Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »PainAndDispair« ist männlich
  • »PainAndDispair« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Gilde: Leuchtfeuer Tamriels

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 8. Mai 2018, 22:18

Notizbuch eines Diebes - Cyberian Adersin

Out of Character
In diesen Thread werden etwaige Kurzgeschichten und Erlebnisse von Cyberian Adersin notiert. Die zeitliche Reihenfolge kann mit unter völlig durcheinander sein, schreibt auch der Herr Dieb die Einträge so, wie sie ihm gerade in den Sinn kommen. Viel Spaß beim Lesen!

Eintrag Nummer 1

Eine weitere Nacht, schon wieder ein Fehlschlag. Ehrlich... Ich verstehe nicht, warum die Leute in Abahs Landung die Türen absperren, wenn eh ein anderer vorbei kommt um sie wieder aufzuschließen! Ob mit oder ohne ihrem Einverständnis. Naja, egal. Das dumme war nur, kaum war ich drin sah ich mich genaustens um. Kein Atmen, kein Husten, kein Sprechen, kein Ton. War wohl Leer, das gute Stück.

Was tut man also? Man durchsuchts! Irgendwo muss es ja etwas von Wert geben. Also mal hier hin, mal dort hin, Treppe rauf, Treppe runter. Nein, das Haus war nicht groß, ich stellte mich an jenem Abend einfach nur besonders dämlich an, wenn ich das so sagen darf. Vielleicht hätte ich auch nicht zuvor mit irgendeinem Argonier was trinken sollen. Der Kerl heißt wohl nicht umsonst 'Riecht-Farben'. Büagh. Komischer Kautz...

Na! Weiter im Text. Irgendwann komm ich also in ein Zimmer – wohl das Schlafzimmer des Ansässigen. Auch hier wieder, ein schneller Blick umher und die Luft war rein. Zur Not hatte ich sogar einen Blick in die Garderoben geworfen, falls sich dort noch die ein oder andere Wache verstecken sollte! Warum die Wache sich in einer Garderobe verstecken sollte? Ich schreibe hier nur meinen Gedankengang! Nicht die Antwort auf die Fragen des Lebens!

Nach einem kurzen Intermezzo mit einer Kiste, welche so stark unter dem Bett verkeilt war, das sie nicht vor gezogen werden konnte, fiel es mir also auf: Auf einer Kommode, nicht unweit des Bettes wo ich mich abmühte, stand ein reichverziertes Kästchen. Gold, Silber und Edelsteine! Der Kasten selbst war wohl schon ein Vermögen wert, allerdings musste ich wissen, was sich darin befand. Keiner kaufte ein solches Schmuckstück, wenn eine Bombe darin war. Insgeheim hoffte ich natürlich auf ein Schmuckstück das noch edler war, als die Kiste selbst, aber naja.

Auf leisen Sohlen näherte ich mich dem Kästchen, besah den Boden, aufgrund etwaiger Fallen – die Paranoia eben – und stellte mich dann erst davor. Ich zückte aus dem Gurt einen Dietrich und atmete tief durch. Die Finger komplett still, den Geist fokussiert, begann ich damit, das Schloss des Kästchens zu knacken. Wie sich herausstellte, war auch das Schloss eine große Nummer, hat's mir doch glatt zwei Dietriche zerbrochen, bevor ich das dämliche Mistding offen hatte!

Es klickte, der Deckel sprang auf – und dann! Stille. Ein Geräusch, als würde ein Körper zu Boden fallen. Dummerweise: Mein Körper. Wenn ich schon daran denke... Das Schloss gibt nach, die Kiste springt auf – Ta da, Betäubungsgift, direkt ins Gesicht. Als ich wieder zu mir kam, hatte ich noch weniger dabei, als ohnehin schon. Keine Dietriche mehr, keine Münzen, selbst die Wurfmesser wurden mir geklaut! Gott sei Dank haben sie mir meine Kleidung gelassen. Heh. Ein Rothwardon, welcher nackt am Strand von Abahs Landung aufwacht und irgendwas von einem Schmuckkästchen faselt. Wäre bestimmt erheiternd gewesen!

Doch zu erst galt es ein neues Ziel vor Augen zu führen: Den Bastard suchen, der mich beklaut hatte, als ich ihn beklaut habe und von ihm das klauen, was mir geklaut hatte! Und vermutlich etwas mehr... Je nachdem wie es läuft und was mir zwischen die Finger kommt. Wünsch mir Glück!



