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4 921

Mittwoch, 8. April 2015, 20:31

Die Schülerin - Meister

Rovaankya hörte wie die anderen die Untoten erledigten. Sie sah überrascht den Deckel an und senkte ihren Bogen. Da dieser verschlossen blieb. Ganz verdattert sah sie den Sarg an und war doch heil froh das er geschlossen blieb. Anscheinend hatte sie Glück und der Sarg war Herrenlos. Ihr Blick wanderte zu Rudon und sah ihn fragend an aber sprach kein Wort.
Ein Dolch in der Nacht ist mehr wert als tausend Schwerter am Morgen.- Sharline Durell

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4 922

Mittwoch, 8. April 2015, 20:35

(Die Schülerin - Meister)

In Rudons Blick fand sie keine Freude oder Überraschung. Es war bloßes Entsetzen, was aus ihm sprach, als er mit seinem Schwert in ihre Richtung stürmte. Doch bevor er sie erreichen konnte, hörte sie unmittelbar hinter sich ein lautes Knacken.
"Ein Leser durchlebt tausend Leben, ehe er stirbt. Der Mann, der nie liest, lebt nur sein eigenes."
- George Raymond Richard Martin

4 923

Mittwoch, 8. April 2015, 20:45

Die Schülerin - Meister

So langsam hatte Rovaankya das Wechselspiel der Farben heraus. Denn sie wurde wieder bleich im Gesicht als die Frau Rudons Blick bemerkte. Sie war verwirrt als er plötzlich in ihre Richtung stürmte. Sofort wirbelte Rovaankya herum als sie das laute knacken hinter sich hörte um zu sehen was los war.
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4 924

Mittwoch, 8. April 2015, 21:18

(Die Schülerin - Meister)

Der dreckige verkrümmte Schädel eines Untoten hing direkt vor ihrem Gesicht. Die leeren Augenhöhlen erkannte sie sofort wieder. Es war die Leiche vom Balken. Scheibar hatte die Gruppe sie vergessen, weswegen sie unbeachtet herumschleichen konnte. So erschreckend ihr Anblick nun auch war, von ihr ging keine Gefahr mehr aus, denn sie hing in den gigantischen Klauen des Argoniers, der gerade im Begriff war, ihren Schädel zusammenzupressen. Er spannte seine Muskeln an. Ein weiteres Knacken. Die Kreatur zappelte stöhnend auf, ehe ihr Kopf unter dem Druck zerbrach und ihre Augenhöhlen in formlose Stücke zerfielen, noch ehe sie reglos auf dem Boden aufprallte. Die stählerne Faust des Echsenmenschen schwebte nun unheilvoll vor ihr. Zu gut ließ es sich vorstellen, wie ihr eigener Kopf zwischen seinen erbarmungslosen Fingern eingesperrt war. Wie er zudrückte. Wie der Druck auf ihrem Kopf zunahm, als würde er zwischen zwei rauen Steinplatten liegen. Wie sie aufschrie... Und am Ende würden bloß noch ihre Haare zwischen seinen Fingern hervorschauen, so wie es die der Leiche nun taten. Rudon schlug den Albtraum beiseite und stellte sich zwischen sie und dem Biest. "Geht es dir gut? Hat es dich verletzt?" Aufregung wirbelte in seinem Gesicht herum. Die Gedanken an den Argonier verblassten.
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4 925

Mittwoch, 8. April 2015, 22:03

Die Schülerin - Meister

Fast hätte sie aufgeschrien aber das wurde unterdrückt. Da sie ihre Hände sofort vor den Mund hielt. Mit großen Augen sah sie den Argonier an und dann den Untoten. Der inzwischen in einzelne Teile zerlegt war und am Boden lag. Ihr Magen meldete eine leichte Übelkeit.Wie konnte jemand nur so sein, wie der Echsenmann. Erschrocken sah sie Rudon an, als er sie aus ihren Gedanken riss. Ihre Lippen bewegten sich leise aber es kam nichts raus. Sie war einfach nur sprachlos und nickte Rudon zu.
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4 926

Mittwoch, 8. April 2015, 22:44

(Die Schülerin - Meister)

