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Aquiel

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Sonntag, 18. August 2013, 21:19

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 8 (Triangulum)




Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Eine etwas heruntergekommene Frau betritt das eher spärlich ausgeleuchtete Gasthaus und befreit ihren Umhang schüttelnder Weise von den Anhaftungen einer scheinbar längeren Reise. Trotz der düsteren Umgebung bewegt sie sich zügigen Schrittes auf den Wirt dunkelelfischer Abstammung zu, welcher sie mit schwer zu deutender Miene empfängt. Nach dem Wechseln einiger Sätze, gefolgt von ein paar Blicken über die Schulter zu einem der Tische gesellt sie sich an eben diesen Tisch zu einer bereits dort sitzenden Gruppe von Dunkelelfen, zu zwei Männern und einer Frau. Beim Näherkommen ist ein zerschlissenes Emblem eines Posthorns auf ihrer Kleidung zu erkennen. Mit einem neugierigen Funkeln in den Augen und der Andeutung eines freundlichen, offenen Lächelns auf den Lippen nähert sie sich dem Tisch und neigt ihr Haupt.


Seid gegrüßt, Fremde. Die Umgebung in diesen Landen ist wirklich fremdartig. All diese pilzartigen Riesengewächse. Darf ich mich kurz vorstellen?


Noch während die Frau auf den Tisch zutritt, setzt sich ein bisher im Halbschatten der Taverne verborgen gebliebener Dunkelelf in Bewegung und auf Viola Valerius zu. Nur eine sachte, Einhalt gebietende Geste der weiblichen Dunmer am Tisch veranlasst ihn dazu, seinen Platz im Halbdunkel wieder einzunehmen. Mit den Armen vor der Brust verschränkt, lehnt er wieder an der Wand und beobachtet die Kaiserliche genau, ohne sich jedoch weiter in das Geschehen einzumischen.

Ohne eine Antwort abzuwarten oder die Wache der Gruppe bewusst zu beachten, fährt die Frau unvermittelt in ihrem Redeschwall fort.

Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.

Die Frau setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Dabei hat mir der Wirt eine interessante Geschichte erzählt, als ich ihn nach solchen Personen in dieser Gegend fragte. Ist es wahr, dass ihr drei verschiedenen Fürstenhäusern entstammt, aber zusammenarbeitet? Nunja, einer von euch soll ein Abtrünniger seines Hauses sein … Ich dachte bisher, die dunkelelfischen Fürstenhäuser wären teilweise verfeindet oder würden zumindest sehr unterschiedliche Interessen verfolgen. Dürfte ich euch kurz ein paar Fragen stellen? Es dauert auch nicht lange. Ach, mit wem habe ich eigentlich die Ehre sprechen zu dürfen?

Viola rückt, scheinbar in der Gewissheit einer positiven Antwort, einen freien Stuhl vom Nachbartisch an den Tisch der Dunkelelfen heran und lässt sich darauf nieder.


Zwei der Dunmer sitzen an einem der Tische in einer Ecke der Taverne, während der Dritte – ein Elf in schwerer Rüstung – es offenbar vorzieht zu stehen. Offensichtlich sind sie gerade erst von einer längeren Reise zurückgekehrt. Als die Fremde sich ungefragt nähert und mit ihrem Redeschwall beginnt – vermutlich sogar deren Gespräch unterbricht – heben sie den Kopf und jeder einzelne mustert die Frau eingehend. Der optisch älteste der Drei verzieht dabei ein wenig das Gesicht. Ganz offensichtlich ist er von der Kaiserlichen nicht sonderlich angetan. Als diese dann auch noch erwähnt, dass sich angeblich ein abtrünniger Telvanni in den Reihen der Gruppe befindet, verfinstert sich sein Blick umso mehr. Die weibliche Dunmer in der Gruppe wendet auf das Erwähnte nur den Kopf umher, ob fremde Ohren das Gesagte aufgeschnappt haben könnten. Als sie sich sicher fühlt, dass dem nicht so ist, richtet sie den Blick wieder auf die fremde Frau. Der Dritte im Bunde, jener in schwere Rüstung, betrachtet Viola ein wenig skeptisch, doch schweigt vorerst nur. Sein Helm, den er für gewöhnlich in fast jeder Situation zu tragen pflegt, liegt ausnahmsweise auf dem Tisch.

