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Dolchsturz-Bündnis Kinder der Alik'r

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21

Donnerstag, 20. Februar 2020, 13:55



Schildwacht, noch nicht lange her...

Der Offizier der Königswache zu Schildwacht, Mustaba al-Rahaim, sitzt an einem der Tische in einer etwas dunkleren Ecke im Teehaus Wüstenstern in Schildwacht.
Der Gerüstete hat seinen Helm abgelegt und nippt an dem Tee, dem man ihm gerade serviert hat.
Er sitzt hier schon eine Weile und wartet auf den Prinzen Silann Ashere, dem er zuvor eine Nachricht hat zukommen lassen.
Es dauert auch nicht lange, bis Ashere auftaucht und, wie vorher abgesprochen, dies ´getarnt´ tut, um als durchaus in Schildwacht bekannte Person, bei dieser Zusammenkunft nicht erkannt zu werden.

Das kleine Teehaus ist bekannt für seinen guten Tee.
Der Beste der Stadt, wie Mustaba sodann dem Prinzen erklärt, der sich direkt auch einen bestellt.
Man wartet auf jenen Informanten, den Mustaba beim letzten Treffen in Silanns Insel-Residenz schon erwähnte und der scheinbar neue, sowie durchaus interessante Informationen zur Familie Abutemal haben soll.
Doch er taucht zunächst nicht auf.
"Das ist ungewöhnlich.", merkt Mustaba an, will sich aber gegenüber dem Prinzen nicht anmerken lassen, dass ihn dies doch ein wenig unsicher macht.
Silann ist die Ruhe selbst, genießt seinen Tee und fühlt sich in der Rolle der wortlosen Begleitung des Offiziers scheinbar recht wohl.


Mustaba und Silann warten im Teehaus Wüstenstern auf den Informanten.

Doch da überbringt eine der Bedienungen Mustaba eine Nachricht.
Sie ist von ihm.
Mustaba steckt sie weg und steht auf.
"Wir müssen los. Er will uns am Hafen treffen. Ich weiß wo."
Mustaba packt sich seinen Helm und schon sind die zwei Rothwardonen auf dem Weg.
Zielstrebig, aber ohne Hast.

Jener Informant nennt sich Salaah ad Din und ist ein ausgesprochen dürrer Zeitgenosse mit markanten Gesichtszügen und einer viel zu groß geratenen Nase.
Er trägt eine doch sehr ´einfache´ Stoffrobe, die hier und da angerissen, oder sogar geflickt ist.
An seiner Seite ist ein ebenso dürrer Straßenhund, der wohl auch schon bessere Zeiten gesehen hat.
Als Salaah hinter einem der Lagerhäuser im Hafengebiet auf Mustaba und den getarnten Prinzen trifft, wird sofort deutlich, wie misstrauisch er ist.
Silann wird umgehend voller Argwohn beäugt.
Der dürre Rothwardonen bewegt sich wohl in durchaus düsteren Kreisen, wo es fast das Todesurteil ist, wenn man jemanden Vertrauen schenkt.
"Er gehört zu mir.", bekräftigt Mustaba mit tiefer Stimme. "Du hast gesagt, Du hättest Informationen. Sprich."


Der Informant und sein Hund...

Salaah ist ein wenig zögerlich.
Erst, als Mustaba einen mit Goldstücken prall gefüllten Beutel auf in seiner Hand ein paar Mal hüpfen lässt, löst sich seine Zunge.
Er berichtet unseren zwei Rothwardonen von Faisal abd al Rashid, der ehemaligen Rechten Hand des Rashid bin Temal al Alik´r, dem Oberhaupt der abgeschlachteten Abutemal-Familie.
Entführt und an Sklavenhändlern verkauft worden sei er und möglicherweise wäre er gar nicht mehr im Bündnisgebiet.
Aber Salaah weiß noch mehr.
Er weiß von einem Gerücht zu berichten, den ein Pirat der Abekäis zum Besten gab, der sich aktuell auf Stros M´kai aufhalten soll.
Der meinte gar, die Tochter des Hauses Abutemal, Alya bint Rashid al Alik´r, würde noch leben.

Dies, und alles über Faisal, würde man von jenem Piraten erfahren, erklärt der dürre Informant und hat ein gieriges Funkeln in den Augen, als Mustaba ihm einen zweiten kleinen Beutel mit Edelsteinen zu wirft.
Er weiß noch anzumerken, dass man aber nicht alles auf die Goldwaage legen sollte, wenn ein Pirat solchen Kalibers vermeintliche Gerüchte zum Besten gibt.
Es wird einem nicht schwer fallen, zu wissen, dass derart Gerede durchaus auch mal im Suff getätigt wird oder einfach auch nur, um sich wichtig zu tun.
Denn das gehört nun mal zum Tagwerk einen jeden Piraten, der was auf sich hält.
Und das tun sie ja bekanntlich alle...


Mustaba und Silann besprechen sich.

Prinz Silann Ashere und Mustaba sind schnell überein, dass sie dieser Spur so rasch es geht nachgehen sollten.
Auch, wenn sie bloß der Fantasie eines besoffenen Piraten entspringen sollte, so können sie sicher sein, dass die Informationen des dürren Salaah ad Din korrekt sind.
So machen sich die Zwei auf den Weg Vorbereitungen für einen baldigen Aufbruch zu treffen.

Dann, mit Ruptas Segen, geht es auf Piratenjagd...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Silann (20.02.2020)

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Sonntag, 1. März 2020, 13:41

Dolchsturz-Bündnis Haus der Wissenschaft

Silann

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23

Sonntag, 1. März 2020, 17:52

Isra steht am Hafen. Das Schiff ist beladen. Ein wenig Zeit bleibt ihm für einen kleinen Spaziergang durch die Stadt, bevor es an Bord geht.
Sonne, selten in den eher kühlen Landen von seiner Warte aus gesehen.
Die Götter hatten an diesem Tag etwas anderes für Isra al Abin vorgesehen. Eine Begegnung die ihn verändern sollte.
Nachdenklich wandet er wieder zum Hafen und sucht einen ruhigen Platz mit Blick auf das Meer.
In Gedanken geht er jedes der Worte noch einmal durch und am Schluss ein bekräftigendes Nicken.
Im Selbstgespräch vertieft murmelt er so manche verklausulierte leise Worte:
Ich sollte mit dem Brettspielen anfangen. Wie war das mit den Bauern? Gut platziert haben Bauern manchen
König in die Flucht geschlagen.

Schmunzeln. Das Gesicht wird wieder ernst und sieht gen Himmel.
Zeit für ein Gebet.
Allvater, vieles im Leben sehen wir Menschen für notwendig und wichtig an. Plagen uns mit Alltagssorgen. Hier und Heute
wurde ich eines Besseren belehrt. Ich neige mein Haupt für Dir und jenem der mir die Augen öffnete.
Wache über unsere Wege. Schenke uns den Mut, das Vertrauen. Die Weisheit, jene Gabe die Realität von Täuschung zu unterscheiden.
Vertrauen ist ein Geschenk, ein hohes Gut. Die Kunst ist es, sie schützen und zu bewahren.

Sein Blick verweilt eine ganze Weile mit dem Blick auf das offene Meer.
Die unbekannten Gestade, die sie bereisen werden. Damit meinte er nicht nur die geographisch Lage.

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DerDualist (01.03.2020), Celebringil (01.03.2020)

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Donnerstag, 12. März 2020, 10:50



Kurz vor der Küste von Stros M´Kai...

Der Offizier der Königswache zu Schildwacht, Mustaba al-Rahaim, betritt das Oberdeck am Heck des Schiffes des Prinzen Silann Ashere und steuert auf genau Jenen zu, der in diesem Moment an der Reling steht und scheinbar in Gedanken auf das schier endlose Meer hinaus blickt.
Mustaba trägt wie immer seine schwere rothwardonische Rüstung, hat den Helm unter dem Arm geklemmt und bleibt nur wenige Schritte vor dem Prinzen stehen, der sich in diesem Augenblick umdreht und ihn anblickt.

Es ist nun schon eine ganze Zeit vergangen, als die Zwei den dubiosen Informanten hinter einem Lagerhaus im Hafen zu Schildwacht getroffen haben und sich nach kurzer Rücksprache rasch entschlossen mit einem der Schiffe des Prinzen gen Stros M´Kai aufzubrechen.
Dort soll sich vermeintlich ein Pirat namens Adil abd al-Chalid aufhalten, der - spräche der Informant die Wahrheit - Informationen zum Verbleib von Faisal ab al Rashid, sowie Alya bint Rashid al Alik´r haben soll.
Bis zu diesem Moment gingen alle davon aus, dass die Zwei tot sind.
Nun aber keimt wieder Hoffnung, insbesondere beim Prinzen Ashere, der der Familie Abutemal recht nahe stand.


Man bespricht sich auf dem Schiff ein letztes Mal.