Ein Eintrag in einem Notizbuch. Dick und in grobes Leder gebunden. Die Schrift ist eher Grob als Elegant und wirkt nach mehreren Maßstäben nicht nach einer gelernten Schrift. Eher eine, die dem Zweck dient, als der Schönheit. Unter dem Eintrag steht kein Name, auch findet man keinen Namen auf dem Buch im allgemeinen. Da verstand es wohl jemand, Spuren zu verstecken und seine Identität geheim zu halten.
"Diebe ruhen nie, Wächter allerdings schon."

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Salem (09.05.2018), Narmaeril (11.05.2018)

  • »PainAndDispair« ist männlich
  • »PainAndDispair« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Gilde: Leuchtfeuer Tamriels

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 9. Mai 2018, 18:20

Eintrag Nummer 2

Hey, äh.. Da bin ich wieder! Ich schätze, Eintrag Nummer 2? Gott, warum mache ich das hier eigentlich? Na, sollte ich mir jemals den Kopf so sehr anstoßen, das ich keine Erinnerungen mehr habe, sollte ich Glücklich sein, dieses schmucke Schriftstück zu besitzen. Jedenfalls...

Heute war ein echt gelungener Tag. Wenn man jetzt davon absieht, das mir irgend so eine Dunkelelfe fast die Finger abgeschlagen hatte, nachdem ich etwas zu tief in ihren Taschen gewühlt hatte. Aber noch sind alle Zehn vorhanden, also zähle ich das noch nicht als einen schlechten Punkt des heutigen Tagesablaufs!

Ich habe mich wieder mit dem alten Argonier getroffen, Riecht-Farben. Er mag eine komischer, alter Kauz sein, aber seine Informationen sind verlässlich. Nachdem ich ihm also drei mal sagen musste, das ich nicht dafür gekommen bin, um mit ihm zu trinken, hat er mir mitgeteilt, das irgendein reicher Händler bei seiner Durchreise ein Zimmer in der lokalen Taverne gemietet hat. Der arme Tölpel hat sich nicht mal eine Leibwache mitgenommen. Pft. Idiot.

Ich wartete also, bis die Sonne sank und der Alkoholpegel stieg, ehe ich mich unter die Leute mischte. Die Stimmung war gut, gab's wohl irgendeinen besonderen Erfolg oder irgendwas zu feiern, keine Ahnung. Ich passte den perfekten Zeitpunkt ab und schlich die Treppe zu den Zimmern hinauf. Ich stockte. Welches Zimmer war es nochmal? Ich ging ans Ende des Flures und wandte mich der linken Tür zu, waren jedenfalls die Anordnungen des Argoniers. Mit einem getreuen Dietrich in der Hand legte ich also los.

Sekunden vergingen, bevor das Schloss nachgab und ich mit schnellen Fingern die Tür geöffnet hatte. Wie ein Schatten huschte ich völlig lautlos herein, die Tür hinter mir schließend. Ich hielt den Atem an und lauschte in die Dunkelheit vor mir. Wieder kein Ton, keine Atmung, nichts. Nur das Gegalle und Gegröle aus dem Schankraum war zu hören. Ich hielt mich dicht am Boden, während ich in der Hocke nach vorne huschte. Das Zimmer war eigentlich recht spärlich eingerichtet, aber es musste ja auch nur für einen Tag halten. Relativ schnell fand ich den ledernen Rucksack des Händlers.

Die Schnallen wurden geöffnet, die Klappe zurückgeschlagen und sofort trat ein solch breites Grinsen in mein Gesicht, sodass ich schon um meine Ohren fürchten musste, nicht das sie von ihrem Platz gedrängt wurden! Ein prall gefüllter Beutel mit Münzen, Tabak, Gewürzen! Beim richtigen Hehler konnte ich ein ganzes Vermögen verdienen! Doch gerade als ich den einen Beutel mit den Münzen hervor gezogen hatte, gab es Geräusche. Jemand stand an der Tür! Panik stieg in mir auf, als ich das erst beste Versteck nutzte, das mir in den Sinn kam: Eine hölzerne Trennwand, hinter dem ein Badezuber stand.