Es dauert einen Moment, ehe die Dunkelelfen scheinbar versuchen die Situation zuzuordnen, dann jedoch beginnt die weibliche der Drei zuerst zu sprechen.
Mein Name lautet Nephelle Sailis. Interessant… Die Dunmer betont jenes Wort eindeutig zu stark. …Euch kennen zu lernen… Sie blickt dann zu den Elfen mit denen sie bisher den Platz geteilt hat. Der Blick des älteren Dunmer ist genervt. Seine Finger tippeln auf dem Tisch eine Melodie und er schaut mit einem 'Muss ich?' sagenden Blick zu Nephelle. Diese jedoch nickt ihm auffordernd zu, denn offensichtlich hat sie bereits einen Nutzen in dieser Situation erkannt. Mit einem merklichen Seufzer stellt er sich dann vor. Neloth Andalor, meint er nur schlicht und verschränkt daraufhin die Arme vor seiner Brust. Auch dem dritten, eher schweigsamen Elf im Bunde wird dann ein kurzer, auffordernder Blick zugeworfen. Mit ernstem Gesichtsausdruck erwidert er Nephelles stumme Aufforderung, bevor er den Blick zurück auf die Kaiserliche richtet. Mein Name lautet Azeron Helbon. Er stellt sich aufrechter hin und schweift mit dem Blick kurz durch Runde bevor er sich wieder auf das Zuhören bei dem Gespräch konzentriert.


Ich habe offensichtlich gestört, nun gut, aber wo ich schonmal da bin. Viola lächelt diplomatisch. Wie steht ihr drei und die euren zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil? Nehmt ihr in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein?

Ein kurzer Blick von Nephelle in die Runde erfolgt, ob vielleicht einer der beiden anderen sich dieser Frage annehmen möchte. Seine Arme noch immer verschränkt hält der Magier kurz inne. Der Ausdruck seiner Augen wird durch seine Kapuze verdeckt doch man spürt seine Abneigung im Fall seiner Stimme. Wenn es nach mir ginge würden wir alle Kaiserlichen versklaven. Die Männer auf die Felder und die Frauen...naja...das was sie halt können. Nephelle reagiert ihrerseits etwas genervt auf die Worte ihres Gefährten und lässt dies durch ein leises Seufzen auch deutlich werden. Aber es geht hier ja nicht nach meinem Willen...fragt doch lieber die Hlaalu... Sein Blick fällt anstachelnd auf Nephelle. Wie ich die kenne, wollen die mit dem Drecksvolk noch einen Handelspakt. Mit beschwichtigenden Worten und einem versucht freundlichen und offenen Lächeln meint die Dunmer: Natürlich ist das nicht die Ansicht von uns allen. Ein finsterer Seitenblick zu Neloth folgt. Sklaverei ist abstoßend und nicht ohne Grund von vielen Völkern verachtet. In unseren Reihen ist das Halten von Sklaven vertraglich untersagt. Sie wirft einen auffordernden Blick zu Azeron, wohl in der Hoffnung, dass dieser etwas eher Positiveres von sich gibt. Dieser schüttelt auf die Worte des alten Mer nur den Kopf und meint: Die Sklaverei ist abwertend. Wenn manche Schwächlinge meinen sie müssten sich über alle stellen ist es halt so gegeben. Es liegt nicht an mir diese Zustände zu beheben. Er zerrt seinen rechten Panzerhandschuh zurecht und blickt dabei auf den Magier herab. Doch dieser scheint die Anspielung des Dunkelelfen vollkommen zu ignorieren. Nephelle versucht sich darauf wieder an der eigentlichen Frage zu orientieren. Wir stellen keine Armee dar, also beteiligen wir uns nur indirekt an den Konflikten. Doch wenn es von höherer Stelle gewünscht wird, auch direkt.
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Aquiel

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Sonntag, 18. August 2013, 21:32

Die Frau hört den Worten der Dunkelelfen aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihre Gesprächspartner.

Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in euren Reihen? Das ist doch sicherlich nicht auf euch drei allein beschränkt, was ihr da anstrebt.


Wie Ihr selber schon sagtet, ergreift Nephelle sofort das Wort, ohne den anderen eine Chance zu geben. …ist es so, dass die Häuser unter einander immer wieder mit Differenzen zu kämpfen haben und auch wir innerhalb dieses Bundes nicht davon verschont sind. Derzeit beschränkt sich die Zahl der Mit…arbeiter… auf etwa 7 Personen. Jedoch kann man nicht sagen, dass wir untätig herum sitzen. Wir arbeiten daran die Einflussbereiche zu vergrößern. Ganz schön neugierig für kaiserlichen Abschaum...dass ihr überhaupt schreiben könnt wundert mich... seid ihr nicht nur als Tänzerinnen gut? wirft Neloth – für Viola deutlich hörbar – in das Gespräch ein. Nephelle hingegen beginnt nun ihrerseits mit den Fingern auf dem Tisch herum zu trommeln und wirft dem Dunmer einen ‚Haltet Euch bitte zurück‘-Blick zu. Darauf zieht Neloth seine Kapuze tiefer ins Gesicht und verschränkt erneut die Arme. Ein leises Seufzen ist von Nephelle zu vernehmen, bevor dann auch Azeron das Wort ergreift: Wir sind nicht alle so voreingenommen wie er. Während er das sagt, blickt er mit verärgertem Gesichtsausdruck auf Neloth herab. Sein Blick wirkt angespannter als er wieder zu Viola sieht. Dennoch seht Ihr ja, dass wir miteinander zurechtkommen trotz unterschiedlichster Meinungen und Verhaltensweisen.

Ja, das sehe ich mein Herr. Auf welche Weise versucht ihr, eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht ihr ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder eure Unterstützung anzubieten? Tut ihr es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet ihr eurerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Viola schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm.


Auf diese Frage hin wendet Nephelle, ohne auch nur zu zögern den Blick auf den schwer gepanzerten Dunmer. Ich halte mich an den redoranischen Kodex. Das heißt, dass ich unsere Mitglieder bis zu meinem Tod beschützen werde. Der Blick entspannt sich wieder. Dies zählt nur für mich. Er schaut erwartungsvoll zu Nephelle hinunter. Ein mittlerweile leicht frustriertes Seufzen durchzieht den Moment der Stille, ehe Neloth sich zu Wort meldet. Nun ich würde niemanden bis zu meinem Tod schützen, und er schaut dabei narzisstisch zu Azeron empor. Doch das wohl des dunmerischen Volkes ist uns wichtig, sonst würde es das Triangulum nicht geben. Etwas überrascht blinzelt Nephelle auf die Aussage von Neloth hin, lächelt dann aber sichtlich zufrieden zu Viola hinüber. Wir sind in der Lage uns zu verteidigen und wenn nötig, machen wir durchaus Gebrauch von unseren Waffen und Fertigkeiten. Wir schrecken nicht vor einem Kampf zurück. Und solange das Wohl des …Paktes ..dabei im Vordergrund steht, ist uns fast jedes Mittel recht, schließlich sind wir mit unserem Volk ein Teil dessen und möchten nicht schlechter dastehen, als die anderen Völker in diesem.

Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Welcher Abstammung gehören eure Gefährten an? Ich meine ... ihr drei seid alle Dunkelelfen und …


Neloth richtet seinen Kopf auf und starrt mit seinen tiefroten Augen in Violas. Für das Wohl Morrowinds sind wir leider gezwungen auch andere Völker als Mitarbeiter, er betont das Wort gesondert, aufzunehmen, auch wenn ich die Argonier lieber in Käfigen sehen würde und von den Nord will ich gar nicht sprechen.


Hüstelnd blickt die Frau anschließend auf und sieht dem Dunkelelfen beinahe starr entgegen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.

