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Taleey

Novize

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1

Mittwoch, 6. Mai 2020, 15:11

Hardcore-RP?

Hallo zusammen,

basierend auf einer Diskussion die Spiele FFXIV und Teso betreffend, bei der ich das dortige und das RP in Eso für "normales RP" halte und mein Diskussionspartner für "Hardcore-RP", habe ich hier Aufklärungsbedarf.

Was genau unterscheidet Hardcore-RP von einem handelsüblichen? Ich meine, ich habe einen lorekonformen Char nach Möglichkeit, ziehe mich passend an, rede nicht Modern-Slang, benutze keine Abkürzungen und verkörpere meine Rolle mit Emotes. Auch muss mein Schmiedegeselle nicht unbedingt einen Hammer schwingen und max Lvl sein. Ist das schon Hardcore?

Mein Diskussionspartner meinte, Berufwahl und Klasse spielen beim RP eine große Rolle und etwas vorzumachen was man nicht ist, ist hardcore-RP. Wir sind da nicht wirklich auf einen grünen Zweig gekommen. Auch das Prinzip von verschiedenen Chars und Geschlechtern wurde nicht verstanden ("Wozu? Kann man doch alles mit einem Char machen, man hat doch Kostüme").

Als Beispiel habe ich das hier gefunden, aber das beschreibt in meinen Augen auch nur das normale? Dass man mit Konsequenzen seines RP-Handelns leben soll, egal ob gut oder schlecht, ist doch eigtl. selbstverständlich?

Eso-RP

Bitte um Erhellung, vielleicht bin ja hardcore und weiß es nur nicht :)

Rae

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2

Mittwoch, 6. Mai 2020, 15:33

Ganz ehrlich... diese Unterteilung habe ich bisher offen gestanden nur von Rollenspielern gehört, die ich persönlich als "schlechte RPler" einstufen würde. Solche, die IC nicht von OOC trennen, die eher sich selbst spielen und ALLES von der Engine als IC sehen und daher auch IC mit den ganzen Bling-Bling-Skins herumlaufen und dann nach Toleranz schreien. Sie selber behaupten von sich, "Soft-RP" zu machen und alle anderen, die das nicht toll finden, sind dann die bösen "Hadcore-RPler".

In deren Augen ist dann wohl so ziemlich jeder hier in diesem Forum "Hardcore".

Ich persönlich meide Leute, die diese Unterteilung vornehmen.
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Vilvyth

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3

Donnerstag, 7. Mai 2020, 07:42

Von seiner Unterteilung habe ich noch nie gehört. Höchstens von einer RP Elite oder RP Polizei, Wörter mit denen oft jene herabgestuft werden sollen die sich an die Lore halten in außerordentlichem Maß.

Wenn ich mir aber den Zusammenhang ansehe wie dein Kumpel @TE von Hardcore RP spricht, würde ich annehmen dass er nicht wirklich Ahnung von RP hat und versucht RPG spielen von RP betreiben zu trennen, in dem er zweiteres Hardcore RP nennt. Wobei RP eigentlich immer schon als Abkürzung mehr für zweiteres stand.

Zitat


1. Definition von Rollenspiel

Viele kennen das Rollenspiel als ein Genre und viele sehen sich als Rollenspieler, weil sie ein Rollenspiel spielen. Daher wissen erstmal viele nicht was andere meinen wenn sie versuchen Rollenspiel von Rollenspiel abzugrenzen. Verwirrend? Im Grunde verständlich. Aber wer schonmal wirklich Rollenspiel betrieben hat lernt sehr schnell was im Kern der Unterschied ist. Ich als Rollenspieler, der der nichts mit dem Genre zu tun hat erstmal, schlüpfe in eine Rolle und fülle sie selbstständig aus.

Es geht dabei um mehr als nur den Charakter auf den, von dem Spiel vorgeschriebenen, Schienen zu spielen, sondern ihm eine richtige eigene Geschichte zu verpassen (Es gibt Leute die schreiben wirklich Seiten über den Story Hintergrund ihres Chars) und sich richtig in ihn hineinzuversetzen. Den Charakter handeln und sprechen zu lassen als würde er wirklich existieren. Man könnte es mit Schauspielern vergleichen. Was dabei auch wichtig ist zu erwähnen: Die meisten spielen in dem Fall nicht den Helden des Spiels sondern eine Person die in der Welt lebt und zurechtkommen muss.