Die Küste von Stros M´Kai ist bereits zu sehen.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis man im Hafen einlaufen und die Anker setzen wird.
Mustaba und Silann besprechen sich ein letztes Mal, wie sie vorgehen wollen, um diesen Piraten zu finden, wenn er überhaupt noch hier ist.
Stros M´Kai gilt als beliebter Rückzugsort für allerlei Gesindel, Gauner und eben Piraten.
Ein Soldat aus Schildwacht und ein wohlhabend gekleideter Rothwardone würden eher auffallen oder zumindest nicht die beste Möglichkeit bieten an Informationen zu kommen.
So ist rasch beschlossen als einfache Seeleute ´getarnt´ die Hafenstadt Hundingshafen, sowie in als ersten Anlaufpunkt die hiesige Taverne zu erkunden, in der Hoffnung etwas über diesen Piraten herausfinden zu können.


Silann und Mustaba verlassen das Schiff.

Es ist schon interessant, dass die Taverne ´Die Kreischende Meerjungfrau´ eines der größten Gebäude in Hundingshafen ist.
Bevor unsere zwei ´getarnten´ Helden aber die Taverne betreten können, müssen sie zunächst einmal vor der Türe einem besoffenen Rothwardonen ausweichen, der soeben von zwei Rausschmeißern im wahrsten Sinne des Wortes herausgeworfen wird und recht unsanft im Staub vor der Taverne landet.
Silann und Mustaba kümmern sich nicht weiter um den Mann im Dreck und betreten eine prall gefüllte Taverne, in der es nach Schweiß und Alkohol stinkt und die zahlreichen Gäste einen ordentlichen Lärm verursachen.
Hier in der Menge jemanden zu finden scheint auf den ersten Blick unmöglich.
Silann und Mustaba gehen in die obere Etage, bestellen sich etwas zu trinken und versuchen sich über die Balustrade mit Blick auf den Gastraum im Erdgeschoss einen groben Überblick zu verschaffen.

Hier oben gibt es zahlreiche kleinere Zimmer oder Nischen mit einfachen Trennwänden, in denen immer mal wieder leicht bekleidete rothwardonische Frauen mit Männern verschwinden.
Während man sich etwas Rum gönnt, fällt in diesem Augenblick ein augenscheinlich sehr dicker Rothwardone auf, der soeben aus einem der Zimmer kommt, sich noch den Gürtel festzieht und seine Augenklappe zurecht zieht..
Er schnaubt beachtlich und man ist sich im ersten Moment nicht sicher, ob es an den gerade ausgeübten Aktivitäten mit jener fast nackten Rothwardonin liegt, die ihm vom Bett aus noch hinterher lächelt, oder weil er einfach eben so dick ist.


Die Kreischende Meerjungfrau, eines der größten Gebäude der Hafenstadt.

Eigentlich ist der Dicke einer von vielen, würde seine laute und tiefe Stimme nicht so auffallen und würde er nicht zur Frau auf dem Bett noch etwas rüber rufen, das Silann und Mustaba aufhorchen lässt: "Nachher kommt noch Adil. Erzähl ihm nich, dass ich hier war, hmm. Er soll´s nich wiss´n. Und streng Dich an. Will nich, dass er schlecht g´launt ist, hmm..."
Das könnte eine Spur sein, denken sich Silann und Mustaba.
Adil ist der Vorname jenes Piraten und er soll, laut dem Informanten aus Schildwacht, stets mit seinem fetten Ersten Maat, unterwegs sein.

Rasch ist ein Plan erstellt.
Mustaba folgt dem Dicken, während er Silann aufs Schiff zu ihren Männern zurückkehrt, die unter Deck auf Anweisungen warten.
So trennen sich erst einmal für eine kurze Zeit die Wege unserer zwei Akteure...
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Silann (12.03.2020)

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Sonntag, 22. März 2020, 16:47



Auf Stros M´Kai...

Mustaba al-Rahaim stapft über den sandigen Vorplatz auf die ´Kreischende Meerjungfrau´, dem hiesigen Gasthaus auf Stros M´Kai, zu und erkennt schon aus der Ferne seinen Weggefährten Silann Ashere, der sich hier auf der Insel zur Tarnung ´Rashid´ nennt.
Silann spricht mit einer Rothwardonin, die er wohl jüngst erst kennengelernt hat.
Ihr Name ist Marima at-Amal.
Als sich Mustaba dazu gesellt und man gemeinsam ins Gespräch kommt, taucht wieder jener dicke Seemann auf, dem er zuvor auf den Fersen war und der in diesem Moment, mal wieder stark angetrunken, schwankend auf das Gasthaus zusteuert.
Kurzerhand wird die neue Bekanntschaft eingeladen sie auf ein Getränk in die Taverne zu begleiten, um den Dicken, der soeben im Gasthaus verschwunden ist, nicht aus den Augen zu verlieren.


Mustaba nähert sich dem Gasthaus auf Stros M´Kai und sieht, wie sich Silann mit einer Rothwardonin unterhält.

Im Gasthaus herrscht mal wieder reges Treiben.
Miefige Luft, gepaart mit laustarken Treiben der zahlreichen meist zwielichtigen Gäste, lassen den dicken Rothwardonen nicht auffinden.
Man entscheidet, sich an der vollen Theke weiter zu erkunden.
Marima, zunächst doch vorsichtig und zurückhaltend, folgt unseren zwei Männern, die ihr zusichern, nichts Böses im Sinn zu haben.

Zwar erfährt man an der Theke erstmal nichts, doch ändert sich die Situation, als in diesem Moment die Tavernentür auffliegt und ein sichtlich angetrunkener dünner Schlacks mit zerzaustem langen Haar und einer halb gefüllten Buddel mit Rum in der Hand eintritt.
Recht lautstark und mit einer erschreckend hohen fast weiblichen Stimme werden die Gäste mehr oder weniger ´begrüßt´, ehe er zielstrebig mit schwankenden Schritten die Theke ansteuert.
Der dürre Schlacks geht locker als Pirat durch, wenn man seine Kleidung ansieht.


Adil abd al-Chalid hat es auf Marima ´abgesehen´.

Er schwankt durchgehend, hält aber erstaunlich gut die Balance, während er von Silann, Mustaba und Marima aus der Distanz gemustert wird.
"Adil abd al-Chalid möchte etwas bestellen, eh. Und er sucht seinen fetten Erste Maat.", spricht er leicht lallend zum Wirt, als er in diesem Augenblick Marima wahr nimmt und inne hält.
Mit einer nun gefüllten Buddel mit Rum hält er schnurstracks auf sie zu und bleibt nur wenige Schritte vor ihr stehen, Silann und Mustaba gar nicht beachtend.
"Ahoi, schöne Frau. Euch habe ich ja noch gar nicht hier gesehen. Was macht denn so eine Schönheit hier in solch einer schäbigen Taverne, eh?"
Während er sie anspricht, setzt er ein breites Grinsen auf und entblößt seine schlechten Zähne.

Marima ist diese Situation sichtlich unangenehm, hat ihr sich der nach Schweiß und Alkohol stinkende Pirat doch bis auf wenige Zentimeter genähert.
Silann ist es, der die Situation rettet und sich als ihr Freund ausgibt.
Mutig fährt er den Piraten wortstark an, er möge die Finger von seiner Braut lassen.
Wie es sich für einen Piraten gehört, wird Silann erst einmal ordentlich beschimpft, wohl auch um zu testen, ob es der Gegenüber ernst meint.
Urplötzlich ändert sich scheinbar die Meinung des Seemanns.
"Eine häßliche Landratte und Nichtsnutz, der es wagt sich dem wohl berühmtesten Piraten der Abekäis in den Weg zu stellen, nur um sein Weib zu schützen...? Aye, das gefällt mir! Komm, lass uns trink´n, eh.", sprudelt es lautstark aus ihm heraus.


Unser Trio hat nun einiges zu besprechen.

Die Götter scheinen gut für unsere zwei Rothwardonen zu meinen.
Sie haben wohl recht schnell den gesuchten Piraten gefunden, der sie nun sogar auf sein Schiff einlädt, um mit dem ´wohl berühmtesten Piraten´ die Weltmeere zu besegeln.
Besser kann es gar nicht laufen.
Als Adil ab al-Chalid in die obere Etage der Taverne verschwindet, gilt es nun für unsere Helden aber die weitere Vorgehensweise abzustimmen.
Und scheinbar haben sie mit Marima at-Amal eine weitere Mitstreiterin gefunden...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Silann

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Dienstag, 24. März 2020, 22:42

Zwei Männer, zwei Wege

Nach dem Treffen in Dolchsturz wirkt er, Isra, mehr in Gedanken. Woher wusste Namir von einem, so hat er das verstanden geheimen Treffen?
Er weicht wie üblich auf allgemein Plätze wie "Aldfelden ist klein. Die Leute wollten was über die Gruppe wissen" aus.
Wie ein Stich trifft ihn die Frage von Namir. Dabei nennt er genau drei Leute, der vierte wird nicht beim Namen genannt.
Drei Namen: Bruder Corentin, Scelian und ihn. Woher weiß er das? Er war nicht beim Treffen vor Ort.
Das Misstrauen wird geschürt. Wer hatte geredet? Wo ist die Lücke? Das muss er raus finden.
Dazu braucht es eine Chance zum Gespräch unter 6 Augen. Die drei ungleichen Gefährten, die zusammen halten.
Richtig? Falsch? Sortiert die Gedanken.
Immer die brennender Frage "Woher wusste er das?"

lässt folgende Schlüsse zu:

1. Aldfelden ist klein und die Sache mit der Kampf in der Nähe hatte Furore gemacht. Daher werden Informationen gestreut.
2. Das Treffen galt im Geheimen. Wer hat Namir berichtet?
Eine undichte Stelle auf jeden Fall...

