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Aquiel

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Montag, 22. Juli 2013, 01:16

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 6 (Meldi As Agea)




Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Eine etwas heruntergekommene Frau betritt das überschaubare Gasthaus mit den eher spärlich zu nennenden Sitzgelegenheiten in Eldenhain und blickt sich nach einem freien Platz um. Als sie sich durch die paar Reihen der Tische und Stühle bewegt, entdeckt sie schließlich einen freien Sitzplatz an einem Tisch, an dem bereits zwei Waldelfen sitzen. Mit der Andeutung eines freundlichen, offenen Lächelns auf den Lippen nähert sie sich dem Tisch und neigt ihr Haupt.

Seid gegrüßt, Fremde. Dürfte ich mich an eurem Tisch niederlassen? Möglicherweise hat der Wirt auch noch was zu trinken für mich da.

Die beiden Waldelfen, einer männlich, der andere weiblich, bemerken Viola zunächst nicht, sind sie doch in eine eigene Unterhaltung vertieft. Darin unterbrochen, lässt ihr die Waldelfin anschliessend lediglich ein knappes Nicken zukommen.

Habt Dank. Oh, wie unhöflich von mir. Ich sollte mich rasch vorstellen. Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Sagt, sind die Gasthäuser in Valenwald immer so … beschaffen?

Die Frau setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag und lässt sich auf dem freien Stuhl nieder.

Die Waldelfin widmet der Frau ein ebenso gezwungen wirkendes Lächeln als sie die Stimme erhebt.

So … beschaffen? Ich wüsste nicht, wie es hier sonst aussehen sollte, aber wenn es Euch hier nicht behagt, dann seid Ihr wohl am falschen Ort. Ich gehe hier gerne ein und aus. Nebenbei bemerkt, das Rotmeth ist überaus vorzüglich hier.

Im Anschluss daran erhebt die Waldelfin demonstrativ ihren Krug und prostet dem männlichen Waldelfen damit zu.

Der Waldelf erwidert die Geste seiner Artgenossin.


Das ist es wirklich, wenn auch vielleicht nicht für fremde Zungen, antwortet der männliche Waldelf. Ihr schreibt also irgendwelche Geschichten? Nun gut … meint er, ohne Viola dabei direkt anzublicken.

Vielleicht werde ich hier ja noch warm wenn wir eine Weile miteinander geplauscht haben.

Mit einem forschen Grinsen sieht Viola stets zwischen den beiden Waldelfen hin und her. Ach, mit wem habe ich eigentlich die Ehre sprechen zu dürfen? Dann bricht vielleicht das Eis ein wenig schneller zwischen uns.

Zum Glück gibt es in unseren Wäldern kein Eis, aber dennoch. Man nennt mich Caeliel … aus dem Clan Varlaistor. Dabei scheint die Waldelfin ihren Namen langsam und betont auszusprechen. Und Ihr wart … ah richtig … eine Schriftstellerin. Ist das nicht etwas … ach lassen wir das.


Im Anschluss daran wendet sich Caeliel dem anderen Waldelfen zu. Wo waren wir noch gleich stehengeblieben?

Wir? Wir waren gerade bei meiner … hmm … einfallsreichen Köderwahl beim Angeln in meiner Jugend. Dabei grinst er Caeliel verschwörerisch und ein wenig neckisch an. Ich heiße übrigens Faenlorn, ebenfalls vom Clan Varlaistor. fügt er unvermittelt in gleichmütigem Tonfall und mit ebensolchem Gesichtsausdruck an.

Sehr erfreut, euch beide kennenzulernen. Ah, davon habe ich gehört, hakt sich Viola wieder ins Gespräch ein. Vom Leben der Waldelfen in verschiedenen Clans, meine ich. Könnt ihr beide mir vielleicht mehr darüber erzählen?

Ich weiss nicht wieviel Ihr über unsere Kultur wisst, aber wir leben wohl in einigen Punkten durchaus etwas anders als Ihr es für gewöhnlich tut. Kann ich Eurer Frage demnach entnehmen, dass Ihr einen Bericht über unser Volk geplant habt und uns nun deshalb mit Eurer Gesellschaft … nunja … beehrt?