Der Dunmer stellte sich in die Mitte und rief alle zusammen. "In die alte Formation, wir müssen uns beeilen. Seid kampfbereit. Weiter jetzt!" Er trieb sie an, sodass sich Rudon wieder von ihr trennen musste. Selbst die Hände konnten sie nicht mehr halten, da er sie nun für seine Waffe brauchte und sie ihre für ihren Bogen. So verließen sie schnell den Raum. Kampfgeräusche ertönten in den Gängen weiter hinter ihnen. Hauptmann Marix und seine Verstärkung. Sie hielten ihnen den Rücken frei. Vor ihnen erklangen zunehmend untote Seufzer, sowie gnartschige Schritte, die von ihrem lang vertrockneten Fleisch verursacht wurden. Einmal hörte sie sogar ein Fauchen, doch der Argonier schien sich darum gekümmert zu haben. Tote Haufen am Rande der nunmehr gekrümmten Gänge zeugten vom Kampfgeschick der Vorausgehenden. Nach kurzer Zeit überquerten sie eine enge Steinbrücke, an dessen geländerlosen Seiten es mindestens zwei Nordhöhen tief hinabging. Das dämmrige Fackellicht ließ die Schatten spielen, die sich an den vielen, unten stehenden, teils schon zerbrochenen Regalen und Tischen brachen, zwischen denen hier und da zerfledderte Bücher und hohe Urnen standen. Einige rastlose Körper schlenderten durch ihr einstig wohl schön anzusehendes Hab und Gut, als wären sie traurige Gestalten, die nach langem Krieg in ihr Land zurückkehrten und ihr Heim verlassen vorfanden. Sie bemerkten ihre Anwesenheit nicht einmal, so teilnahmslos bewegten sie sich durch den Schutt.
Das Bild verschwand, als sie in einen weiteren, diesmal breiteren Tunnel eintauchten, der mit ausgedehnten Treppen weiter in die Tiefe führte. Auf der Mitte der Stufen blieb die Gruppe auf einmal stehen. Anila huschte an ihnen vorbei und flüsterte einige Worte mit dem Dunmer. Die anderen sahen sich abwartend an. Guntor schnitt witzelnde Grimassen. Sah es nur so aus, oder war ihm wirklich langweilig? Dann fiel ihr auf, dass am Ende der Treppe Licht zu sehen war. Flammenlicht. Und das nicht aus ihrer Quelle. Der Dunmer holte sie erneut mit einer Handbewegung zusammen. Als alle um ihn herum verteilt waren, erhob er seine feste Stimme. "Wir haben Grund zur Annahme, dass wir die finale Halle des Feindes erreicht haben. Wenn wir die Hexe dort nicht antreffen, dann wird sie sich entweder in irgendeiner Kammer versteckt halten, oder sie ist geflohen. Wir gehen allerdings davon aus, dass sie im Raum vor uns den größten Zugriff auf ihre Macht hat, deswegen wird sie sich kaum eine schwächere Position ausgesucht haben. Sobald wir die Halle betreten, verteilen wir uns in einer Linie und bewegen uns auf das andere Ende zu. Wir greifen sofort an. Lasst euch nicht von ihren trügerischen Worten korrumpieren. Ihre Art ist tückisch und einfallsreich. Rechnet mit allem."
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4 927