Silann sieht sich in einer prekären Lage. Morgen zur späten Nachtstunde soll er mit dem Pack, das vielleicht Informationen über mögliche Überlebende haben könnte was Abutemal betrifft, genauer zwei Personen, sein eigenes Schiff kapern. Am Tage treffen sich Marima, Mustaba und er selbst. Da gilt vor allem eins. Die Mannschaft warnen. Mustaba bekommt Instruktionen wie und was die Mannschaft machen soll. Der nickt und Silann weiß das sowohl die Nachricht auch der Befehl wie die Mannschaft sich verhalten soll uneingeschränkt befolgt werden. Die Männer sind seine besten. Diese Frau welche Mustaba und er bedingt reinen Wein einschenken mussten hat Talente in Kräuterkunde. Von großem Nutzen kann das werden, wenn alles gut geht.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Silann« (25. März 2020, 06:54)


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Spiffypurse (24.03.2020), DerDualist (25.03.2020), Marima at-Amal (03.04.2020)

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27

Dienstag, 31. März 2020, 12:06



Auf Stros M´Kai...

Nun ist es also doch passiert.
Das Schiff des Prinzen Silann Ashere, das unsere zwei Rothwardonen noch jüngst von Schildwacht gen Stros M´Kai brachte, wurde gekapert.
Und das unter anderem von ihm selbst.

Schauen wir einige Stunden zurück...

Die Situation mutet doch arg seltsam an.
Unsere zwei Abenteurer Silann Ashere und Mustaba al-Rahaimm, die sich vor einiger Zeit auf den Weg machten einer Spur eines zwielichtigen Informanten aus Schildwacht zu folgen, sowie ihre neue Mitstreiterin Marima at-Amal, haben wohl jenen Piraten aus Stros M´Kai gefunden, den sie suchten.


Der Käpt´n erklärt seinen Plan.

Statt ihn womöglich gefangen zu nehmen und ihn zu befragen, haben sie sich als Arbeitssuchende ausgegeben und wurden prompt vom doch zerstreut, aber selbstbewusst auftretenden Adil abd al-Chalid als neue Crew angeheuert.
Sie sollten sich keine Sorgen machen, denn sie stünden nun unter dem Schutz des wohl berühmtesten Piraten der Weltmeere, wird vom zauseligen Adil erklärt, der seiner neuen ´Crew´ dann auch ohne Umschweife die nächste Aktion erläutert.

Ihm wäre durch ein Missgeschick das eigene Schiff, die ´Farnaz´, abhanden gekommen und so muss eben ein neues her.
Jenes, welches gerade dort im Hafen von Stros M´Kai vor Anker liegt, wäre genau das Richtige, erklärt der Käpt´n, der sicher stellt, dass es ein Kinderspiel wäre, sich den Kahn unter den Nagel zu reißen.
Und dieses Schiff ist genau das von Silann Ashere.


Unser rothwardonisches Trio bespricht sich.

Zur zehnten Abendstunde soll es dann passieren.
Mustaba hat derweil heimlich die Mannschaft gewarnt und ihnen Silanns Instruktionen übermittelt.
Man beschloss, die Charade weiter mit zu spielen.
Angeführt von Käpt´n Adil nähert man sich heimlich und im Schutze der Dunkelheit übers Wasser dem Schiff auf dem es vermeintlich ruhig ist.
Man klettert über ein Seil hinauf.
Selbst der dicke Mudhik, der öfter einen fahren lässt, zeigt trotz seiner Körperfülle erstaunliches Geschick.
Eine ´Wache´ wird still unschädlich gemacht, ohne sie zu verletzen.
Denn Tote will auch der Käpt´n nicht, schließlich braucht er eine Mannschaft, die ´sein´ Schiff steuert.


Das Ziel ist ausgemacht...


Heimlich nähert man sich zu Wasser.

Die Truppe schleicht sich getrennt unter Deck und überrascht dort die ´ahnungslosen´ Seeleute, die sehr schnell überrumpelt und gefesselt werden können.
Rasch macht man sich sodann daran, die Leinen zu lösen und die Segel zu setzen, um Kurs aufs offene Meer zu nehmen.


Die ´ahnungslose´ Mannschaft wird überrumpelt und gefangen genommen.

Der Käpt´n, der fortan am Ruder steht, legt ein Dauergrinsen auf, als sich das Schiff von Stros M´Kai entfernt und langsam Fahrt aufnimmt.
Jetzt ist seine Zeit gekommen.
Die Zeit des berühmten Piraten der Abekäis, Adil abd al-Chalid...
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Silann (31.03.2020), Marima at-Amal (01.04.2020)

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Freitag, 3. April 2020, 10:03



Das Abekäische Meer, auf hoher See...

Das Schiff ist gekapert, der ´berühmte´ Pirat, Käpt´n Adil abd al-Chalid, fügt einen weiteren Erfolg seiner ´ruhmreichen´ Geschichte zu und seine ´Crew´ hält derweil die Charade aufrecht, die man spätestens seit Beginn der Kaperung begann.
Die Situation auf dem gekaperten Schiff des Prinzen Silann Ashere ist nach wie vor seltsam heikel.

Während der dicke und wortkarge Erste Maat Mudhik schon seit Stunden am Ruder steht und sich zwischendurch die eine oder andere Flasche Rum gönnt, ist derweil Käpt´n Adil hungrig und natürlich auch durstig geworden.
Nach einer derart gelungen Kaperei muss also auch ein wenig gefeiert werden.
Während die eigentliche Crew gefangen in den Kajüten ausharrt, vergeht keine Minute, in der Adil nicht von der Leichtigkeit der gerade durchgeführten Kaperung prahlt.
Denn schließlich war er es, der auf den Weltmeeren ´bekannte´ und ´berüchtigte´ Pirat, der diese Mission anleitete und sie so zu einem grandiosen Erfolg wurde.
Ein Kinderspiel, wie er immer wieder betont, während sich Marima at-Amal als Köchin versucht, um den Käpt´n bei Laune zu halten.


Bei Fisch und Rum gibt Käpt´n Adil abd al-Chalid seine ruhmreichen Abenteuer zum Besten.

Aber auch der selbstverliebteste Pirat braucht als Selbstdarsteller Zuschauer, oder in diesem Fall Zuhörer, wenn es darum geht, teils hanebüchene Geschichten zum Besten zu geben.
Also sind es Silann Ashere - immer noch getarnt als Rashid -, Mustaba al-Rahaim, sowie unsere ´Köchin´ Marima at-Amal, die diese Rolle sogar sehr gerne übernehmen, erhoffen sie sich doch, möglichst viel von Adil über den möglichen Verbleib der Abutemal Tochter Alya bint Rashid al Alik´r und der Ersten Hand der Familie, Faisal abd al Rashid, zu erfahren.
So wird dem Käpt´n viel Rum kredenzt und ihn gelobt, was das Zeug hält.
Marima ist inzwischen voll eingeweiht und spielt ihre Rolle bestens.

Es mag am Rum liegen oder auch an der Gesellschaft seiner neuen tollen ´Crew´, aber Käpt´n Adil erzählt dann wie ein Wasserfall.
Erst lässt er sich über seinen ehemaligen Ersten Offizier Siham aus, der ihn hinterging, die Crew zum meutern ermunterte und sein Schiff, die ´Farnaz´, stahl.
Siham, ein bretonischer und laut Adil ein arroganter Mistkerl, der es gar nicht verdient hat, dass man ihn als Pirat bezeichnet, stahl ihm alles...sein geliebtes Schiff, sein Gold und seine ´Waren´.
Mit ´Waren´ waren Gefangene gemeint, die verkauft wurden und gutes Gold einbrachten.
Selbst für Geschäfte mit den verhassten Dunmern war sich Siham nicht zu schade und verkaufte ein besonders prächtiges ´Exemplar´ für gutes Gold an die Grauzungen.
Einen Rothwardonen, den Adil einst halbtot an der Küste zur Alik´r fand und wieder aufpäppelte und ihm jetzt geraubt wurde.


Während Adil nach zu viel Rum seinen Rausch ausschläft...

Silann und Mustaba hörten genau zu.
Könnte das Faisal sein?
Ihnen war direkt klar: jener bretonische Verräter, der sich Siham nennt, wird mehr wissen.
Gut, dass Adil Kurs auf Abahs Landung auf Hews Fluch gesetzt hat, wo sich Siham aufhalten soll.
So beschließt man spontan, die Charade noch weiter aufrecht zu halten, um Adil für die eigenen Zwecke zu nutzen.

Noch interessanter wird es zum Ende, als Adil von Fadwa erzählt.
Ein tolles Weib, wie er sagt.
Fauchend, kratzbürstig, zäh und wunderschön.
Ganz nach dem Geschmack des Käpt´ns.
Er zog sie vor Monaten halbtot aus dem Wasser vor Schildwachts Küste.
Sie jammerte nicht, trotz der zahlreichen Pfeile in ihrem Körper.