Sicher, warum nicht? Oder ich kann dieses Wissen einfach so als Hintergrund verwenden, um ein besseres Verständnis für Euer interessantes Volk zu entwickeln.

Viola widmet Caeliel ein gewinnendes Lächeln.

Hast du das gehört, Faenlorn? Wir sind interessant, erwidert Caeliel in einem amüsierten Tonfall.

Interessant? Klingt so, als wären wir eine Art Studienobjekt. So wie bei deinen Raupen, Caeliel. Ist das so? Faenlorn wirft Viola einen forschenden Blick zu.
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Caeliel Varlaistor (19.08.2013)

Aquiel

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Dienstag, 23. Juli 2013, 17:17

Wie? Aber nein. Viola blickt einigermaßen verdutzt drein. Ich trage einfach gerne interessantes Wissen zusammen. Meine üblichen Gesprächspartner frage ich beispielsweise immer, wie sie zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil stehen, welche Meinung sie dazu haben und ob sie in irgendeiner Weise in die Auseinandersetzung dort eingreifen. Dürfte … ich euch beide fragen, wie ihr dazu steht?

Faenlorn scheint einige Augenblicke über die Frage nachzusinnen, bevor er antwortet.

Unsere Zuneigung für die Kaiserlichen hält sich in Grenzen, aber wir können nicht zulassen, dass Molag Bal die Herrschaft über alle Sterblichen gewinnt, was von jeher sein Ziel ist. Ebenso wenig können wir den Rubinthron den Menschen oder unseren Vettern aus dem fernen Nordosten überlassen. Es ist am besten, wenn Cyrodiil wieder unter die Herrschaft ursprünglicher Mer gelangt, wie es schon früher der Fall war … und ganz so, wie es auch Königin Ayrenn vorsieht.

Nach den Ausführungen Faenlorns schenkt Caeliel diesem zunächst ein von einem Nicken begleitetes Lächeln ehe sie selbst das Wort ergreift.

Dem kann ich wenig hinzufügen. Als unsere eigenen Eltern einst gegen die Maormer kämpften standen uns einige der Altmer zur Seite. Und so stehen nun auch wir an ihrer Seite um Königin Ayrenn zu unterstützen. Es ist mir eine persönliche Ehre auf diese Weise unseren Dank für die Hilfe auszusprechen.

Die Frau hört den Worten der Waldelfen aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihre Gesprächspartner.

Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in euren Reihen? Das ist doch sicherlich kein Alleingang, den ihr da anstrebt.

Wie ihr sicherlich unschwer erkennen könnt, sind wir mindestens zu zweit. Caeliel schmunzelt kurz. Kleiner Scherz. Dann spricht sie mit einem ernsteren Tonfall weiter. Gewiss bedarf es mehr als nur zwei tapfere Seelen zumal wir weitere Folgeangriffe auf unsere Heimat befürchten. So sind wir gerade dabei unsere Kräfte zu sammeln und uns weiterhin zu formieren.

Faenlorn nickt beipflichtend.

Jetzt ist es an uns, den Kampf unserer Väter und Mütter gegen die Maormer und andere Bedrohungen wieder aufzunehmen.

Auf welche Weise versucht ihr, eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht ihr ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder eure Unterstützung anzubieten? Tut ihr es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet ihr eurerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Viola schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm.


Wir schliessen uns keinem grösseren Heer von über tausend Streitern an, falls Ihr das meint. Unsere Stärke liegt eher im Kampf in kleinen Gruppen, in der jeder Einzelne von uns seine Aufgabe genau kennt und beherrscht. Eine solide Führung und eine gute Koordination der Gruppe sind unsere Stärken. Und was die Waren angeht, ich verstehe mich in der Kochkunst und sorge dafür, dass unsere Krieger stets einen vollen Magen haben. Und ausserdem muss es ja auch jemanden geben, der die ganzen Fische die Faenlorn fängt zu einer ordentlichen Mahlzeit verarbeitet.


Caeliel widmet Faenlorn ein Grinsen.

Faenlorn erwidert Caeliels Grinsen mit einem ebensolchen und einem Nicken.