Donnerstag, 9. April 2015, 10:10

Die Schülerin - Meister

Da der Dunmer alle zusammen rief folgte Rovaaankya dem Nordmann und stellte sich zu der Gruppe dazu. Aufmerksam hörte sie zu und behielt ihren Bogen in der Hand. Einen neuen Pfeil musste sie einlegen, da sie den anderen vor Schreck fallen gelassen hatte. Den Bogen hielt sie gesenkt aber war Kampfbereit sobald etwas sein sollte. Es dauerte noch etwas bis sie sich komplett gesammelt hatte. Denn das Ereignis mit dem Echsenmann und den Untoten hing ihr schon noch nach. An der Steinbrücke sah Rovaankya hinunter als die Gruppe darüber lief. Die Untoten schlurften dort unten herum. Überrascht war sie schon wie viele Leichname herum laufen konnten. Wundern tat sie sich schon wie ein Nekromant so etwas vollbrachte. Aber weiter darüber nach zu grübeln kam sie nicht, denn Anila lief zu dem Anführer um mit diesen zu reden. Rovaankya sah in der zwischen Zeit zu Guntor und musste über seine Grimassen schmunzeln. Es heiterte sie ein wenig auf. Nun standen alle um den Dunmer herum und die junge Nord hörte wieder aufmerksam seinen Anweisungen zu. Ihr Blick wanderte kurz zu Lonna, Guntor und Rudon. Einen Menschen hatte sie noch nicht umgebracht und das brachte ihr wieder ein mulmiges Gefühl ein. Obwohl das stimmte nicht ganz, denn sie war sehr wohl beteiligt an dem Tot eines Nordmannes. Der alte Nord hatte den Mann umgebracht an seiner Hütte. Er hatte Rovaankya verboten die Türe zu öffnen egal was passieren würde. Da sie ihm vertraute hatte sie auch auf ihn gehört. Ihr Blick wanderte zu dem Eingang zu den sie nun gehen sollten. Sie fragte sich gerade ob es eine weibliche Hexe oder ob es ein männlicher Hexer sein könnte. Rovankya bekam angst aber atmete ruhig durch und würde nun der Gruppe folgen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sharline« (10. April 2015, 00:10)


4 928

Freitag, 10. April 2015, 23:19

(Der Schüler - Fallender Hammer)

Willow fuhr sich mit beiden Händen durch die Haare und ließ die Worte des Alten eine Weile sacken. Sie schien nachzudenken, rieb sich gedankenversunken die nassen Hände an der klammen Jutejacke ab, leckte dann an den Fingern. Schließlich beugte sie sich vor, verschränkte die Arme auf dem Tisch und musterte zunächst ihn, dann dessen Frau und den Sohn. "Was genau ist das Thema? Geht es noch immer um mich? Oder geht es um Eure toten Kinder? Oder geht es um geerbte Sünden?" Sie stand auf. "Ihr redet wirr." Sie deutete auf den Mann. "Ihr hättet mich beinahe getötet." Sie zeigte auf den Sohn. "Und Ihr, alte Vettel, seid eine verbitterte, vielleicht gefährliche Person, die zubeißt und vermutlich Gift in den Zähnen trägt." Sie deutete zur Tür. "Ich werde nun gehen."
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Alinor, Sommersend
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
verschwunden
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Deshaan, Gramfeste
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

Mharkuv

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4 929

Samstag, 11. April 2015, 19:12

(Die Schülerin - Meister)

Die Stufen endeten am Anfang einer großen, langgezogenen Halle, die von sechs Wandstücken durchzogen wurde, welche parallel zu den beiden äußeren Hauptwänden verliefen und einzelne Lücken zwischen sich hatten. Die äußeren Wände wiesen dunkle, doch offenbar leere Nischen auf, deren modrige Wände von kleinen Wurzeln durchbrochen wurden. Am auffälligsten war die große Feuerschale am anderen Ende des Raumes, die alles erhellte. Lediglich ein steinerner Altartisch stand direkt davor, sodass dessen Schatten bis weit auf die innere, freie Fläche der Halle fiel, deren solide Bodenplatten in einem annähernd kreisförmigen Muster angeordnet waren. Allgemein wirkte der Raum recht massiv, was auch durch die dicken Holzstreben vermittelt wurde, welche direkt an der Decke verliefen und von vier dicken Holzstämmen getragen wurden, die in jeweils vier der sechs Mauerstücke mündeten. Weitere sechs Säulen an den Außenwände unterstützten diese Holzkonstruktion. Ansonsten war der Raum frei. Es war auch niemand anwesend. Jedenfalls keiner, den sie von ihrer Position aus hätten sehen können. Daher entschloss der Dunmer, dass sich die Gruppe nun aufteilte, damit sie den Raum zum Feuer hin durchstreifen konnten.
Er und Skash gingen nach links. Anila, Rudon und Lonna schickte er in die Mitte, wobei sie und Guntor rechts eingeteilt wurden. Dies alles geschah ganz schnell, weswegen Rudon ihr nur ein Nicken zuschickte, ehe sie nun in ihre Richtungen einbogen. Guntor ging voraus und kaum traten sie hinter den Schatten des ersten übermannshohen Mauerstückes, da wurde es schon kälter, da hier der Flammenschein nicht mehr hinreichte. Vorsichtig schritt der Nordkrieger voraus. Von Übermut oder Unachtsamkeit war an ihm nichts zu entdecken. Die ersten Schritte waren getan, da hörte das erste Mauerstück bereits wieder auf. Ein flüchtiger Blick in die Mitte verriet, dass Rudon und die anderen ebenso vorsichtig vorangingen. Guntor spähte in die zweite Nische rechts. Nichts. Nur Wurzelendigungen, die in dem trüben Schatten aussahen, wie vertrocknete Fingerknorpel eines lang verstorbenen Menschen. Der genauere Blick verriet, dass es sich hier allerdings nicht um Untote Überreste handelte, sondern wirklich nur um Wurzeln. Dennoch lauerte ein mulmiges Gefühl in ihrer Umgebung. Es wurde intensiver, je weiter sie in die Halle eindrangen.
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4 930