...bespricht sich unser Trio über das weitere Vorgehen.

Unsere Helden horchen auf.
Das klingt verdächtig nach der gesuchten Alya.
Kann das sein?
Auch sie soll sich in Abahs Landung aufhalten.
So will Adil abd al-Chalid drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: sein Schiff zurückholen, den Verräter Siham finden und töten, sowie seine Geliebte Fadwa mit sich nehmen.

Es läuft alles nach Plan, denkt sich der Käpt´n Adil...
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Marima at-Amal (03.04.2020), Silann (03.04.2020)

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29

Mittwoch, 8. April 2020, 11:33



Auf dem Schiff des Prinzen Ashere, vor der Küste von Hews Fluch...

Es ist schon eine etwas verrückte Situation.
Prinz Silann Ashere, Offizier Mustaba al-Rahaim und Marima at-Amal befinden sich immer noch auf dem Schiff von Silann und halten zusammen mit der Crew des Prinzen für den selbstverliebten Piraten-Käpt´n Adil abd al-Chalid eine Charade aufrecht, der nach wie vor glaubt, das Schiff gekapert zu haben.
Nun sind sie kurz davor in Abahs Landung anzulegen, um dort einen weiteren Piraten ausfindig zu machen, der weitere Informationen zum Verbleib der für tot gehaltenen Alya bint Rashid al Alik´r, sowie Faisal abd al Rashid haben soll.


Käpt´n Adil abd al-Chaild erklärt unseren Helden ´seinen´ Plan Delacroix aufzuspüren und gefangen zu nehmen.

Während der Käp´tn nach und nach Teile der gefangenen Crew befreit hat und seiner Mannschaft vermeintlich hinzugefügt hat, versucht unser Trio sich heimlich zu besprechen, wie man am besten vorgeht.
In Abahs Landung soll sich jener Pirat befinden, der damals Adils Schiff, die ´Farnaz´, gestohlen hat und die Mannschaft zur Meuterei aufgestachelt hat.
Silann, Mustaba und Marima beschließen weiter an ihrer Tarnung festzuhalten und willigen ein, diesen besagten Piraten in Abahs Landung ausfindig zu machen und ihn für Adil zu fangen.
Er, so Adil, soll wissen wo sich ´Fadwa´ aufhält, von der unsere Helden meinen, dass es sich um die vermeintlich tote Tochter aus dem Hause Abutemal handelt.
Dieser Pirat, der sich ´Siham´ nennt, ist wohl ein Bretone und mindestens genau so selbstverliebt wie Adil.
Sein richtiger Name ist Delacroix und er soll auch jenen rothwardonischen Sklaven, der möglicherweise Faisal ist, an die Dunmer verkauft haben.
So machen sich unsere Helden auf, Delacroix zu suchen.


Man findet Delacroix in Abahs Landung und stellt ihm eine Falle.

Abahs Landung gleicht einem Labyrinth aus verwinkelten Gassen, engen Häuserschluchten, die übereinander getürmt und so nah aneinander gepresst wirken, als wäre alles eins.
In dieser Hafenstadt scheint es als würde sie niemals ruhen.
Hier pulsiert das Leben, der Handel, aber auch das kriminelle Wesen.
Ein Sündenpfuhl, wie auch ein Nest für Diebe, Gauner und Halunken.
In dieser Stadt jemanden zu finden scheint aussichtslos.
Doch die Götter meinen es mit unseren Helden scheinbar gut.
Die Beschreibung, die der Käpt´n ihnen gab, passt genau.


Während Delacroix nur noch Augen für die Tänzerin Marima hat, bleibt der Ork auf Abstand, hat aber alles im Blick.

Delacroix ist ein durch und durch arrogant wirkender Bretone, der wohl mehr mit sich und seinem Äußeren mehr beschäftigt zu scheint, als mit allem anderen.
Immer wieder fährt seine Hand durch das nach hinten gekämmte Haar, um es zu richten, obwohl es gar nichts zu richten gibt.
Er scheint gerade einen Spaziergang im Hafen zu machen, als er auf einem oberen Plateau bei einem Tänzer inne hält und seiner Darbietung beiwohnt.
An der Seite des bretonischen Piraten ist ein sehr großer Hund, von dem man meinen könnte, er würde jeden und alles verschlingen, sollte sich auch nur jemand seinem Herrchen nähern.
Laut der Beschreibung von Adil soll auch stets eine ´kleine´ Wache bei ihm sein.
Das mit der Wache stimmt, doch als ein hünenhafter muskelbepackter Ork in voller Rüstung und mit Zweihandaxt bewaffnet auftaucht, weiß unser Trio, dass das keine einfache Aufgabe werden wird.


Der bretonische selbstverliebte Pirat führt Marima zu einer Taverne...

Spontan wird ein Plan geschmiedet und sofort in die Tat umgesetzt.
Marima, in seidenen und aufreizenden Kleidern gehüllt, soll den Lockvogel spielen.
Sie gesellt sich kurzerhand zu dem Tänzer und beginnt im Rhythmus der Musik die Hüften kreisen zu lassen.
Es dauert nicht lange bis Delacroix, der auch eine Schwäche für schöne Frauen hat, darauf reagiert, seine Augen nicht von ihr lassen kann und scheinbar den Köder schluckt.
Nur wenige Augenblicke später spricht er sie an, während im Hintergrund der Ork-Koloss da steht wie eine Statur und nur mit seinen Augen die Umgebung im Blick behält.
Silann und Mustaba halten derweil Abstand und beobachten die Szene um die Tänzerin und dem bretonischen Piraten.


...wo er sie auf einen Wein einlädt und den Avancen der unbekannten Schönheit wohl zu erliegen scheint.

Der Plan scheint aufzugehen.
Der bretonische Piraten-´Edelmann´ lädt Marima zu einem Getränk auf einer Terrasse in einer der unzähligen Tavernen der Stadt ein, während Silann und Mustaba nicht von ihrer Seite weichen und an einem der benachbarten Tische Platz nehmen.
Man will auf jeden Fall vermeiden, dass Marima in Gefahr gerät.
Ruskul, die Ork-Wache, weicht ebenso nicht von der Seite seines Herren, wie der bullige Hund, der Marima durchgehend voller Misstrauen fixiert.
Marima gibt alles und bezirzt Delacroix mit den Waffen einer Frau.
Der scheint in der Tat verzaubert oder gar benebelt von der Aussicht auf ein Liebes-Abenteuer mit einer unbekannten Schönheit.
So dauert es nicht allzu lang, bis er Marima zu sich in sein kleines Heim einlädt.
Ein beschauliches Haus, das er wohl während seines Aufenthaltes hier in Abahs Landung gemietet hat.

Dort will man zuschlagen, so der Plan von Silann und Mustaba.
Ob der Ork da so einfach mit spielen wird...?
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Montag, 13. April 2020, 13:09



Abahs Landung, vor kurzem...

Als der bretonische selbsternannte Piraten-Edelmann Delacroix, der in Piratenkreisen auch den Namen ´Siham´ trägt, den Schlüssel seines Hauses in Abahs Landung in das Schloss der Eingangstüre schiebt, ist er noch ganz voller Vorfreude auf ein paar heiße Stunden mit einer liebreizenden Schönheit, die er erst vor einer Stunde ´rein zufällig´ im Hafengebiet dieser stetig pulsierenden Stadt traf.
Marima at-Amal gibt sich nach wie vor als jene atemberaubende Unbekannte, scheint aber doch ein wenig unsicher, wenn man bedenkt in welche Gefahr sie sich gerade als Lockvogel begibt.
Hinter ihr folgt dieser Fleischkoloß von Ork, der nur aus aus gepanzertem Stahl zu bestehen scheint und ihre Weggefährten Silann und Mustaba sind nicht zu sehen.


Marima at-Amal folgt Delcroix durch die Gassen der Stadt, den Ork im Schlepptau. Silann und Mustaba folgen heimlich.

Doch Prinz Silann Asher, immer noch als ´Rashid´ getarnt, sowie der Offizier der Königswache zu Schildwacht, Mustaba al-Rahaim, sind ihr natürlich gefolgt.
Mit ausreichendem Abstand schlichen sie ihnen durch die engen Gassen von Abahs Landung nach, bis man schließlich zu jener Türe kam, die Delacroix in diesem Augenblick aufschließt.
Das eher beschauliche Heim des Piraten Delacroix ist für die Zeit seines Aufenthaltes hier in dieser Stadt wohl gemietet und verfügt über einen kleinen Innenhof.
Während er seiner wortkargen Ork-Wache und seinem bulligen Hund anweist, draußen im Hof zu warten, lädt er Marima ein ihm ins Innere seiner Behausung zu folgen.


Delacroix ist voller Vorfreude, als er die Türe zum Innenhof seines Heims öffnet.

Delacroix kommt nun recht rasch zur Sache und übernimmt nun die Rolle eines galanten Gastgebers.
Marima indes versucht ihren eigenen Plan umzusetzen und will den Piraten verwöhnen, doch sie scheint vorerst zu scheitern.
Der Bretone ist wohl bestrebt die ´Regeln´ zu bestimmen und nachdem er ihr Wein eingeschenkt hat, lässt er sich kurz entschuldigen, um sich frisch zu machen.