Kurzer RP Guide
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Kurzer RP Guide für Neulinge und RP Interessierte

Man muss realistisch sein - Neunfinger Logan (First Law Trillogie)

4

Donnerstag, 7. Mai 2020, 10:27

Ich denke das definiert jeder etwas anderes. So von der Norm her würd ich auch eher annehmen dass derjenige der Hardcore RP in den Mund genommen hat eher Soft-RP bis gar keins betreibt.


Was ich unter Soft-RP verstehe: Das fängt z.B damit an, wenn man in ESO aber unbedingt eine Sailor Moon spielt weil man meint die passe ganz toll da rein, ohne das bestehende Universum damit zu achten. Es kann aber auch harmloser sein wie bei Neulingen oft passiert. Man kommt an einen Ort, macht die Quest und fragt den anderen "bist du auch hier um Molag Bal das Handwerk zu legen?" Also man spielt quasi die Hauptquest oder andere Questlinien nach, ungeachtet dessen, dass wenn jeder das machen würde es ein sehr verzerrtes Universum geben würde wo jeder schon mal Molag Bal umgenietet, oder Elswyr von den Drachen gerettet hat. Der Punkt: Mein Char muss lvl 50 + Champion Max. sein nur dann ist er auch ein Held, hat für mich mit RP nichts zu tun, das ist dann RPG, aber es gibt tatsächlcih auch RPler die diese Ansicht zu vertreten scheint, dass man einen lvl 5 Char halt nicht ernst nehmen kann - selbst wenn er top seine Rolle spielt - nur weil man ihn ja potentiell schnell wieder neu erstellen könnte. Muss scheinbar für manche wehtun wenn der Char sterben können soll, dass man entweder Geld oder viel Zeit rausschleudern muss um einen neuen zu erschaffen. Letzter Punkt für Soft-RP für mich: Immerkehrendes oberflächliches BlaBla ohne jeglichen Tiefgang, ohne Story drumherum, ohne auch nur dass der Char irgendwie eine Vergangenheit hat oder eine Zukunft hätte weil man doch nur jedes mal wieder übers Wetter spricht, egal was man versucht - einfach ausgedrückt. Das sind aber nur Beispiele potentiellen Soft-RPs, die Liste ist sicher genauso individuell wie bei jedem.


Was ich unter Hardcore-RP verstehe: Das ist noch variabler und schwerer zu definieren, aber muss auch nicht zwangsläufig schlecht sein, es ist dann ggf. nur eine andere Spielart, die man selbst nicht teilt. Z.B trifft man auf jemanden der jeglichen Dungeon mit seinem Charakter nur IC macht und sei es mit einer Abenteuerversion seines Chars. Wenn eine Reise gemacht wird, hat sie 100% IC zu sein, selbst wenn man dafür 5 Spielabende schweigend im Sattel verbringt weil der Char eben ein besonders stiller ist, jedes Essen, jeder Stuhlgang und jeder Schlafrhytmus ausgibig ausgespielt wird selbst wenn es für die anderen die Spannung hat, als würde man einer Mücke bei ihrer 50sten Runde durch das Zimmer zusehen in der Frage ob sie jetzt endlich nah genug kommt und genug geflogen ist damt man mal die Fliegenklatsche nutzen kann um das Summen abzuschalten. Das war eben wohl das Beispiel absoluter Realismus egal ob Zeit oder Aktionen betreffend, dann gibts auch noch Hardcore Konsequenzler aber der wäre jetzt so ein typisches Streitpunkt unter RPlern was man von wem wie viel verlangen sollte und was zwingend für den Spaß sein muss und was nicht, daher lass ich den einfach mal weg. Andere Form von Hardcore ist z.B das ausspielen jegliches RP egal in welch grausigster Form, heißt, wenn einem Char der Zeh abfriert, und er dann ganz fachmännisch vom Heiler abgenommen wird, wenn in einem Kampf neben Blut dann auch noch in Detailbeschreibung jegliches Geräusch der abreißenden Gliedmaßen vorkommt oder in der Folter die detailgetreue Beschreibung wie man ein Auge besonders quallvoll ausrupft, was einfach nicht jeder so detailliert haben will, selbst wenn er für das RP an sich offen ist. Wieder andere mögliche Auslegung von Hardcore-RP ist eben die Lore von ESO mit der bereits genannten RP-Polizei, wobei das hier in ESO zum Glück etwas weniger vetreten ist da nahezu alle Quellen IC sind, heißt, wenn ein NPC sagt ein Werwolf heult Mitternachts den Mond an, dann ist das die Info die auf eine Tatsache hindeuten könnte, oder eine Lüge, genauso jedes verfasste Buch eine Meinung eines NPC ist, die richtig sein könnte, oder auch nicht. Somit gibt es auch viel was offen ist, und jeder etwas anders auslegt.