Samstag, 11. April 2015, 21:45

Die Schülerin - Meister

Sie ging die Stufen herunter und sah den Raum der sich vor der Gruppe aufbaute. Die junge Nord sah zu der Feuerschale und dem Altar der am Ende des Raumes stand. Mehr Zeit hatte sie nicht, denn der Dunmer teilte sofort die Gruppen ein. Rovaankya gesellte sie sich zu Guntor, da sie mit ihm Eingeteilt wurde. Sofort ging es auch los und Rovaankya hielt sich leicht hinter ihm. Ihr Blick wanderte neugierig die Wände, Decke, Nische und auch den Boden entlang. Auch sie war vorsichtig und aufmerksam. Wie immer schulte sie ihre Sinne und hörte aufmerksam in den Raum hinein. Guntor sah in die zweite Nische und Rovaankya tat es ihm gleich. Sie sah sich die Wurzeln genauer an. Beängstigend sahen sie schon aus, ganz knochig, ja fast wie Finger. Ihre Hand ging schon ganz vorsichtig an einer der Wurzeln hin und wollte sie berühren, um sicher zu gehen ob das wirklich Wurzeln waren. Kurz davor zog sie aber die Hand weg und ließ es lieber bleiben. Guntor konnte vielleicht sehen das sie ihren Bogen mit ihrer Hand fester hielt. Denn die Anspannung in ihr machte sich auf diese Weise bemerkbar. Der Bogen gab ihr in diesen Moment Sicherheit, denn sie hatte seitdem sie den Raum erreicht hatten und los gelaufen sind, ein mulmiges Gefühl im Bauch was sich immer weiter ausbreitete. Langsam und ganz leise würde sie nun Guntor weiter folgen.
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Mharkuv

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4 931

Sonntag, 12. April 2015, 15:47

(Die Schülerin - Meister)

Guntor achtete kaum auf sie. Seine Aufmerksamkeit lag eher in der fremden Umgebung, die er zwar vorsichtig, jedoch nicht wankelmütig durchschritt. Der Gang wurde kurz etwas enger, da sich eine Säule von rechts in ihn hineinschob. Hier konnte nur einer zurzeit durchgehen. Danach endete das zweite Mauerstück, sodass sie wieder in den mittleren Raum spähen konnten. Rudon blickte ebenfalls zu ihr. Nichts hatte sich verändert, also gingen sie weiter. Sie erreichten die letzte Mauer und konnten nun direkt auf das Feuer schauen. Auf dieser Seite stand niemand. Das bedeutete, dass die Hexe entweder auf der linken Seite stand, oder dass sie sich hinter dem Altar versteckte. Guntor eilte nach vorne und verließ den Schutz der Mauer. Ohne großes Aufheben blickte er hinter den Steintisch. Und schüttelte mit dem Kopf. Sie folgte ihm und erkannte die verdutzten Gesichter der anderen. Sie haben sie auch nicht gesehen. Die Hexe war nicht hier.
"Hat sich also verpisst, was? Pah." Guntor lachte laut auf, doch der Dunmer schnitt ihm das Wort ab. "Sie ist noch immer hier. Schaut." Er deutete auf neun lange, dunkle Edelsteine, die auf dem Altartisch lagen. "Was ist das?" "Das sind schwarze Seelensteine. Zumindest sehen sie so aus." "Steine, aha. Das heißt was?" "Das ein Magier mit Verstand sie nicht einfach so herumliegen lässt." Lonna kniff die Augen zusammen. "Sind sie gefährlich? Wir sollten sie zerstören." "Nein!" Der Dunkelelf trat zwischen sie und den Tisch. "Ihr versteht nicht, wie kostbar sie sind, oder? Vielleicht sind es auch nur Fälschungen. Ich muss sie später untersuchen. Das ist das mindeste, falls die Hexe wirklich entkommen sein sollte, was ich immernoch bezweifle. Also haltet euch be-..." Hastige Schritte ertönten plötzlich am anderen Ende des Raumes, als ein Krieger auf sie zugelaufen kam. "Was gibt es?" "Es... die Untoten... Hauptmann Marix... Wir werden zurückgedrängt! Habt... Habt ihr die Zauberin schon besiegt?" Stille. Dann fing Guntor an zu lachen.
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4 932