Silann und Mustaba waren derweil nicht untätig.
Sie finden einen Weg über eine Mauer in den Innenhof.
Die Ork-Wache, die stoisch vor der Türe wie eine Statue Wache schiebt, scheint unsere zwei Einbrecher nicht zu bemerken.
Nur kurz hält der Hund die Schnauze hoch, als würde er etwas wittern, doch er schlägt nicht an.
Silann und Mustaba können über ein Fenster ins Innere gelangen und zeigen erstaunliche Fähigkeiten als leise Einbrecher.
Aus einer Ecke haben sie nun Marima im Blick, die zunächst wohl noch alleine an einem Tisch vor zwei Gläsern Wein sitzt.
Sie beschließen die Szenerie vorerst zu beobachten und abzuwarten.


Es scheint, als würden Beide einen Plan verfolgen und sich belauern, obwohl sie vorgeben sich auf die nächsten Stunden zu freuen.

Als Delacroix wieder zu Marima zurückkehrt, scheint er bestens gelaunt und gibt nun nach, als er sie darum bittet, doch einen viel besseren Wein aus einem der Schränke zu holen.
Für diesen Moment sollte auch nur das Beste serviert werden, erklärt der breit grinsende bretonische Piratenmann.
Während Marima seinem Wunsch nach kommt, können Silann und Mustaba aus ihrem Versteck beobachten, wie Delacroix heimlich irgendein Pulver in den Kelch streut, der zwar voll mit Wein ist, aber bisher noch nicht benutzt wurde.
"Lasst uns anstoßen, meine Teuerste, arr. Trinken wir auf diesen wundervollen Moment, meine unbekannte Schönheit.", sprudelt es dann aus ihm heraus, als Marima mit der anderen Weinflasche zurückgekehrt ist.

Silann und Mustaba erkennen die Situation, wollen gerade zuschlagen, als Marima in diesem Augenblick aktiv wird.
Als würde sie Delacroix vorgaukeln ihn küssen zu wollen, beugt sie sich vor, dreht aber an einer kleinen Mechanik an ihrem Ring, sodass sie eine winzige Abdeckung öffnet und sie in sekundenschnelle dem sichtlich überraschten Piraten ein Pulver daraus ins Gesicht pusten kann.
Dieser springt auf, wirft seinen Weinkelch zur Seite, zieht einen seiner Dolche und schreit auf, während er mit der anderen Hand verzweifelt versucht jenes Pulver aus dem Gesicht zu entfernen.
Marima weicht ebenso zurück, kann aber nicht verhindern, dass der mit dem Dolch wild umher fuchtelnde Dalcroix sie leicht am Arm erwischt und eine kleine Fleischwunde hinterlässt.


Mustaba liegt in seinem Blut. Delacroix ist bewusstlos. Marima und Silann müssen schnell handeln.

Silann und Mustaba greifen nun ein.
Sie springen aus ihrem Versteck auf und rennen mit gezückten Klingen auf den Bretonen zu, dessen Sinne wohl durch das Pulver getrübt sind.
Es scheint, als könne er nicht mehr richtig sehen und so wankt er ordentlich.
Der Pirat ist außer sich vor Wut, kann aber auch nicht wirklich laut schreien, um seine Ork-Wache zu rufen.
Es sieht so aus, als würde Marimas Pulver wirken.
Sie selbst entfernt sich rasch, will nicht verletzt werden.
Delacroix selbst sieht nur noch schemenhaft und wirft einen seiner Dolche nach Marima.
Zumindest denkt er, dass er das tut.

Der Dolch trifft sein Ziel.
Aber es ist nicht Marima, die getroffen wird.
Mustaba hat kurz zu ihr geschaut und die Klinge nicht kommen sehen, die sich in seine Brust bohrt.
Er bleibt wie versteinert stehen, verharrt einen Augenblick, als er dann auch mit aufgerissen Augen zu Boden geht und dort in seinem Blute liegen bleibt.
Silann schafft es derweil zum Piraten zu kommen und verpasst ihm einen Stich ins linke Bein, sodass dieser schmerzverzerrt auch zu Boden geht.
Während Marima zu Mustaba eilt, fesselt Silann Delacroix, der inzwischen das Bewusstsein verloren hat.

Der Dolch hat Mustaba voll erwischt.
Marima und Silann können nicht viel tun, außer erst einmal die stark blutende Wunde in der Brust mit einem heißen Eisen zu verschließen.
Mustaba ist sehr schwach, ist aber noch bei Bewusstsein.
Während Silann den Piraten in einem Teppich eingewickelt tragen kann, stützt sich Mustaba bei Marima ab.
So schafft es das Trio aus dem Haus zu entkommen und sich langsam durch die Gassen der Stadt zurück zum Schiff zu begeben.


Auf dem Schiff wird der verletzte Mustaba von Marima gepflegt, doch sie benötigt weitere Heilkräuter.

Es gleicht einem Wunder, dass der Hund des Piraten, sowie die wortkarge Ork-Wache draußen im Hof von all den Dingen, die sich im Inneren abgespielt haben, nichts mitbekommen haben.
Die Götter waren wohl einmal mehr auf der Seite unserer Helden.
Oder war es einfach nur Glück?
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Freitag, 17. April 2020, 20:25

Aus dem Hause der al Bergamas...

Die Hochzeit Dila bint Tuan al Bergamas liegt inzwischen einige Wochen zurück. Die Hochzeit selbst im Familiären rahmen und die Feier im kleinem. Es ist Ruhe inzwischen eingekehrt um sie, angereist nach Hallins Wehr. Dila heißt nun wohl auch Dila at-Hallin und ihre Familie vermisst die treue und warme Seele. Keine Dila mehr, die am Brunnen in Schildwacht ein Buch ließt.. oder im Gasthaus heimlich die Leute beobachtet. Keine warmen braunen Augen die den Gegenüber Sorgenvoll mustern ob es ihm gut geht. Man hört auch nicht wirklich etwas von ihr..Ob es Ihr gut geht?

Dafür hat Nael durch eine Künsterlin doch wohl endlich erkannt, dass er zu viel arbeitet und hat sich aufgemacht nach Windburg. Ein Geschäft abschließen und anschließend eine Auszeit. Urlaub..das es so etwas noch gibt? Was bedeutet das für das Geschäft Naels? Mirya und Azad, der teilweise nicht nur Wache sondern auch Freund und Sekretär Naels ist, haben die Geschäfte bisweilen übernommen. Die neue Verantwortung hat die wilde Mirya doch etwas gezähmt könnte man meinen. Zumindest verschwindet sie nicht mehr so häufig aus dem Blick der Wachen- so erzählt man sich. Die Geschäfte laufen gut, man könnte meinen Nael wird gar nicht weiter gebraucht..? Und doch ungewöhnlich in der Familie der Kinder Tuan al Bergamas, dass eine Frau die Geschäfte mit leitet. Führt der Älteste Sohn damit Reformationen innerhalb der Familie durch? Was wenn sein Vater davon wind bekommen würde? Sicher spricht es sich rum und doch… noch kam keine Reaktion.

Jedoch heißt es auch, dass Tuan bin Ali al Bergama, das Familienoberhaupt, in letzter Zeit häufiger krank ist… wer sich umhört würde wohl von Schwäche hören.. Schwindel, Baumkrämpfen die in Schüben kommen und ihn ans Bett fesseln, da der alte Herr dann nicht einmal mehr stehen kann. Dafür hat er seinen Sohn Tarek, der eh in Bergama selbst die Geschäfte leitet und womöglich hält er die Nachrichten von der Geschäft-leitenden-Mirya auch von seinem Vater fern..?

Die Familie al Bergama ist nun wohl doch recht zerstreut… Ob und wann sie wohl wieder zusammen finden werden?
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. ~ Konfuzius

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Samstag, 18. April 2020, 11:12



Auf dem Schiff des Prinzen Ashere, im Hafen von Abahs Landung...

Der bretonische Pirat Delacroix wirkt wie ein geprügelter Hund, als er unter Deck gefesselt vor Käpt´n Adil Abd al-Chalid, Silann Ashere und Marima at-Amal mit gesenktem Kopf auf dem Boden kauert.
Es fällt nicht schwer zu erkennen, wie Adil seinen Triumph in diesem Augenblick auskostet.
Der, der seine Crew auf der ´Farnaz´ zur Meuterei anstiftete, vor ihm auf den Knien.
Es beginnt das Frage-Antwort-Spiel.


Delacroix wird unter Deck befragt.

Es geht um sein geliebtes Schiff, die ´Farnaz´, wo es genau sei.
Und um Fadwa, jene rassige rothwardonische Schönheit, von der Adil so schwärmt und der Verdacht nahe liegt, dass es sich bei ihr insgeheim um die tot geglaubte Alya bint Rashid al Alik´r handeln könnte.
Auch will man wissen, an wen Delacroix den kraftvollen rothwardonischen Sklaven damals verkaufte.
Der gefesselte bretonische Pirat schachert was das Zeug hält, spielt das Frage-Antwort-Spiel um nichts weniger, als um sein eigenes Leben.
Er gibt nur die Informationen preis, wenn man ihm Gnade gewährt.