Sofort wirft Nephelle sich in das Gespräch ein. Was Neloth eigentlich damit sagen will ist… Ein weiterer finsterer Blick, einher gehend mit einer schon fast drohenden Geste in Richtung des alten Dunmer folgt. Auch wenn wir derzeit nur aus Angehörigen des Volkes der Dunmer bestehen, so ist es doch so, dass wir den anderen Völkern des Paktes NICHT… Ein weiterer Blick samt Geste zu Neloth. …feindlich gegenüber stehen. Nephelle räuspert sich einmal kurz, und wirft einen fast ein wenig hilfesuchenden Blick auf Azeron. Wir bieten Handelsbündnisse und auch Unterweisung im Kampf und in der Magieschule all jenen an, die sich uns anschließen. Somit kann jeder daraus sicherlich seine Vorteile ziehen. Sie überlegt einen Moment, was Azeron die Zeit gibt das Wort zu ergreifen. Für mich ist jeder Mann oder Frau brauchbar. Er macht eine kurze Pause. Solange Sie eine Waffe führen können. Bei mir bekommt man eine Ausbildung die unerreicht ist. Wie man an mir sehen kann. Er stellt sich gerade hin, so dass man die polierte Rüstung besser erkennen kann. Anschließend lockert er wieder seine Haltung und verschränkt die Arme. Dank unserer anderen beiden qualifizierten Leiter, können wir eine Ausbildung für unerfahrene Personen anbieten, die Ihresgleichen sucht. Bei uns wird alles unterrichtet sowohl körperliche Trainingseinheiten, sein Gesicht wird wieder härter, als auch geistige. Aber meine beiden Begleiter können Euch sicher mehr über ihre Bereiche erzählen. Er schaut hinüber zu den beiden anderen. Nephelle nickt Azeron einen Moment anerkennend und vielleicht auch ein wenig dankbar zu. Richtig. Die Hlaalu schätzen den Handel und alles, was in diesem Bereich von Nöten ist, um einen erfolgreichen Abschluss zu Stande zu bringen. Die Gesten, die Wortwahl, jedes Detail kann dabei entscheidend sein. Man muss seinen Gegenüber einschätzen können, wissen welche Person man vor sich hat, noch ehe man auch nur weiß wie sein oder ihr Name lautet. Dies sind unter anderem Dinge, die man von uns in Erfahrung bringen kann – sofern man Teil des Bündnisses ist. Mit einem Blick aus dem Augenwinkel sieht sie dann zu Neloth hinüber. Leicht genervt blickt dieser zu ihr zurück. Können wir diese neugierige kaiserliche Ratte nicht einfach… Da wird er auch schon von der jungen Dunmer unterbrochen. Nein, in der Theorie schon, aber in der Praxis versaut Ihr dadurch Eure feine Robe. Jetzt gebt – ich bitte euch inständig – Ruhe in dieser Hinsicht. Mit einem Seufzen fährt Neloth fort. Ich bin für die Magieinteressierten zuständig. Meine Ausbildung reicht vom einfachen Magierlicht bis zum Beschwören der Diener aus den Reichen Oblivions. Mit einem zufriedenen Nicken quittiert Nephelle das Gesagte. Ich denke das sollte als Auskunft über unsere Person ausreichen.

Gestattet Ihr mir euch einen Umtrunk zu spendieren? Mit einem freundlichen Lächeln sieht sich die Frau nach dem Wirt des Gasthauses um und deutet ihm an, sich ihrem Tisch zu nähern. Ich denke die eher privaten Fragen rutschen euch so vielleicht leichter von den Lippen. Die grau-blauen Augen der Frau funkeln abermals neugierig auf. Wohin soll eure Reise gehen? Ich nehme an, ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt ihr geschäftliche Ziele?