Sonntag, 12. April 2015, 16:46

Die Schülerin - Meister

Hinter Guntor hielt sie sich weiterhin auf und sah die Feuerschale. Erst blieb sie stehen da Guntor zum Altar lief und wartete kurz ab ehe sie ihm dann doch folgte. Ihr Blick wanderte auf die Seelensteine die auf dem Altar ihren Platz hatten. „ Was sind Seelensteine und warum können wir sie nicht zerstören? Wieso sollen sie kostbar sein?“ warf die junge Nord ein, während sie die Steine immer noch beäugte. Irgendwie fand sie nicht das die Steine sonderlich kostbar aussahen. Für sie waren es nur einfache Steine die schwarz aussahen. Nun stellte sie sich doch die Frage, wenn man wirklich die Steine nicht alleine lassen würde, wo wäre dann die oder der Besitzer der Seelensteine? Sie sah zu dem Nord der in den Raum gelaufen kam und war etwas verwirrt als plötzlich Guntor anfing zu lachen. Ihr Blick wanderte zu dem Nordmann und sah ihn fragend an.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sharline« (12. April 2015, 17:09)


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Sonntag, 12. April 2015, 17:08

(Die Schülerin - Meister)

"Die Hexe ist nicht hier. Wir werden den Hauptmann sofort unterstützen." "Ich werde es... ihm sofort ausrichten." Und da rannte der Nord wieder. Rudon kniff die Brauen zusammen. "Na toll, war das nun eine Falle, damit wir Zeit verlieren und sie fliehen kann?" Anila entspannte sich. "Sieht so aus, Kleiner." Der Dunmer schüttelte den Kopf. "Sie muss sich hier noch irgendwo verstecken. Vermutlich gibt es einige Geheimgänge, daher werden wir die Seelensteine mitnehmen. Sonst schleicht sie sich in unseren Rücken und nimmt sie wieder mit. Wir werden sie aufteilen, damit sie sich nicht auf einen von uns konzentrieren kann. Das vermindert die Gefahr. Ich werde die übrig gebliebenen bei mir sammeln." Rovaankya konnte ein deutliches Unwohlsein vernehmen, je näher sie am Altar stand. Ihre Fragen wurden entweder ignoriert oder überhört, da der Dunmermeister bereits die Hand ausstreckte, um den ersten Stein an sich zu nehmen.
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4 934

Sonntag, 12. April 2015, 17:32

Die Schülerin - Meister

Rovaankya nahm gerade einen Seelenstein in die Hand und sah ihn genauer an. Der Nordfrau war nicht gut denn das mulmige Gefühl hielt an. Ihr Blick viel auf den Dunmer und musterte ihn. War er der Grund warum sie sich nicht wohl fühlte? Oder waren es die Steine. „ Ich hatte eine Frage und die hätte ich gerne beantwortet. Also was hat es mit den Steinen auf sich?“ sprach die junge Nord und sah den Dunmer fragend an. Danach lief sie hinter den Altar, ging dabei in die Hocke um diesen genauer anzusehen. Sie versuchte dabei herauszufinden ob es vielleicht einen Mechanismus für einen Geheimgang geben würde. Das mulmige Gefühl schob sie für kurze Zeit beiseite.
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4 935

Sonntag, 12. April 2015, 17:51

(Die Schülerin - Meister)