Die Tür ging auf, der Boden knarzte. Sofort füllte sich der Raum mit dem Geruch von schalem Bier, kaltem Schweiß und billiges Parfüm. Ekelhafte Mischung. Die schweren Schritte gingen in die Richtung des Bettes. Langsam, aber doch stetig. Schließlich ein lautes Plumpsen. Der Händler hatte wohl den Weg zum Bett hinter sich gebracht. Das war meine Chance. Ich huschte hinter der hölzernen Wand hervor, dem Fenster entgegen. Der dickliche Händler schnaufte empört, wollte aufstehen, doch schwankte bedächtig. Ich hielt seinen Beutel hoch, zwinkerte ihm zu und führte die Hand zur Stirn. 'Danke für die Spende!'

Ich riss das Fenster auf und schwang mich hinaus. Meine Hände hielten sich kurz an dem Fensterrahmen umklammert, ehe ich an einen Blick über die Schulter warf, los lies, mich mit dem rechten Bein abstieß und mich in der Luft drehte. Gott sei dank war das nächste Haus nicht weit entfernt und so bekam ich dort einen Fenstersims zu fassen. Geschickt kletterte ich aufs Dach, wog den Beutel in der Hand und grinste vor mich hin, als ich mich der nächtlichen Umarmung hingab und in die Dunkelheit flüchtete. Eine Ode auf den Alkohol!

Zweiter Eintrag. Die Schrift etwas krakeliger als zuvor. Scheinbar stand der Schreiber unter alkoholischem Einfluss. Oder hatte sich die Hand verletzt bei etwaiger Tätigkeit. Ebenso findet man auf dieser Seite den ein oder anderen Fleck, wodurch manche Wörter schwer zu entziffern sind.
"Diebe ruhen nie, Wächter allerdings schon."

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Salem (10.05.2018), Narmaeril (11.05.2018)

  • »PainAndDispair« ist männlich
  • »PainAndDispair« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Gilde: Leuchtfeuer Tamriels

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 3. Juli 2018, 09:31

Eintrag Nummer 3

Rate wer wieder da ist! Richtig, dein Lieblingsdieb, liebes Notizbuch! Ist 'ne Weile her, aber ich musste meinen Kopf etwas unten halten. Erinnerst du dich an den dicken Händler von vor ein paar Wochen? Der hat mir die Wache auf den Hals gehetzt! Allerdings konnten sie mich, dank meines unglaublichen Geschicks und meiner überaus intelligenten Vorgehensweise nicht finden! ... Dabei tut es auch gar nicht zur Sache, das ich mich in der Gilde versteckt habe, bis wieder Sand über die Düne zog!

Jedenfalls gibt es einen Grund, warum ich mich heute wieder melde! Ich habe die Beute, welche ich dem Händler 'abgekauft' habe, zu einem Hehler gebracht. Ich dachte, ich hätte den Größten aller großen Fänge gemacht! Doch wie sich herausgestellt hatte, war der Tabak alt, die Gewürze gestreckt und die Münzen gefälscht. Das heißt, ich habe meinen Kopf riskiert, für nichts! Bei den Göttern, hätte ich das früher gewusst, ich hätte diesem Händler den Hals umgedreht! Und dem kauzigen Argonier gleich mit!

Aber... Ist ja auch egal. Ich bin bereits am nächsten Auftrag dran - und das wird ein wirklich großes Ding! Habe mich bereits mit ein paar Leuten abgesprochen und meinen Plan ihnen nahe gelegt, doch sie hielten mich alle für Wahnsinnig! Tja, wenn sie der schnellen Münze nicht entgegen sehnen, soll's so sein! Ich jedenfalls werde bestimmt keinen Rückzieher machen, auf keinen Fall!

Nein, nein. Mein nächstes Ziel ist einer der Handelsfürsten selbst! Ich habe viele Informationen bisher zusammen gekratzt. Der Grundriss seines Palasts, die Patrouillen der Wachen und verschiedene Lagerstätten, wo alles mögliche an wertvollem Zeug nur auf mich wartet! Zum Glück spricht sich mein Vorhaben nicht allzu schnell herum, denn sobald mein Plan in der Gilde kursiert, werden sie mich bestimmt irgendwo anketten, damit ich diese Dummheit nicht begehe. Aber mit der richtigen Planung und der besten Vorbereitung, ist kein Schloss zu schwer und keine Wache zu achtsam.

Wünsch mir Glück, getreues Notizbuch!


Der Eintrag wirkt auf die schnelle Zusammengekritzelt. Manche Worte sind weniger Lesbar, als andere. Ebenso finden sich verschiedene Skizzierungen von Münzen, Argoniern und Wachen auf der Seite, welche allesamt zwar recht grob, aber doch nicht untalentiert wirken.
"Diebe ruhen nie, Wächter allerdings schon."