Gnade bedeutet bei Adil, dass er Delacroix nicht umgehend aufknüpfen lässt.
Ja, er gewährt ihm Gnade und schenkt ihm sein Leben.
Eine einsame Insel, ein altes stumpfes Messer...Adil ist gnädig an jedem Tag und ist sogar ein wenig stolz darauf.
So gibt es einen Handel unter Piraten.
Einen Pakt, der nicht gebrochen wird, wenn man nicht verflucht werden möchte.
So zumindest sehen es die zwei Protagonisten.
Die Insel mit dem Messer gegen Informationen.


Marima soll sich um die Wunde von Delacroix kümmern. Man will ja nicht, dass er weg stirbt.

Den rothwardonischen Sklaven hat er an die Dunmer verkauft, lässt Delacroix verlautbaren.
An einen gewissen Venon Ildren, einen alten Geschäftsmann aus Davons Wacht.
Die ´Farnaz´ liegt ebenso im Hafen von Abahs Landung, an der anderen Seite und gar nicht mal soweit weg von ihnen.
Und Fadwa?
Sie sah er schon eine Ewigkeit nicht mehr.
Sie verschwand in den Gassen von Abahs Landung.


Silann Ashere, immer noch als ´Rashid´ getarnt, will mehr aus Delacroix raus kitzeln. Adil muss ihn bremsen.

Adil gibt sich mit diesen Informationen zufrieden, auch wenn Silann ihm am liebsten noch ein wenig mehr entlocken würde und schon sein Messer in Händen hält.
Doch Adil gab ihm sein Wort, und das zählt.
Ashere und Marima spielen das Spiel weiter mit, denn nur Adil oder Delacroix würden Fadwa erkennen können, wenn sie sie sehen würden.
Ob sie Alya ist, ist weiterhin nur eine Vermutung.
Oder eine Hoffnung.
Gleiches gilt für Faisal abd al Rashid.
Was, wenn man sich da in etwas verrannt hat und man lediglich Toten quer durch halbe Tamriel hinterher jagt?


Marima ist um Mustaba besorgt. Es geht ihm nicht gut. Kräuter und weitere Heilmittel vom Markt werden helfen.

Marima kümmert sich derweil um den schwer verletzten Mustaba, dem es scheinbar nicht besser geht.
Man wird Kräuter und Heilmittel vom Markt in Abahs Landung holen gehen.

So steht der Plan, doch manchmal kommt alles anders, als man denkt...
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Mittwoch, 22. April 2020, 11:59



Auf dem Schiff des Prinzen Ashere, im Hafen von Abahs Landung...

Adil Abd al-Chalid, selbsternannte Berühmtheit unter den Piraten, hat bisweilen die Angewohnheit, die Ideen von anderen als die eigenen auszugeben, um sich stolz in den eigenen Fähigkeiten zu sonnen.
So ist es fast auch schon nicht mehr sehr überraschend für unsere zwei Helden Prinz Silann Ashere, immer noch als einfacher Seemann getarnt, sowie für Marima at-Amal, dass der Käpt´n ihnen den Vorschlag unterbreitet, den Markt von Abahs Landung aufzusuchen.
Neu ist allerdings dann doch, dass sie den Gefangenen Delacroix mitnehmen sollen, um beim Gang durch die belebten Gassen der Hafenstadt möglicherweise Fadwa herauszulocken.
Denn nach wie vor steht im Raum, dass sich jene ´Fadwa´, von der Silann meint, dass es sich vielleicht um Alya bint Rashid al Alik´r handeln könnte, irgendwo in Abahs Landung aufhalten könnte.


Der Käpt´n hat teils doch wagemutige Ideen...

Marima macht keinen Hehl daraus, dass sie Adils Vorschlag nicht sonderlich prickelnd findet.
Ihr geht es in erster Linie darum, Kräuter und Heilmittel für den verletzten Mustaba al-Rahaim zu kaufen, dem es komischerweise immer noch sehr schlecht geht.
Doch man will den Käpt´n, der immer noch davon überzeugt scheint, dass er das gekaperte Schiff von Silann unter seiner Kontrolle hat, nicht verärgern und zieht sodann samt Delacroix und ein paar weiteren Männern los, den Auftrag des Piraten auszuführen.


Delacroix bekommt für den ´Ausflug´ einen neuen Haarschnitt und ´passende´ Kleidung.

Die Gassen von Abahs Landung sind wie immer sehr belebt.
Händler, Gaukler, Geschäftsleute und Käufer tummeln sich in den staubigen Marktstraßen.
Der Marktplatz selbst ist ebenso befüllt, als sich unsere Gruppe um Silann, Marima und dem Gefangenen Delacroix durch die Leute drängt.
Zwei Männer sind stets eng bei dem bretonischen Piraten, um ihm keine Chance auf eine Flucht zu geben.
Die Augen sind zudem immer die Umgebung am beobachten, da man davon ausgeht, dass auch der hünenhafte Ork sicher seinen Herren suchen wird.
Und jenem ´Riesen´ in stählerner Rüstung möchte man höchst ungern hier über den Weg laufen.
Von jener Fadwa fehlt allerdings bisher jede Spur.


Noch geht es Delacroix gut.

Marima wird sodann fündig.
Ein Händler scheint genau die Dinge zu haben, die sie braucht, um Mustaba zu helfen.
Während Silann sie begleitet, wachen die zwei Männer auf Delacroix und stehen nur wenige Schritte entfernt.
Immer wieder drängeln sich Leute an ihnen vorbei, rempeln sie gar auch schon mal an, währen Marima wohl zufrieden mit ihrem Einkauf ist und man sodann weiter will.
Doch etwas stimmt nicht.
Delacroix fasst sich plötzlich an seine Bauchseite, präsentiert unseren verdutzten Helden ein schmerzverzehrtes Gesicht und steht gebückt vor ihnen.
Der Mann hat Schmerzen, das ist unverkennbar.


Man klappert die Stände auf dem Markt ab.

Rasch wird klar, was der Grund dafür ist.
Blut tropft von der Stelle am Bauch in den Sand, die er sich hält.
Er wird bleich, kann sich plötzlich kaum auf den Beinen halten.
Silann reagiert schnell und weist an, sich in eine der Gassen zurückzuziehen.
Man ist überrascht, weiß im ersten Moment noch nicht genau die neue Situation einzuschätzen.
Woher kommt diese Wunde?
Eben ging es ihm doch noch gut.
In einer Seitengasse wird von von Marima untersucht.


Delacroix scheint schwer verletzt.

Es ist eine Stichwunde.
Delacroix keucht.
Ihm geht es gar nicht gut, er atmet schwer und schwitzt vor Stress.
Er packt krampfartig Marimas Arm, während seine Augen glänzen.
"Nein...Sie! Sie....Fadwa...Gift...ich sterbe. Sie nutzt Gift. Immer....", keucht er ihr ins Ohr. "Wie ich...ich sterbe, meine unbekannte Schönheit. Es...tut mir leid...Schade, dass wir uns..."
Er kann den Satz nicht mehr beenden, verdreht die Augen, packt Marimas Arm noch fester, bäumt sich noch ein letztes Mal auf, um dann in sich zusammen zu sacken.
So haucht dieser bretonische Pirat hier in einer Seitengasse auf dem Markt von Abahs Landung sein Leben aus.


Der Bretone stirbt in einer Seitengasse.

Für etwaige ´Beleidsbekundungen´ gibt es keinen Anlass, noch Antrieb, sodass der Körper des Bretonen weiter hinten hinter einigen Kisten ´entsorgt´ wird.
Zumal man plötzlich ein wenig unter Druck gerät, denn jener Ork, der Delacroix stets zur Seite stand, wird nicht unweit von ihnen in der Menge gesichtet.
Es wird Zeit zu verschwinden.
Bevor man den Markt gänzlich verlässt, wird sich noch kurz besprochen.
Die Verwirrung um die Geschehnisse werden durch eine Notiz, die einer ihrer Männer plötzlich aus seinen Taschen holt und Silann überreicht, nicht weniger.
Wie dieser Schrieb dorthin gelang, kann er sich nicht erklären.
Sehr mysteriös.
Silann liest die Zeilen, lässt den Zettel aber dann verschwinden.


Einer von Silanns Männern findet eine mysteriöse Nachricht in seiner Tasche.

Plötzlich wird sich Marima der letzten Worte von Delacroix bewusst, dass er auch stets Gift nutzt, wie Fadwa.
Ihre Augen weiten sich.
Mustaba, denkt sie...schnell eilen sie zum Schiff...
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Silann (23.04.2020)

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Mittwoch, 29. April 2020, 10:48



Auf dem Schiff des Prinzen Ashere, im Hafen von Abahs Landung...

