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  • »LegendaryEdition« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 30. November 2018, 08:39

Waffenzauber

Guten Tag,

mir brennt schon seit längerem die Frage auf der Zunge, ob es im Elder Scrolls Universum auch Zauber gibt, welche man auf einen Gegenstand (vorzugsweise eine Waffe) casten kann und welche dort dann temporär begrenzt verbleiben.

Als Beispiel stelle ich mir da einen Zauber vor, welcher das Schwert erhitzt und zum Glühen bringt oder einen Zauber welcher dem Gegner bspw. Ausdauer entziehen kann. Diese Effekte sollten aber nur für den Kampf halten. Hinterher heben sie sich wieder auf und die Waffe ist eben wieder eine ganz normale Waffe.
Es ist also keine wirkliche Verzauberung mit einem Seelenstein und/ oder Glyphen an einem Verzauberungstisch. Und genau deswegen bin ich mir etwas unsicher wie bzw ob ich so etwas ins allgemeine RP einbringen kann.

Meine zweite Frage wäre, ob es eine Verzauberunge (damit meine ich die "richtigen" Verzauberungen, welche an einem Verzauberungstisch hergestellt wurden) gibt, die eine Waffe vor sämtlicher Abnutzung und sonstiger Beschädigung schützen würde, sodass sie bspw immer geschärft bleibt und bei der Nutzung keine Dellen oder ähnliches bekommt.

Wünsche noch einen schönen Tag,
LG LegendaryEdition

2

Freitag, 30. November 2018, 11:57

Ich denke das sollte ohne größere Probleme machbar sein, zumindest, wenn der Charakter selbst Magier ist. Ob er nun ein Feuerball in der Hand beschwört, oder es um sein Schwert als Feuer sammelt - als Beispiel - halte ich dann doch für relativ "egal". ESO setzt von der Lore her für mich vor allem die Begrenzung bei der Vorstellungskraft, also wenn sich der Magier den Effekt nicht gut genug vorstellen kann, kann er ihn auch nicht wirken oder ausführen, daher sind die meisten klassischen Zauber ja mit verbalen Komponenten/Gestik versehen, als Eselbrücke/Merkreinfolge für den Effekt.
Daneben gibt es natürlich die Begrenzung der Magicka Nutzung: Man kann sich den Effekt vorstellen eine Stadt schweben zu lassen? Schön für den Char, aber wenn er nicht gerade die Macht eines Daedrafürsten oder von einer Armee von Erzmagiern besitzt, dürfte das schwer werden. So als groben Umriss der "Möglichkeiten".


Wenn der Char allerdings kein Magier ist, halte ich das für schwerer. Das wäre sowas wie eine Art "wegwerf-Verzauberung". Vielleicht Weihwasser auf ein Schwert treufeln... Jedenfalls müsste er dann wohl einen recht speziellen Wunsch haben und für teurer halte ich das auch. Man gehe zum Verzauberer sage "bitte wieder eine Wegwerf-Verzauberung" ... da hat der Verzauberer doch besseres zu tun. Da verzaubert er lieber richtig und läd es vielleicht irgendwann wieder auf wenn die Magicka des Zaubers verbraten ist.

Bei Sachen "scharf und stabil" bleiben gibts sicher was. Was spricht aber gegen einen guten Wetzstein? Dann könnte auch der Nicht-Magier eine Standardverzauberung drauf haben, die er vielleicht aktivieren kann, und Beschädigungen werden klassisch beim Schmied ausgebessert. Generiert gegebenenfalls auch etwas RP wenn man mal auf einen Schmied trifft.
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"Wenn die Winde des Wandels wehen, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."
-Chinesisches Sprichwort

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Slanion

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3

Samstag, 1. Dezember 2018, 14:59

Naja allgemein gibt es ja bei Elder Scrolls die Seelensteine mit denen Waffen bestimmte Eigenschaften in Form von Verzauberungen bekommen können. Diese sind dann allerdings permanent, wobei es auch da Unterschiede gibt:

Es gibt die aktiven, welche bei Treffer ihre Ladungen verbrauchen und dann irgendwann wieder mit Steinen aufgeladen werden müssen (war bisher in jedem ES-Teil so)

Und die Passiven, die z.B. einen Bonus auf bestimmte Eigenschaften geben (z.B. Genauigkeit bei einem Bogen).

Dann gibts noch die aktiv als Zauberfokus zu nutzenden über die man zaubern kann. Ich stell mir das meist so vor, dass der wirkende über die Waffe hin bzw. aus ihr heraus die nötige Macht zieht um z.B. einen Feuerball zu formen.

Jetzt lässt sich natürlich streiten, wie gut das ganze von Magiern und Nicht-Magiern umsetzbar ist. Gerade Punkt 3 stelle ich mir wesentlich einfacher für einen geschulten Magier vor als für einen Laien. Die ersten zwei Punkte dagegen halte ich für durchaus nutzbar, auch von Nicht-Magiern.

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Sturmfaust

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4

Samstag, 1. Dezember 2018, 17:34

So eine spezifische Kategorisierung wie du, Slanion, sie beschreibst, sind mir nicht bekannt.
Faktisch sehen wir die Verzauberung in den verschiedenen Spielen immer unterschiedlich umgesetzt, ohne ihr ein spezifisches System (wie der Magie die Schulen) aufzudrücken.

Da schließe ich mich eher Deikan an:
Der Kreativität, in Maßen und mit Verstand, freien Lauf lassen.
Und natürlich eine geeignete Energiequelle nicht aus dem Auge verlieren, sei es nun der klassische Seelenstein, kurzzeitige Verzauberungen die man nur x Mal anwenden kann (aka. "Wegwerf-Verzauberung") oder vom Träger selbst gespeiste Verzauberungen.
Frei nach dem Motto:
"I am definitely a mad man with a box!"