Das sind jetzt allgemein Beispiele und es soll sich niemand angesprochen fühlen, wenn es jemand doch tut ist er selber Schuld. Jedenfalls zum Thema: Sehr große Auslegung zu den beiden Begriffen weil es einfach keine "RP Standards" gibt, die für alle gelten. In jedem MMORPG -LARP - P&P unterscheiden sich die Leute, in jedem Gebiet, in jeder Gruppe usw. Man könnte sagen, "Rollenspieler" ist eine sehr weitreichende Spezies mit unglaublich vielen Kateogiren und Unterkategorien die kein Forscher je anylsieren konnte, wenngleich die Typologie der Rollenspieler immer wieder zu empfehlen ist :D und ggf. gibts auch noch Leuten die sich jeweils wie ein Cameleon an ihre RP Gruppe anpassen 8)
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Donnerstag, 7. Mai 2020, 13:32

Gefühlt basieren solche Diskussionen auf der Annahme, daß das eigene RP das einzig wahre und richtige sei, während alle anderen, die davon abweichen, kein korrektes RP spielen. Ich persönlich empfinde "Diskussionen" dieser Art inzwischen als reine Zeitverschwendung, da es oft nur darum geht, sich gegenseitig von einer vermeintlich falschen Sichtweise abzubringen.

Solange du dich mit deinem Rollenspiel wohl fühlst und Gleichgesinnte hast, die deine Art des Rollenspiels teilen, wüsste ich nicht, was man da diskutieren müsste. Für Anregungen, neue Ideen und eine Weiterentwicklung des eigenen Rollenspiels kann man ja deswegen trotzdem offen sein. Was irgendwelche Unterteilungen in Soft RP und Hardcore RP letztlich bringen sollen, erschließt sich mir in keinster Weise. Wenn ich mit dem Rollenspiel eines Mitspielers nichts anfangen kann, ändern irgendwelche Definitionen von RP auch nichts an der Situation.

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6

Freitag, 8. Mai 2020, 09:49

Ich sehe das hier auch als 'normales' und sogar eher softeres RP, da man nicht ständig IC ist, von daher hat mich die erste Aussage deines Freundes überrascht (Übereinstimmung von Klasse/Stufe und Charakterstärke ist für mich eher Hardcore, weil ich eigentlich nur OOC spiele). Wenn man allerdings das Geschlecht des Chars mal zwischendurch per Kostüm wechselt (wozu?), wäre das für mich eher gar nichts Nachvollziehbares mehr. Kein Rollenspiel ohne Rolle, und die Rolle, die ich spiele, ist mein Char.