Was für ein Desaster.
Während Marima at-Amal, Prinz Silann Ashere und ein paar seiner Männer zurück auf das Schiff eilen, bleibt der leblose Körper des bretonischen Piraten-´Edelmannes´ Delacroix in irgendeiner dunklen und sandigen Gasse an Abahs Landung liegen.
Sollte Delacroix eigentlich auch als Köder für die mysteriöse Fadwa her halten, so sind sich unsere zwei Helden momentan noch nicht sicher, ob der Bretone Opfer eines heimtückischen Anschlags auf dem überfüllten Markt wurde oder es eine alte Wunde war, die man vorher nicht gesehen hat.
Die Vermutung, dass man ihn im Gewühl der Marktbesucher nieder streckte, scheint eher gegeben, als in diesem Augenblick Silann und Marima das Schiff erreichen und nur ihren schwer verletzten Gefährten Mustaba im Sinn haben.


Einer der Männer informiert Marima und Silann bei ihrem Eintreffen.

Als sie das Schiff betreten und ihnen unter Deck schon einer der Matrosen mit traurigen Gesichtsausdruck, sowie mit gesenktem Haupt entgegen tritt, ahnt wohl Marima schon, dass jener Tag noch schlimmer enden wird.
"Er ist tot. Er hat uns verlassen...", kommt es nur leise aus dem Mund des Seemannes, während Silann und Marima keine Sekunde zögern ihren Freund aufzusuchen.

Mustabas Augen sind noch geöffnet, die Hände zu Fäusten geballt, als hätte er in seinem kargen Sterbebett noch einen letzten Kampf ausgetragen und der Mund ist leicht geöffnet.
Keine Frage, Mustaba ist tot.
Marima mag es kaum glauben, hat sie doch gerade wichtige Heilmittel vom Markt besorgen können.
Doch es ist wohl zu spät.
Ihr Gefährte, den sie noch nicht lange kannte und erst aus Stros M´Kai begegnete, ist ihr ans Herz gewachsen.
Jetzt ist er wieder weg.
Er gab ihr einst an den Docks von Stros M´Kai ein Versprechen.
Das wird er aber nicht mehr halten können.


Mustaba ist tot.

Silann ist verwirrt und traurig zugleich.
Wie ist es möglich, dass Mustaba nun doch starb, obwohl seine Verletzung zwar schwer, aber nicht als lebensbedrohlich eingeordnet wurde?
Gift, meint Marima.
Delacroix hauchte es ihr ins Ohr, kurz bevor auch er in der Gasse in Abahs Landung starb.
Es muss wohl ein langsam wirkendes, sehr heimtückisches gewesen sein, vermutet sie im ersten Moment.
Klar Gedanken zu fassen fällt erst einmal schwer.

Adil Abd al-Chalid, die selbsternannte Piratenpersönlichkeit der Abekäis, ist die letzten Stunden reichlich betrunken gewesen.
Dennoch ist er überhaupt nicht begeistert von den aktuellen Entwicklungen.
Zwei Männer sterben an nur einem Tag und sein dicker Erster Maat Mudhik ist weiterhin verschwunden bzw. kehrte von seinem vermeintlichen Rum-Einkauf bisher nicht wieder zurück.
Von Fadwa fehlt nach wie vor jede Spur.
Und sein geliebtes Schiff, die ´Farnaz`, ist nach wie vor nicht in seinem Besitz.


Während Marima ein paar Gebete spricht, befragt Silann seine Männer.

Während Marima den toten Mustaba untersucht, ein paar Gebete spricht und Silann seine Männer heimlich befragt, verlässt der Käpt´n das Schiff.
Sein Verschwinden bemerkt zunächst keiner.
Er beschließt die Sache wohl nun in die eigene Hand zu nehmen...
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Donnerstag, 30. April 2020, 11:45

Schildwacht im Anwesen der al Bergamas

Mirya bint Tuan al Bergama starrt
am Schreibtisch sitzend, nahe der Kerze auf ein Stück Pergament. Sie beißt grübelnd auf ihrer Unterlippe herum.
Wieder und wieder hatte sie alle Briefe gelesen. Immer und immer mehr kam sie dazu, dass sie handeln muss. Ihr bleibt keine Wahl.
Doch es kann Verrat bedeuten. Es wird Verrat bedeuten. Entweder für Ihre Familie oder für die Allgemeinheit. Sie muss ihre Familie schützen...
Sie ballt die Hand zur Faust und sucht einige Dokumente zusammen. Sie wird nach Wegesruh fahren, offiziell um Nael in Windburg zu besuchen und Geschäftliche Unklarheiten zu beseitigen. Inoffiziell... Hat die Reise wohl einen anderen Grund. Sie ist nervös. Diese neue Verantwortung durch die Geschäfte..
Und dann nun das.
Was machte Ihr Bruder überhaupt in Windburg? Klar braucht er mal eine Pause. Aber dann Windburg? Fragwürdig..
Ob alles gut werden wird? Ob sie unterstützung bekommen wird..?
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. ~ Konfuzius

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Sonntag, 3. Mai 2020, 17:18



Auf dem Schiff des Prinzen Ashere, im Hafen von Abahs Landung...

Prinz Silann Ashere und Marima at-Amal sind immer noch geschockt und in Trauer über den Tod ihres Gefährten Mustaba al-Rahaim.
Es ist verrückt: während der Suche nach tot geglaubten und vermeintlich noch lebenden ehemaligen Weggefährten, verliert Silann einen Neuen.
Auch Marima scheint sichtlich mitgenommen vomn dem Ableben Mustabas zu sein.
So lange kannte Silann Mustaba gar nicht.
Razeen al Shama, Amtmann im Palast von Schildwacht, stellte ihn ihm damals in seinem Palast vor.
Während die Zwei auf Deck darüber sinnieren, wie es nun weiter gehen kann, kommt einer von Silanns Männern aufs Schiff geeilt.

Der Matrose hat wohl des Piraten-Käpt´n heimlichen Alleingang bemerkt und ist Adil gefolgt.
Er berichtet in knappen Worten über dessen Aktivitäten.
So hat Adil wohl sein Schiff, die ´Farnaz´, am anderen Ende des Hafengebietes lange beobachtet und gesehen, dass das Schiff sich wohl bald auslaufen wird.
Zudem hat er scheinbar einige zwielichtige Seemänner angeheuert.
Silann, weiterhin hier an Bord als ´Rashid´ getarnt, und Marima sind durchaus beunruhigt über diese Neuigkeiten.
Viel Zeit zum reagieren haben sie nicht, denn in diesem Augenblick stürmt auch schon Käpt´n Adil Abd al-Chalid aufs Schiff.


Es geht Schlag auf Schlag. Adil befiehlt schnell auszulaufen, um der Farnaz hinterher zu jagen.

Der in einer alten teils eingerissenen Stoffrobe gehüllte Käpt´n scheint in Aufruhr.
Es geht sodann Schlag auf Schlag.
Die Crew möge sich bereit machen in See zu stechen.
Die ´Farnaz´ läuft jeden Moment aus und man darf nicht zögern, um sie ja wieder nicht zu verlieren.
Adil erklärt aufgeregt und in fast schon wirren Worten, was er bei seinem ´Alleingang´alles gesehen hat.
So will er auch seinen dicken Ersten Maat erkannt haben, wie dieser auf die ´Farnaz´ ging, zusammen mit diesem hünenhaften Ork, die Wache des toten Delacroix.

Silann gibt sofort Kommando die Leinen zu lösen und die Segel zu setzen.
Doch so schnell er auch ist, so geht es nicht schnell genug.
Denn in diesem Augenblick kommen vier doch arg zwielichtige Seemänner aufs Schiff, die allesamt genau das Bild eines schmierigen und verschlagenen Piraten abgeben.
Jeder von ihnen trägt einen Beutel mit ein paar Sachen und ist bewaffnet, mit Dolch oder Säbel.
"Verstärkung...", erklärt der Käpt´n nur knapp, wirft die dreckige Stoffrobe ab und ist schon auf dem Weg zum Ruder.

"Leinen los, ihr Hundesöhne und Nichtsnutze! Setzt die Segel! Macht hin, ihr Tölpel und Sprotten! Das Meer und das Abenteuer warten auf uns!", brüllt der Käpt´n in seiner gewohnt laut bis piepsigen Stimme über das Deck.
Es dauert nicht lange, bis das Schiff den Hafen verlässt, um aufs offene Meer zu segeln.
Weit entfernt am Horizont kann das geübte Auge die Segel eines anderen Schiffes erkennen: die Farnaz.

Käpt´n Adil Abd al-Chalid hat das Ruder fest im Griff und grinst unentwegt, während sich Silann und Marima Gedanken über die neue Situation und auch über die vier von Adil angeheuerten Gesellen machen, die direkt unter Deck in einer der Kabinen verschwunden sind.
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Silann (04.05.2020), Marima at-Amal (08.06.2020)

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Samstag, 6. Juni 2020, 13:50



Der Eltherische Ozean, auf dem Schiff des Prinzen Ashere, auf hoher See...

Mein Name ist Amal.
Einfach nur Amal.
Seit ich denken kann stehe ich in Diensten des Prinzen Silann Ashere.
Ich bin wahrlich kein Held oder besonders geübt im Umgang mit der Klinge, doch diene ich Ashere bereits seit Kinderjahren, zumeist auf seiner kleinen Insel vor Schildwacht.
Er, und all die anderen aus seinem Hause, sind meine Familie.