Die anderen folgten ihrem Beispiel und griffen nach den Steinen. Ihr Interesse war ganz unterschiedlich, denn während es Lonna gar nicht zu gefallen schien, steckte sich Skash seinen ohne einen weiteren Blick ein. Die Nordfrau zögerte und sprach ihre Zweifel aus. "Es gibt viele Geschichten um Seelensteine. Sie werden verwendet, um Geschöpfen ihre Lebensenergie auszusaugen, damit die Magier sie dann für Verzauberungen oder Rituale verwenden. Die mächtigsten Seelen aber wohnen in den Mer und Menschen. Deshalb braucht man für sie stärkere Gefäße - die schwarzen Seelensteine. Mit ihnen kann man eine menschliche Seele bis in die Ewigkeit einfangen und alle möglichen Zauber weben - selbst jene, die schon lange in Vergessenheit geraten sind." Der Dunmer steckte sich bereits den dritten Stein ein. "Unfug. Seelensteine haben nichts mit Seelen zu tun. Es geht um die Magicka. Ihr solltet das besser wissen. Aber was will man schon von Nord erwarten." Er schnaufte aus. "Falls etwas schiefgeht, könnt ihr sie ganz einfach zerstören. Nötigenfalls auch mit den Dolchen, die ich euch gegeben habe. Überlegt es euch aber zweimal, denn sie sind bestimmt mehr wert als euer Leben es jemals sein wird." Trocken blickte er zwischen Lonna, Rovaankya und Rudon hin und her. "Und jetzt kommt. Wir müssen die Hexe finden, bevor ihr auffällt, dass wir ihren Schatz gefunden haben." Widerwillig gehorchte Lonna, sodass sich die Gruppe in Bewegung setzen konnte.
In der kurzen Zeit konnte sie auf dem warmen, behauenen Stein keine verborgenen Schalter oder dergleichen ausfindig machen. Rudon streckte seine Hand nach ihr aus, um ihr aufzuhelfen. "Das gefällt mir nicht. Dir?" Das Gefühl der Bedrohung schien sich derweil wie ein Schleier um sie gelegt zu haben. Es war unmöglich zu sagen, wo es seine Quelle haben könnte. Kämpfgeräusche ertönten von den Treppen des Eingangs und wurden schnell lauter.
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4 936

Sonntag, 12. April 2015, 18:30

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Den Worten lauschend sah sie zwischen den Anwesenden hin und her. Rovaankya sah den Dunmer an und es gefiel ihr nicht wie er reagierte. So komisch waren seine aussagen. Ebenso seine Reaktionen. Was wollte er von den Seelensteinen. Wirklich nur Untersuchen oder wollte er sie selbst benutzen? Rovaankya war verunsichert und sah zu Lonna. „ Lonna ist das wirklich so? Was passiert wenn man ihn zerstören würde?“ fragend war ihr Blick und nahm unterdessen dem Nordmann seine helfende Hand. So dass sie sich aufrichten konnte. Danach sah sie Rudon an. „ Mir gefällt es auch nicht. Spürst du das auch?“ sprach sie ganz leise zu dem Nordmann und sah sich schnell im Raum um. Rovaankya fühlte sich überhaupt nicht mehr wohl und sie wollte nur noch eins, raus aus dem Grabmal. Somit würde sie nun Rudon folgen.
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Sonntag, 12. April 2015, 18:45

(Die Schülerin - Meister)

Lonna wirkte unsicher, während sie die unveränderte Halle durchquerten. "Ich weiß nicht. Normalerweise tötet der Magier die Kreaturen, sodass er ihre Seele einfangen kann. Ich weiß nicht, ob das bei Menschen genauso ist. Wenn die Seele aber im Stein gefangen ist, während der Körper noch lebt - falls dies überhaupt möglich ist - dann sollte die Seele freigesetzt werden, wenn der Seelenstein zerstört wird. Aber ob sie dann wieder in den Körper findet, oder den Weg der Toten beschreitet, dass kann ich unmöglich sagen." Sie schüttelte nur mit dem Kopf. "Tut mir leid, Rova, aber diese Steine sind voller Rätsel." Der Dunkelelf schmunzelte bei ihren Worten spöttisch und man konnte ihm ansehen, dass er eine andere Meinung dazu hatte. Er sagte jedoch nichts. Vor allem dann nicht mehr, als wieder Schritte auf der Treppe zu hören waren. Blitzschnell verteilten sich alle an die nahen Mauern, um gegenbenenfalls Deckung zu suchen. Rudon zog sie ruckartig mit sich, doch Lonna schien noch in Gedanken versunken, daher bekam sie das Manöver nicht mit. Ehe sie sich versah, stand sie alleine im Raum, während die schnaufenden Gestalten die Stufen herunterstolperten - direkt auf sie zu.
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Sonntag, 12. April 2015, 19:27