Hardcore-RP ist für mich das, was auf privaten GTA5-RP-Servern betrieben wird. Da muss man erstmal ne Prüfung bestehen, dass man die allgemeinen RP- und Server-Sonderregeln verstanden hat, und im Voice Chat nach der allgemeinen Vorstellung eine kleine Gruppen-Impro hinlegen. Und wenn du dann auf dem Server bist, kannst du bei Metaspiel, inkonsequentem Verhalten und selbst beim plötzlichen Verlassen von RP-Situationen gekickt werden. Und weißt du was? Ich empfand das nicht als Hardcore, sondern als logisch, wobei es mir in einem MMO, in dem ich ab und zu auch spielen will, wahrscheinlich zu anstrengend wäre. Würde mich interessieren, was dein Freund dann erst dazu sagt. ;)

7

Samstag, 9. Mai 2020, 16:23

Das letzte Mal als ich dieses Wort las, war vor über 10 Jahren in einem anderen Spiel. Da war das Wort "Hardcore-RP" ganz anders definiert. Hardcore-RP stand damals nicht für den Loreinhalt, das einbinden von Logik. Sondern war vielmehr mit sehr heftigen Konsequenzen aus dem RP definiert. So konnte man sich damals bei einem Hardcore-RP-Plot bereits bei einem rostigen Nagel um den Char bringen, um es überspitzt auszudrücken. Chars starben bei Hardcore-RP-Plots wie die Fliegen, waren meistens Oneshots wie bei einigen P&P-Systemen. Natürlich wurde auch nicht an der Darstellung von expliziter Gewalt, wie auch Brutalität gespart. Diese Plots wurden damals mit diesem Wort gekennzeichnet, welches scheinbar aus anderen Systemen kommt, um zu signalisieren, dass man da mit seinem Char wahrscheinlich verkrüppelt oder gar nicht raus kommt.

Aber wie Celebringil beschrieb, hat jeder seinen Geschmack und Rythmus. Für manche ist es spannend seinen Char mit eingefangenen Würmern, welche sich im Laufe des Plots im Sumpf von Schwarzmarsch zugezogen wurden, bis zum Dahinsiechen auszuspielen. Andere Leute wollen ihre Chars nicht an einer Wurminfektion verlieren. Konsequenzen hin oder her, es gibt kein richtig oder falsch. Beides ist legitim, beides ist in Ordnung.

Das einzig wichtige ist, dass man sich gegenseitig abtastet und abklärt wo die Grenzen sind. Denn der Plotleiter der deinem Char Würmer des Todes einpflanzt, weil er nur durch einen Morast gegangen ist, kann bei dem zweiten Spieler nicht wissen, dass er seinen Char nicht sterben lassen mag. Und der Spieler kann vorher nicht wissen, welche Konsequenzen der Plotleiter fordern könnte, wenn dieser das nicht vorher kommuniziert und seinen Stil als selbstverständlich konsequent betrachtet.

Und dafür war damals die Kennzeichnung von PL da: "Wir spielen Hardcore-RP!" Das war ein Signal für jeden Spieler in dem Spiel: "Hier kann mein Char bereits an einem rostigen Nagel sterben." Und so gab es auch keine Hindernisse und Konflikte. Wahrscheinlich hatte sich dieser Begriff auch über die Jahre geändert. Wer weiß.
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

~ Franz von Assisi (1182 - 1226)

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Taleey

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8

Samstag, 9. Mai 2020, 22:27

Da eröffnen sich ja vollkommen neue Welten für mich, ich habe das noch gar nicht in dieser Arten-Vielfalt gesehen als nun, ziemlicher Neuling offenbar. Vielen Dank für eure ganzen Beispiele!

Da gab es schon Einiges, was ich für mich sofort ausschließen würde (20x versuchen einen Wurm an den Haken zu bringen mit stundenlangen Emotes z.B.) Ich gebe euch da vollkommen recht, dass man sich vor dem Spiel / Plot absprechen und eigene Grenzen abstecken sollte, wie sehr ins Detail man zu gehen hat und wie todesbringend Nägel sind. Klingt erst einmal kompliziert, also sich einfach ins RP-Getümmel zu stürzen ohne Absprache scheint da eher schwieriger zu sein je nach Spiel..

Bei Teso habe ich diese Diskrepanzen bis jetzt noch nicht entdeckt zum Glück.

Ein Kollege spielt bei GTA V einen Anwalt, er hat diese "Bewerbungsprozedur" tatsächlich bestätigt x) Das ist wirklich eine Hürde, die nicht jeder nehmen würde.