Und so war ich einer der ersten, der sich meldete, als es darum ging, auszuziehen und einem Gerücht nachzujagen.
Silann stach mit seinem Schiff in See mit dem Ziel Stros M´Kai, jener Insel, die vor zwielichtigem Gesindel, Gaunern und Piraten nur so wimmelte.
Natürlich folgten wir ihm ohne zu Zögern, wenngleich sich doch der einer oder andere fragte, ob man dem Geschwafel eines stadtbekannten Rothwardonen trauen könne, der sich in den dunkelsten Gassen Schildwachts umher treibt.
Soll es wirklich wahr sein, dass es noch Überlebende der Familie Abutemal geben mag?
Ich muss zugeben, dass ich daran zweifle, doch würde ich es niemals laut aussprechen.

Seit wir aufbrachen ist viel Zeit vergangen und es ist viel passiert.
Wer hätte gedacht, dass wir unser eigenes Schiff kapern würden, um einen selbstverliebten etwas chaotischen Piraten-Käpt´n zu täuschen, der vermeintlich wertvolle Informationen hat?
Und wer hätte gedacht, dass wir nun schon seit einigen Wochen jene Täuschung aufrecht erhalten und für diesen Piraten ´seine´ Crew spielen, während dieser scheinbar immer noch nichts gemerkt hat?
Kann ein Pirat, der schon seit einer gefühlten Ewigkeit Schiffe kapert und keine Gelegenheit auslässt, sich an anderen zu bereichern, so naiv und blöd sein, nichts zu merken?


Amal steht auch Marima treu zur Seite.

Und heute...da bin ich froh, dass ich noch mein Leben habe.
Nicht jeder kann das von sich behaupten, wie zum Beispiel jener Mustaba al-Rahaim, der in Abahs Landung zu Tode kam und eine einfache Seebestattung bekam.
Als wir vor Tagen Abahs Landung verließen, um jenem Schiff des Käpt´ns, die Farnaz, hinterherzujagen, zeigten die vom Käpt´n angeheuerten zwielichtigen Gesellen ihr wahres Gesicht und hätten sich fast an Marima vergangen, als unser Schiff prompt in ein derart heftiges Unwetter kam, dass ich dachte, das Meer würde uns allesamt verschlingen.
Man könnte fast meinen, der Käpt´n wollte niemals diesen Sturm umsegeln und mitten durch ihn hindurch, um ja nicht den Anschluss an die Farnaz zu verpassen.

Und so spielten sich gar abenteurliche Szenen auf dem Schiff ab, als der Sturm los brach und es wie ein Spielzeug über meterhohe Wellen durchschüttelte.
Während einerseits Käpt´n Adil abd al-Chalid das Ruder fest umklammerte und den Sturm mit erhoberner Faust anbrüllte, so als wolle er sich gegen alle Götter der Meere stemmen, wurden einige Matrosen wie nichts über Bord gespült.
Das Wasser drang bis ins Unterdeck, der Hauptmast knickte um und begrub mindestens einen Seemann.
Ich wurde übers Deck geschleudert und konnte nur mit größter Mühe Halt am Rest des Hauptmastes finden, während Silann in letzter Sekunde Marima retten konnte, die an der Reling hing.

Ich betete zu Ruptga und scheinbar wurden meine Gebete erhört.
So schnell wie der Sturm los brach, so schnell löste er sich wieder auf und hinterließ ein stark beschädigtes Schiff.
Von der Farnaz war nichts mehr zu sehen.
So blieb uns nichts anderes übrig, als an Land zu gehen.
Wir waren schon so weit gesegelt, dass wir an der fast schon südlichsten Spitze Tamriels dort an Land gingen, wo das seltsame Volk der Argonier ihr zu Hause hatten.


Vor der Küste Trübmmors geht man an Land, um in Lilmoth alles für das beschädigte Schiff besorgen zu können.

Einerseits waren wir arg gebeutelt, hatten ein stark beschädigtes Schiff, doch waren wir andererseits froh, in Lilmoth, der Hauptstadt von Trübmoor, Bewohner vorzufinden, die neutral sind und uns nicht direkt einen Kopf kürzer machen wollten...sofern wir dort keinen Ärger machen.
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Rae (06.06.2020), Silann (06.06.2020), Exorbitanz (06.06.2020), Marima at-Amal (08.06.2020)

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Samstag, 4. Juli 2020, 13:08



Lilmoth, Hauptstadt von Trübmoor...

Mein Name ist Amal.
Einfach nur Amal.
Aber das erwähnte ich ja bereits.

Es sind nun einige Tage vergangen, seit wir vor der Küste Trübmoors, direkt vor den Toren Lilmoths strandeten.
Ja, ´strandeten´ ist genau das richtige Wort, trifft es am besten.
Das wir jenen Sturm überhaupt überlebt haben, grenzt schon an ein Wunder und ich muss zugeben, mich seither in Gedanken schon mehrfach bei den Göttern bedankt zu haben.

Ich selbst war nur sehr kurz an Land, um mit einigen anderen dort eingekaufte Waren aufs Schiff zu bringen.
Käpt´n Adil abd-al Chalid, unser etwas hektisch wirkender Pirat, der sich selbst als den bekanntesten und berühmtesten seiner Zunft sieht, hat mich durchaus positiv überrascht.
Sein Verhalten während des Sturms hat uns möglicherweise gerettet, wenn er es andererseits auch ist, der uns immer wieder in prekäre Situationen bringt, die nicht ungefährlich sind.
Er und Silann, der weiterhin als ´Rashid´ getarnt vorgibt unter seinem Befehl zu stehen, sowie Marima at-Amal sind seit der Strandung und während der Reparaturarbeiten am Schiff in Lilmoth ´untergetaucht´.


Käpt´n Adil abd-al Chalid findet man in der Taverne zu Lilmoth.

Marima wird mir immer sympathischer.
Eine hübsche Frau, die ihr Herz auf dem rechten Fleck zu haben scheint.
Stets ist sie bemüht sich um alle zu kümmern, während die selbst noch vor gar nicht langer Zeit derart Abenteuer noch nie erlebte.
Eine mutige Frau,...ja, das ist sie.
Wie es scheint, ist sie mit dem Prinzen Ashere liiert.
Zumindest macht es den Anschein und die ganze Mannschaft tuschelt schon darüber.
Ich bin nicht der, der über die privaten Dinge des Prinzen alles weiß und fragte mich des öfteren, was aus seiner Frau Jamina wurde.


Man sollte hier Acht geben, ´was´ man trinkt.

Dieses Land der Argonier, diesen rätselhaften echsenhaften Wesen, missfällt mir mit jedem weiteren Tage, an dem wir hier verweilen.
Ruptga sei Dank, dass ich an Bord des Schiffes bleiben konnte.
An Land soll die Luft so dermaßen heiß und schwül sein, dass man sie vermutlich mit einer scharfen Klinge durch schneiden könnte, während man von irgendwelchen Getier zerstochen wird.
Ich hörte, dass Adil fast nur in dier dortigen Taverne verweilt und Rum säuft, während sich Marima und Silann darum kümmern, fehlende Waren für die Weiterfahrt zu besorgen.
Die ´Echsenwesen´ betrachten uns wohl mit einer Mischung aus Argwohn und Gelassenheit, so lange wir dort keinen Ärger machen und unser Gold bei ihnen lassen.


Adil und seine ´Ideen´. Unser Trio bricht in eine der Hütten ein.

Das Käpt´n Adil auf die glorreiche Idee kam, einen dieser Echsenmänner zu kidnappen, um ihn als ´Ware´ für spätere Verhandlungen mit den Grauzungen ins Spiel zu bringen, würde ihnen dann vermutlich wohl nicht so gut gefallen.
Ich vernahm später, dass Marima von diesem tollkühnen, wie gefährlichen Vorhaben des Käpt´ns so gar nicht begeistert war, doch ließen sich Adil und Silann davon nicht abbringen.
So schafften sie es wirklich einen einzelnen Argonier in seiner Hütte inmitten der Stadt zu überwältigen und ihn unbemerkt aufs Schiff zu bringen.
Wie wohl Prinz Ashere ausgesehen haben mag, als er, einen schweren eingerollten Teppich geschultert durch die Stadt trug?
Mit dieser Echse brachten sie dann noch dessen Haustier, ein schildkrötenartiges Reptil mit an Bord.


In der Hütte findet man das ´Opfer´ nicht.


Im Innenhof schickt Adil Silann vor, den Argonier zu überwältigen, während er selbst alles im Blick hat...auch sicherer Entfernung wohlgemerkt.


Marima und Silann ist nicht wohl bei dem Gedanken als Sklavenhändler unterwegs zu sein.

Adil war dann auch bestrebt, so schnell wie möglich Segel zu setzen, um von diesem Ort zu verschwinden.
Das kann ich verstehen.
Nun geht es weiter, die Küste entlang gen Norden.
Ich kann nur erahnen, wohin der Käpt´n will, mag aber gar nicht so recht drank denken wollen.
Mir wird ganz komisch bei dem Gedanken, auf etwaige Dunmer zu treffen, die uns sicher nicht so gelassen empfangen werden, wie die geschuppten Leute aus Lilmoth.
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Rae (04.07.2020), Silann (04.07.2020), Marima at-Amal (05.07.2020)