Auch wenn der Wirt die Geste der Frau wohl bemerkt hat, so bemerkt auch die Wache im Hintergrund, dass Nephelle eine versteckte, ablehnende Geste in seine Richtung macht und versteht diese sofort. Mit einem kurzem Vorlehnen, einem stechenden Blick zum Wirt und einem Kopfschütteln verhindert er, dass auch nur ein Glas den Tisch erreicht. Wir verfolgen immer geschäftliche Ziele. Oder zumindest die meisten von uns, gibt Nephelle kurz und knapp zurück. Die Frage scheint in ihren Augen vollkommen überflüssig zu sein. Und ich denke auch – mit Verlaub, dass Euch die Details unserer Reise rein gar nichts angehen. Die Dunmer lächelt bei den Worten, auch wenn deren Inhalt eindeutig in diesem Fall von Ablehnung zeugt. Azeron nickt seinerseits auf Nephelles Worte hin nur stumm.
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Sonntag, 18. August 2013, 21:38

Das geht mich dann wohl nichts an, nehme ich an. Probieren wir es dann doch einfach damit: Wie ist euer Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, seht ihr eine von Ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder habt ihr zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil euch irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

Grundsätzlich sind andere Allianzen vorweg als Konkurrenz zu unserem… Nephelle räuspert sich kurz. Zu unserem Pakt anzusehen. Auch wenn aus Sicht eines Händlers jegliche Ablehnung dieser Völker unprofitabel erscheint, so kommt man doch nicht umhin klar Stellung zu beziehen. Ich versuche mich dort hinauszuhalten. Azeron lässt seinen Blick kurz hinüber zu Nephelle und Neloth wandern und fährt fort. Es ist für mich uninteressant ob eine Echse ein Mensch oder ein Dunmer vor mir steht. Das einzige was mich interessiert ist ob die Person kämpfen kann oder diese gewillt ist zu lernen.


Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht ihr zu den Zielen und der Vorgehensweise eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie ihr es für richtig haltet.


Nephelle lässt ihren Blick einen Moment über die anderen beiden Dunmer schweifen, sieht dann wieder zu der Kaiserlichen. Wir sind … Sie sieht zu Neloth in der Erwartung, dass dieser wieder einige weniger hilfreiche Worte von sich gibt. Neloth bemerkt Nephelles Blicke von der Seite und setzt fast nahtlos in die Pause ein Nicht gerade unzufrieden mit dem Weg des Paktes, sicher würden wir diesen Krieg auch ohne die Nord und die Echsen gewinnen. Er hällt kurz inne und grinst dann dunkel. Doch etwas mehr 'Schlachtvieh' in den vorderen Reihen kann nie schaden. Azeron schüttelt den Kopf über die Aussage. Wir züchten kein Schlachtvieh heran, sagt er mit lauterer Stimme. Wir sorgen für unsere neuen Mitglieder. Er nickt und schweigt danach wieder.

Viola Valerius fährt sich, während sie die Antwort ihrer Gegenüber erwartet, verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen. Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage. Viola setzt ein freundliches Lächeln auf. Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt ihr euch das im konkreten für euch selbst und eure Gemeinschaft vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?

Neloth sieht in dem Wissen zu Nephelle, das er sich seine Gedanken lieber verkneifen sollte. Nephelle wartet in diesem Fall nicht darauf, dass einer ihrer Gefährten das Wort ergreift. Die Vorgabe – oder auch der Rahmen – unserer Gemeinschaft ist es, dem Pakt und unserem Volk zu dienen in jeder Hinsicht die sich anbietet. Sollte das nicht jedermanns Intention sein?

Ja, gewiss doch. Ihr hab natürlich Recht damit. Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „Wenn unser Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

Neloth meint: Nichts und dann. Die Dunmer brauchen keinen Kaiser wir haben das Tribunal. Bei uns herrschen Götter und keine jämmerlichen Menschen. Nephelle überlegt einen Moment, nickt dann langsam und bestätigend wie es auch Azeron tut, welcher dann noch anfügt: Ausnahmsweise, stimme ich dem Magier zu.

Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in euer Tun, Azeron, Neloth und Nephelle … und das eurer Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über euch in meiner Erstausgabe von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Viola wechselt mit dem Wirt noch ein paar Worte und nickt den drei Dunkelelfen beim Verlassen des Gasthauses noch ein letztes Mal grüßend zu.
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Corrupt Gnosis (20.08.2013)