P.S. Deikan, danke... *hat Kopfkino von einer tanzenden Lyris mit Sailor Moon Frisur* Mondaxt, flieg!

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Sonntag, 10. Mai 2020, 10:02

Es ist aber auch nicht zwangsläufig so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint. Nur im Laufe der Jahre sammeln RPler Erfahrung aus unterschiedlichen Begegnung wo sie dann merken: "Moment mal, das find aber überhaupt nicht toll!" Es ist also nicht so, als müsstest du dir jetzt im Vornherein klar sein "was" für eine Art RP du alles konkret schon magst. Das muss man eher ausprobieren und man bekommt eben ein Gefühl für die Spielstile, die manche pflegen. Wenn du bei manchen Sachen jetzt schon weißt was nicht, kann man ja gerade bei Plotangeboten vorher fragen, im einfachen Plauder RP wirds vermutlich weniger ins Gewicht fallen. Manchmal kann man Diskrepanzen im Spielstil auch einfach umgehen. Es mag Leute geben mit denen kannst du prima "normales" RP machen, also sagen wir einfach Plaudern, über die Götter und die Welten und Kulturen in ESO aber wehe ihr spielt ein Kampf zusammen aus, dann schreit der eine "boah du spielst viel zu mächtig", während man selbst es vielleicht anders sieht und sagt "meine Güte guck dir die Umgebung die das Spiel vorgibt nochmal an und sags nochmal". Aber sowas kommt einfach erst mit der Zeit wo man sowas abstecken kann, zumal sich im Laufe der Zeit, gerade als Neuling auch der eigene Spielstil noch ändern kann. Was ich als inzwischen alter Hase nur emfpehlen kann, und sich gerade in ESO wegen den bereits erwähnten "Meinungen von NPC" anbietet, ist nicht alles mit jedem durchzukauen bzw. diskutieren. Man kann es mal abstecken, drüber reden, aber manchmal gehen Meinungen eben auseinander, das kann man akzeptieren oder nicht, aber es bringt doch nichts stundenlang zu versuchen jemanden von Meinung X überzeugen wenn er es eben wie Z sieht. Gegebenenfalls kannst du mit dem wunderbares Rollenspiel in anderem Bereich haben, nur wenn ihr euch vorher natürlich OOC in Grund und Boden gestampft habt und aggro aufeinander seid, wird man sich vermutlich auch nicht sonderlich gern miteinander spielen wollen.
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Taleey (10.05.2020)

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Sonntag, 10. Mai 2020, 12:25

Am besten bleibt man so IC wie möglich und reagiert möglichst erst einmal nur IC auf das, was andere Charaktere von sich geben und tun. Man muss nicht vorher immer alles erst OOC durchkauen. Die wichtigsten Eckpunkte (ob es regelmäßige Spieltage gibt zB) kann man erfragen, aber man muss nicht jedes Detail erst besprechen, das nimmt meist völlig den Spaß im Vorhinein. Normalerweise merkt man schon im RP, ob einem der Stil des/der anderen gefällt oder nicht und wenn nicht, kann man sich immer noch galant IC rausspielen.
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Montag, 11. Mai 2020, 18:18

"Mein Diskussionspartner meinte, Berufswahl und Klasse spielen beim RP eine große Rolle"

Mein Char ist Zauberer, im RP kein Magier. Ich sehe das anders, aber jedem das Seine ;)

Rhavar

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Mittwoch, 13. Mai 2020, 10:51

Ich kenne Hardcore-RP eher aus dem Zusammenhang, dass man Rollenspiel betreibt in einer definierten Welt und dabei IC seine Handlungen ausführt.
Während die Soft-RP weniger konsequent mit der Glaubhaftigkeit des Charakters in der Welt umgeht.

Aber die Wahl der Klasse, Stats oder Skills hatte noch nie etwas damit zu tun welches RP man betreibt. Engine ist Engine und hat mit Rollenspiel nur marginal was zu tun.

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Marius Bates (13.05.2020)