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Aykami

Novize

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1

Montag, 5. November 2018, 23:05

Der Wandel von alchemistischen Effekten - Umgang mit Alchemie im Rp

Ich stelle meine Frage aus dem Discord nocheinmal hier, zur besseren Erreichbarkeit für alle:

In den letzten Tagen habe ich mit der chronologischen Veränderung von Alchemie und Ingedienzien in Elder Scrolls auseinander gesetzt. Meine Zusammenstellung ist zwar noch recht brüchig, aber es zeichnet sich eines auf jeden Fall ab:
Es gibt Ingedienzien die nur in Eso vorkommen und später nicht mehr. Wenn sie in anderen Spielen vorkommen haben teilweise nichteinmal änhliche/angelehnte Wirkweisen.

> Es ist klar, dass die Alchemie in Eso sehr auf das Mmo angepasst ist.
(zb. heißt es im Morrowind Text "Alchemistische Formelsammlung" Unsichtbarkeit sei nur mit Diamanten und Bittergrün zu erreichen. Wir kennen in Eso zahlreiche Möglichkeiten.)

> In der Abhandlung "Das Nirnwurz-Sendeschreiben" wird die katastrophale Auswirkung des Ausbruchs des Roten Berges 1. Ära 668 auf Nirnwurz umschrieben. Das magische Potenzial der Aschesalze habe die Nirnwurz verändert 'wozu andere Pflanzen tausende Jahre benötigt hätten'. Wir kennen diverse, 'geringere' Ascheausbreitungen. Dazu befindet sich das Aschesalz über ganz Tamriel im Boden...

> Ist es eventuell tatsächlich gewollter Teil der Lore, dass Reagenzien sich im Laufe der Zeit verändern?

>> Wie geht ihr damit im Rp um? Gibt es für euch nur die Ingredienzien und deren Wirkungen im Spiel, obwohl es später wundervolle, vielfältige Tränke gibt? Ignoriert man das Ganze und sucht sich so ein bisschen das Beste von allem zusammen?

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Dradclaw (06.11.2018)

Va'dir

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Dienstag, 6. November 2018, 00:02

Ich kombiniere aus Morrowind, Skyrim und Oblivion. Kritischen Trefferschaden kann ich nur schwer ins RP umsetzen.

Feuersucherin

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3

Dienstag, 6. November 2018, 08:14

Ich kombiniere ebenfalls Texte aus allen Spielen und improvisiere dazu auch noch sehr viel. Dazu kommt, dass es scheinbar generell viele Wege zum Ziel zu geben scheint; Bosmer-Alchemie dürfte z.B. andere Möglichkeiten gefunden haben, dasselbe Ergebnis zu erreichen als Dunmer, und darüber hat die Magiergilde vermutlich wenig Aufzeichnungen. Zusätzlich gibt es sicher auch Regionen, die noch relativ unerforschte Reagenzien bieten könnten, wie z.B. Schwarzmarsch. Dass bereits alle möglichen Kombinationen erforscht worden sind, halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich bzw. nehme mir die Freiheit einfach.

Gibt mir ein anderer RPler IC ein Rezept oder eine unbekannte Zutat, behandle ich das in diesem Moment ebenfalls wie Lore, da mein Char ja auch nicht alles weiß und es mir vor allem wichtig ist, das RP weiter zu entwickeln. Es sei denn, es spricht irgendetwas komplett dagegen. :)

BTW: Die Idee, dass sich die Eigenschaften durch äußeren Einfluss verändert haben könnten, finde ich genial und könnte man auf jeden Fall ins RP einbauen. Vielleicht braucht es eine gewisse Konzentration an Asche, um die Veränderungen hervorzurufen?