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Den Worten aufmerksam folgend lief sie neben Rudon her. Wieder fand sie das der Dunmer beunruhigend reagierte aber ließ es unkommentiert. Nachdenklich sah sie nun den schwarzen Seelenstein an, den sie aus ihrer Hosentasche wieder heraus geholt hatte und nun in der Hand hielt. War es wirklich so das es Seelen fangen konnte? Wenn ja wäre es doch viel zu gefährlich. Ist es denn nicht besser den Stein zu zerstören? Ob sich wohl schon etwas in dem Stein befand. Ist so etwas wirklich möglich? Erschrocken und aus ihren Gedanken gerissen, sah sie auf und stolperte etwas als Rudon sie mit sich zog. Durch diese Aktion verlor sie den Stein und er fiel zu Boden. Überrascht sah sie den Nordmann an und wusste im Moment nicht was los war als sie nun beide hinter der Mauer standen.
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Sonntag, 12. April 2015, 19:43

(Die Schülerin - Meister)

Der Stein prallte klimpernd auf den Boden und rutschte ein wenig, ehe er liegen blieb. "Lonna! Wo sind die anderen?" Es war Marix Stimme, als er mit seinen Truppen in die Halle gelaufen kam. "Eh, die... sind da." Sie deutete auf die Mauern und gab somit das Zeichen, dass sie wieder herauskommen konnten. "Herr?", fragte der Bretone gen dem Dunmer. "Reine Vorsichtsmaßnahme." "Verstehe. Die Untoten sind hinter uns. Es gibt hier einen zweiten Ausgang?" "Wir haben keinen gefunden. Wir müssen die Untoten bekämpfen." "Meine Männer sind erschöpft. Ich fürchte, wir werden nicht lange standhalten." Der Dunmermeister legte den Kopf schief. "Was soll das heißen? Wie viele Untote sind es denn?" "Jedenfalls mehr, als wir dachten." Guntor ließ seine Axt kreisen. "Haha, sehr gut." "Wir machen einen Kreis um den Eingang, dann ist ihre Zahl unbedeutend. Verteidigungsstellung einnehmen!" Die Krieger seufzten. Einige von ihnen trugen bereits Wunden, andere sahen ziemlich mitgenommen aus. Marix selbst wirkte erschöpft. Dennoch gehorchten sie. Um sie zu unterstützen, gingen Skash, Guntor und Anila in die vordere Reihe. Die anderen versuchten sich derweil dahinter zu erholen.
Sie konnte beobachten, wie der Dunmer zu Marix ging und ihm einen der Seelensteine zuschob. Dies wiederholte er bei einem der anderen Soldaten. Nun hatte er selbst bloß noch einen einzigen von ihnen am Leib. Der von Rovaankya lag noch immer unberührt nahe der Mauer. Er war nicht zerbrochen.
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Sonntag, 12. April 2015, 20:17

Die Schülerin - Meister

Die Nord spitze hinter der Mauer vor als sie Marix seine Stimme hörte. Den Worten lauschend trat sie langsam hinter der Mauer hervor. „ Rudon ich werde mich umsehen ob ich einen Ausgang finde“ sprach sie leise zum Nordmann. Ihr Blick wanderte dabei zu dem Seelenstein und sah diesen auch wieder an. Ganz langsam ging sie darauf zu während sich die anderen Kampfbereit machten. „ Eine Frage habe ich. Können die Untoten auch etwas mit den Seelensteinen zu tun haben?“ sprach sie den Dunmer und Lonna an, sah zwischen den beiden kurz hin und her und hob langsam den Seelenstein wieder auf. Somit lief sie auch sofort zu dem Altar, dabei steckte sie den Seelenstein wieder in ihre Hosentasche. Mulmiges Gefühl hin oder her aber sie musste einen Ausweg finden. Da die anderen sich zum Kampf bereit machten, nutze sie sich die Gelegenheit und sah den Alter genauer an. Mit beiden Händen tastete sie alles ab.
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