Daran werde ich auch festhalten. Immerhin ist es nicht nur eine Leidenschaft von mir, sondern darüber hinaus auch nützlich. Aber wir sind keine Händler und gehen dem hauptsächlich für unseren eigenen Bedarf nach.

Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Welcher Abstammung gehören eure Gefährten an? Ich meine ... Ihr seid zwei Waldelfen und ...

Hüstelnd blickt die Frau anschliessend auf und sieht der Waldelfin beinahe starr in die Augen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.

Wir sind Waldelfen, auch Bosmer genannt, richtig. Sagt bloss, das habt Ihr uns an unserer Nasenspitze abgelesen? Caeliel schmunzelt erneut. Wie bereits erwähnt kämpfen wir allerdings auch Seite an Seite mit den Altmern. Wir sind ihnen etwas schuldig und werden sie so stets unterstützen und wenn ein Khajiit ordentlich anpacken kann, so kann er sich meinetwegen ebenso anschliessen. Lieber einer mehr als einer weniger sage ich da immer.

Caeliel setzt zum Abschluss ihrer Worte ein diplomatisches Lächeln auf.

Ich persönlich kenne wenige Khajiit, doch immerhin besteht ein offizielles Bündnis mit ihnen, auch wenn es in der Vergangenheit einige Konflikte zwischen unserem Volk und ihrem gegeben hat. Aber die Altmer halfen und helfen ihnen bei ihren … hmm … Schwierigkeiten mit der Knahaten-Grippe, also schätze ich, empfinden sie zumindest für diese eine Art Dankbarkeit.

Faenlorn zuckt mit den Schultern.

Gestattet Ihr mir euch einen Umtrunk zu spendieren? Mit einem freundlichen Lächeln sieht sich die Frau nach dem Wirt des Gasthauses um und deutet ihm an, sich ihrem Tisch zu nähern. Ich denke die eher privaten Fragen rutschen euch so vielleicht leichter von den Lippen. Die grau-blauen Augen der Frau funkeln abermals neugierig auf. Wohin soll eure Reise gehen? Ich nehme an, ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt ihr geschäftliche Ziele?

Ach, Ihr ladet uns auf einen Umtrunk ein? Wenn das so ist, bin ich für eine Runde Rotmeth für alle an unserem Tisch. Caeliel scheint nun den Spiess umdrehen zu wollen und widmet Viola einen forschen Blick. Und wenn Ihr es genau wissen wollt, wir waren … sind aus privaten Gründen hier. Sind wir eigentlich auch mal an der Reihe Fragen zu stellen, oder soll es doch eine Art Verhör werden? Wenn nicht, dann würde ich gerne von Euch wissen, wie Ihr werte Dame zu unserem Volk und unseren Verbündeten steht.

Faenlorn offenbart ein amüsiertes Schmunzeln, verbleibt aber ansonsten, wohl auch in Erwartung einer Antwort, stumm.
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Caeliel Varlaistor (19.08.2013)

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Mittwoch, 24. Juli 2013, 00:20

Hmm … nunja. Viola zögert ein wenig, als wolle sie ihre Worte mit Bedacht wählen. Bei vielen anderen Völkern genießen die Waldelfen einen eher … zweifelhaften Ruf. Sie gelten als unzuverlässig und oftmals als zu sorglos, darüber hinaus allerdings auch als vorzügliche Bogenschützen. Ich kenne persönlich zu wenige Waldelfen, um das bestätigen oder widerlegen zu können. Aufgrund ihres … Gebrauchs von Mondzucker kann man über die Khajiit vermutlich etwas Ähnliches behaupten. Den ersten Teil, meine ich. Die Hochelfen gelten allgemeinhin als nach außen verschlossen und hochmütig … nur ein wenig natürlich. Aber vermutlich kann man über die anderen Allianzen in ihrer Gesamtheit kaum etwas Besseres sagen.

Viola setzt ein etwas verkniffenes Lächeln auf.

Gut aus der Situation gerettet. Ihr scheint Euer Handwerk durchaus zu verstehen. Wenn das so ist, dann seid Ihr nun wieder an der Reihe uns eine Frage zu stellen.