(Was Zenimax/Bethesda und Lore betrifft, fürchte ich, dass sie es da selbst oft nicht so genau nehmen und es gerne der Interpretation überlassen, deshalb würde ich mir den Kopf darüber nicht zu sehr zerbrechen, was nun korrekt ist, falls das deine Sorge ist.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feuersucherin« (6. November 2018, 08:21)


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Dienstag, 6. November 2018, 12:09

Huhu,
ich halte es bei meinen ESO-Alchemisten und der Sterndeuterin mit dem speziellen Forschungsgebiet bisher so, dass ich die Spiele nach Gutdünken mische, wobei ich versuche ESO den Vorrang zu geben. Veränderungen in der Art wie Pflanzen oder Mineralien verwendet werden, schiebe ich je nachdem mit welchem Char und nach Kontext auf Zucht oder Erforschung: ZB könnte man während eines Alchemieplots wunderbar die schwach heilenden Eigenschaften des gewöhnlichen Weizen untersuchen.

Für meine Sterndeuterin sind die Unterschiede zwischen den Spielen tatsächlich günstig, da sie sich mit der Auswirkung der Gestirne auf Flora und Fauna beschäftigt: ZB ob nun eine Akelei, die unter einem Sternzeichen gepflückt wurde, bessere Heiltränke erzeugt und eine andere, die unter einer anderen Konstellation gesammelt wurde, vielleicht bessere Magickatränke. Die Veränderungen zwischen den Spielen kann man in diesem Kontext wunderbar als Hinweise auf günstige Zucht und dergleichen nehmen.

Ansonsten handhabe ich es meistens so, dass die erste Eigenschaft einer Reagenz so "beim Verkosten" oder in einem einfachen Tee wirkt, während für die anderen Aufbereitung nötig ist und mische ansonten ein wenig klassische/ hermetische Alchemie und was ich so über handwerkliche Herstellung von Parfümen und Seifen finden konnte mit in den Topf.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anska« (6. November 2018, 12:25)


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Vilvyth

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Dienstag, 6. November 2018, 12:31

Man darf bei TES nicht so streng darauf schauen was in der Lore nun der einzelnen Teile vor kommt und was nicht oder was überhaupt vorkommt. Warum? Wenn eins TES immer schon gezeigt hat, dann dass viele, so gut wie unendliche Möglichkeiten bei Alchemie und Zaubern existieren. So viele, dass man einfach nicht mehr sagen kann, dass es irgendwas in dem Bereich nicht gibt. Ein Spiel kann auch nicht alles zeigen was es gibt, aber durchaus eben die Spanne und die ist riesig.

Viel wichtiger ist daher zu schauen welche Ressourcen selten sind oder nicht. Denn dafür gibt es viel strengere Grenzen. Nirnwurz ist z.B. eine sehr seltene Komponente, und den Reagenzien sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet die sie haben und Eigenschaften die negative Wirkungen haben. Letzteres ist aber keine feste Grenze, sondern nur etwas dass sie aufjedenfall bewirken. So gibt es auch Nirnwurzwein, der dann auch betrunken machen machen kann (nach einer Gärung), was man gar nicht über die Eigenschaften erfährt. Also muss man beurteilen welche Wirkungen man selber als OP sehen kann, oder ob es Realistisch wäre ein ganzes Lager Nirnwurz zu besitzen. Das sind aus meiner Sicht die Wichtigsten Dinge über die man nachdenken kann. Man kann zudem davon ausgehen, dass viel mehr Pflanzen existieren die in Alchemie eine Rolle spielen. So findet man immer wieder Quests wo man Zutaten für Tränke finden muss die man selbst nicht herstellen kann.

Bei den Zaubern ist es ähnlich. Da geht es von Hauträubermagie bis hin zu Histmagie die das Geschlecht ändern kann. Es gibt keine wirklichen Grenzen für die Fantasie nur eben das eigene Gefühl für ist es OP oder nicht und man kann dazu höchstens vergleiche ziehen zu Zaubern und Tränken wo mehr zu gefunden werden kann, hinsichtlich Aufwand und Macht. Es gibt nur grobe Beschreibungen über sicher existierendes und Seltenheiten von Materialien.