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Vilvyth

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5

Samstag, 1. Dezember 2018, 17:57

Ich denke man wird schon eine Verzauberung nutzen können die das eigene Schwert schärfer hält oder haltbarer macht, aber Verzauberungen können sich auch abnutzen, zumindest wenn man jetzt nach dem Gameplay geht, wobei ich es hier durchaus tun würde. Muss man sich dann eigentlich entscheiden ob man lieber laufend seine Verzauberung erneuert was sicher aufwendig ist, oder doch einfach mal beim Schmied vorbeischaut. Zudem ist keine Barriere aus Magie unzerstörbar oder zu 100% undurchdringbar. Also dürfte eine solche Verzauberung auch nicht jeden Schaden an der Klinge abwehren können.

Dann muss man noch schauen wie man es verzaubert. Bei einem Verzauberer kann es teuer werden, selbst zu verzaubern muss man erstmal können. Man braucht zudem passende Seelensteine. Nicht nur in ESO auch in anderen Teilen der TES Reihe, brauchte man je nach Verzauberung einen stärkeren Seelenstein mit einer mächtigeren Seele. Auch das muss man dann erstmal bekommen.

Ich glaube anhand des Aufwands, wäre es dann unter Umständen sogar besser sich gleich ein neues Schwert zu kaufen.
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Dradclaw

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6

Samstag, 1. Dezember 2018, 18:53

In dem Punkt, dass die Verzauberung kein spezifisches System bekäme, würde ich allerdings widersprechen.

Meiner Interpretation der Literatur und Umsetzung der Verzauberung in ESO nach bekam gerade die Verzauberung, nebst der Alchemie, eine recht große Systematisierung verliehen. Dabei hat diese Systematisierung offenbar nichts mit der normierten Standardisierung z.B. der Magiergilde zu tun, also es sind nicht irgendwelche Konventionen, die getroffen wurden um auf ganz Tamriel ein einheitliches System zu haben, sondern das Zustandekommen von Verzauberung und der daraus resultierende Nutzen sind der Welt inhärent.

Wie exakt der Prozess der Verzauberung abläuft, also das Herstellen von Glyphen mit Magicka aus verschiedenen Runen ist sicherlich Interpretationssache. Hier habe ich spontan nur ein Zitat aus dem Buch "Enchanting Made Easy" gefunden:

Zitat

You must comprehend how the rune resonates with your soul to truly understand it.
Deutet also daraufhin, dass der Verzauberer nicht nur sein Wissen nutzen muss, um eine Rune zu verstehen, sondern ebenso auf metaphysischer/magischer Ebene Verständnis bzw. Intuition entwickeln muss. Dass Runen respektive aus ihnen zusammengesetzte Glyphen immer für Verzauberungen herhalten ist ebenso unbestritten. Wie nun die Aufladung der Verzauberung geschieht ist wiederum ein anderes Paar Schuhe. Die gängigste Methode ist das Nutzen von Seelensteinen mit entsprechender Expertise des Aufladenden.

Diese Glyphen, aus denen Verzauberungen bestehen sind also nur so gut und effektiv, wie das Verständnis des Verzauberers, der sie auf den entsprechenden Gegenstand gewirkt hat. Und da auch der Verzauberer (abgesehen von aedrischen und daedrischen Artefakten) nur ein Sterblicher ist, wird der Effekt einer Verzauberung variieren, wie effizient die Magicka aus der Aufladung genutzt wird, wie schnell sie sich abnutzt etc. In dem Fall ist Verzauberung nicht gleich Verzauberung.

Ansonsten schließe ich mich den Vorpostern an. Ist alles eine Sache des Powerlevels, so wird bspw. eine Verzauberung auf einen Magierstab, die den Magickapool des Zaubernden etwas erweitert, da der Stab somit als "Akku" dient teurer und komplizierter sein als eine Verzauberung für den alltäglichen Gebrauch, zum Beispiel eines Staubmagneten für den häuslichen Gebrauch.
In dem spezifischen Fall könnte ich mir auch eine Verzauberung vorstellen, welche die Klinge in erster Linie vor Schäden schützen soll. Das wäre eine Aufwertung der Materialintegrität. Allerdings lässt dieser Effekt nach, wenn die Verzauberung aufgebraucht ist und nicht wieder aufgeladen wurde. Das selbe könnte man auch auf Rüstungen übertragen, da es sich hierbei allerdings auf eine größere Wirkfläche als bei einer Schwertklinge bezieht wäre der Preis entsprechend teuer und die Kosten zur Wiederaufladung nicht gering.

Was die Verzauberungseffekte betrifft kannst du dich mMn also kreativ und mit Verstand austoben. Denk dran, wie wohlhabend dein Charakter ist bzw. welche Quellen er zur Verfügung hat um an Verzauberungen zu gelangen, ob diese Verzauberung sehr nützlich für ihn wäre oder mehr eine Luxusanschaffung und wie magiebegabt und insbesondere er selbst in der Verzauberung geschult ist, um den verzauberten Gegenstand entweder selbst oder bei einem Verzauberer erneut aufzuladen. Effekte wie "Ausdauer entziehen" gehen theoretisch auch, ich wäre bloß etwas vorsichtig in der Anwendung dessen im Kampf-RP. Nicht alle stellen sich darunter den gleichen Effekt vor, weil TES in der Lore mit seiner Trennung zwischen Lebenskraft, Magicka und Ausdauer einen kleinen Sonderfall darstellt.
>> Manieren machen uns zu Menschen. <<

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