In der Tat sprachlich gewandt, wie wir es körperlich sind, meint Faenlorn mit einem dünnen Schmunzeln.

Während die Waldelfen ihre wohlwollenden Antworten von sich geben, greift Viola beherzt zu ihrem Krug Rotmeth und benetzt mit diesem im Anschluss ihre Lippen. Sodann nimmt sie einen weiteren grösseren Schluck und verzieht im Anschluss daran ihr Gesicht.

Ihr … das … was ist das für ein Gebräu? Ihr wollt mich doch hoffentlich nicht vergiften, oder? Viola hustet einige Male bevor sie sich wieder sammelt und weiter spricht.

Gut, dann fahre ich mal fort. Wie ist euer Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, seht ihr eine von ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder habt ihr zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil euch irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

Caeliel schmunzelt sichtlich amüsiert über Violas Reaktion vor sich hin. Ist nicht jedermans Geschmack unser Rotmeth, hm? Nun, regional betrachtet fürchten wir eher die Allianz des Dolchsturz-Bündnisses, so sind sie uns doch am nächsten. Allgemein betrachtet, sehen wir uns durch die Maormer aber noch mehr bedroht. Wie wir Euch ja bereits sagten, haben wir diesbezüglich bereits eine Schlacht geschlagen.

Unsere dunkelhäutigen Vettern in Morrowind mögen tapfere Krieger und fähige Magier hervorbringen, aber ansonsten sehe ich diese Allianz als die brüchigste an. Mein Wort darauf: Beim geringsten Aufkeimen eines inneren Konfliktes fällt sie wieder auseinander.

Faenlorn nimmt seinen Krug Rotmeth zur Hand und gönnt sich einen herzhaften Schluck daraus, als wolle er damit seinen Standpunkt untermauern

Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht ihr zu den Zielen und der Vorgehensweise eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie ihr es für richtig haltet.

Wir selbst verachten selbstverständlich die dunklen Mächte und so stehen wir hinter den Entscheidungen unserer Verbündeten.

Die Daedra sind von jeher die Feinde der Mer … zumindest jener Mer, die sich nicht mit einigen von ihnen verbündet haben. Faenlorn blickt für einen Moment überaus kritisch drein, dann nimmt seine Miene wieder einen gelasseneren Ausdruck an. Königin Ayrenn ist sehr jung, vor allem für eine Altmerin. Aber gerade diese Jugendlichkeit kann ihr dabei helfen, festere Bande zu uns Bosmern und den Khajiit zu knüpfen, als es ein älterer Altmer vermutlich je könnte.

Viola Valerius fährt sich während sie die Antwort ihres Gegenübers erwartet verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen. Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage. Viola setzt ein freundliches Lächeln auf. Wie stellt ihr euch das im konkreten für euch selbst vor, die Welt im Rahmen eurer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?

Ich weiss nichts von einer besonderen Vorgabe oder einem Rahmen. Ich persönlich handle stets nach bestem Wissen und Gewissen. Solange mir jemand nicht feindlich gesonnen ist, so bin ich es ebenso wenig. Selbstverständlich lebe ich nach den Vorgaben des Grünen Paktes und achte sie. Er gibt mir die wichtigsten Richtlinien vor. Alles andere ist schmückendes Beiwerk.

Dem bleibt mir nicht mehr viel hinzuzufügen. Wir Bosmer streben nicht, wie so viele anderen Völker, nach Eroberung. Möglicherweise wäre das eine gute Vorgabe … solange es natürlich nicht unvermeidbar notwendig ist.

Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

… gäbe es hoffentlich dauerhaften Frieden in Valenwald.

… würde sich ganz Tamriel zu einem Garten wandeln. Faenlorn lacht einmal kurz und herzhaft auf.

Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in euer Tun, Caeliel und Faenlorn … und das eurer Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über euch in meiner Erstausgabe von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Viola wechselt mit dem Wirt noch ein paar Worte und nickt den beiden Waldelfen beim Verlassen des Gasthauses noch ein letztes mal grüßend zu.
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Caeliel Varlaistor (19.08.2013), Corrupt Gnosis (20.08.2013)