Ich hoffe ich habe nicht am Thema vorbeigeschrieben und es ist klar was ich meine, da ich meine Gedanken heute irgendwie nicht so zusammenbringen kann.
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Man muss realistisch sein - Neunfinger Logan (First Law Trillogie)

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Dradclaw

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Dienstag, 6. November 2018, 17:57

Ich bin teilweise, was die Ansicht über die Möglichkeiten der Alchemie betrifft bei Vilvyth. Es ist wohl so, dass teilweise gar nicht genügend tiefgreifende, ausgearbeitete Loreinformationen vorliegen, um die mannigfaltige Vielfalt an Tränken, die theoretisch vorstellbar sind stringent mit einzig in der Lore vorfindbaren Ingredienzien zusammenzustellen, wohl auch, da man gar nicht weiß, wie verschiedene, eben in der Lore vorkommende Zutaten unter anderen Bedingungen reagieren, besonders im Bezug auf jene Zutaten, die magische Eigenschaften besitzen, von denen Nirnwurz wohl nur die bekannteste (und eine der seltensten) ist. Es gibt auch noch einen Haufen weiterer Pilze, Pflanzen, Ranken und sogar bestimmte Holzarten, die mehr magisches Potenzial als andere ihrer Kategorie besitzen.

Und all die Fauna, die magische Eigenschaft besitzt, ist mMn entsprechend auch bei magisch orientierten Ereignissen wie der Verdunkelung der Sonne in der ersten Ära wandelbar. Das ganze Firmament über Nirn hat schließlich einen hohen, magischen Einfluss, der schon bei den verschiedenen Sternzeichen beginnt. Da ist die Sonne bloß das Epizentrum eines gewaltigen, magischen Potenzials, das allerdings bloß in Partikularen Nirn selbst erreicht. Pflanzen mit hohem magischen Potenzial profitieren davon, sind allerdings auch anfälliger/wandelbarer bei magischen Einflüssen (egal ob in Alchemie oder Natur), Pflanzen mit weniger magischem Potenzial haben diesen Nachteil eventuell nicht, sind deswegen allerdings auch nicht ganz so kostbar.

Ich würde mir, konkret auf den Nutzen der Ingredienzien im alchemistischen Kontext nur wünschen, dass man nicht zu weit fernab der Lore spielt. Sie ist, verglichen mit anderen MMO-Universen dank einiger Romane und den Singleplayer-Games auch in diesem Aspekt durchaus ertragreich und ich persönlich bin ein Fan davon, auf dem Lorewissen aufzubauen, anstatt mal mit und mal ohne zu spielen. Wenn man bspw. weiß, dass man für einen Unsichtbarkeitstrank in Morrowind einen Diamanten und Lloramor-Fasern benötigt, in Skyrim andererseits Vampirstaub, Nirnwurzextrakt (oder andere, seltene Zutaten), dann kann man daraus schließen, dass ein Unsichtbarkeits-Trank bei gleichem Effekt aus verschiedenen Zutaten hergestellt werden kann, sie allerdings allesamt nicht sonderbar günstig oder leicht zu finden sind. Die gefühlte Verhältnismäßigkeit für das, was OP erscheint und was nicht ist aufbauend auf der Lore recht schnell herauszufinden.

Als kleines Fazit: Ich denke schon, dass sich Ingredienzien verändern können. Das ist allerdings ein längerer Evolutionsprozess, sofern die Pflanze nicht so sehr magisch begabt wie Nirnwurz ist (Aykami schrieb es ja schon, andere Pflanzen hätten dafür tausende von Jahren gebraucht). Kleinere Veränderungen, wie ein höherer Anteil eines bestimmten Konzentrats in einer Pflanze könnte man auch auf jährlichen Zyklen und den Jahreszeiten aufbauen, das würde sehr an Anskas Idee anknüpfen, die ich in dem Kontext für sehr sinnig halte. Es gbt also mMn weit mehr Tränke, die man benutzen kann als diese, die man im Spiel findet. Welche Tränke im Spiel implementiert werden und welche nicht ist in der Hinsicht sicherlich mehr eine Gameplay- denn Loreentscheidung. :D


Edit: Hab beim Stöbern auch noch zwei Einträge gefunden, falls noch nicht bekannt/bisher übersehen, die für das Alchemie-Thema von Interesse sein könnten.

- Guffelbeeres Lexikoneintrag über die Effekte und Wirkungen in Magie und Alchemie
- Siobháns Lexikoneintrag über Heilkräuter und Gifte Tamriels
>> Manieren machen uns zu Menschen. <<

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Dradclaw« (6. November 2018, 18:04)


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