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Aquiel

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1

Sonntag, 20. Oktober 2013, 23:55

Der ESO-Rollenspiel Geschichtenwettbewerb: Das sind eure Geschichten!

17%

Geschichte 1 (3)

56%

Geschichte 2 (10)

28%

Geschichte 3 (5)

Nun ist es endlich soweit.

Phase 2 des Geschichtenwettbewerbs ist gestartet. Jetzt seid ihr alle an der Reihe. Insgesamt wurden 9 Geschichten für den Wettbewerb eingereicht.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen 3 der Geschichten für Phase 2 zu nominieren. Letztenendes haben wir uns aber dann doch zusammengerauft und werden euch nun 3 Geschichten präsentieren. Die Reihenfolge der Geschichten spiegelt in keiner Weise unsere persönlichen Vorlieben wider sondern sie werden euch in der Reihenfolge des Eingangs präsentiert. Vielen Dank an alle die mitgemacht haben. Die anderen Geschichten (ebenso wie die Autoren ALLER Geschichten) werden wir natürlich im Anschluss ebenfalls veröffentlichen.

Gebt eure Stimme für die Geschichte ab, die euch am besten gefällt.

Hier noch einmal kurz die Regeln:

Wie sieht die Abstimmung aus?

- Die drei ausgewählten Geschichten werden jeweils anonym ins Forum gestellt.

- Parallel dazu wird eine Umfrage im Forum erstellt, in der ihr ebenfalls anonym für eine der Geschichten eure Stimme abgeben dürft.

- Die Dauer des Abstimmunsgzeitraumes beträgt zwei Wochen.

- Eine bereits abgegebene Stimme kann nachträglich nicht mehr geändert werden, also überlegt gut, welcher Geschichte ihr eure Stimme gebt.

- Das ESO-Rollenspiel-Team wird euch keine Auskünfte darüber erteilen, aus welcher Feder welche Geschichte stammt. Ein Versuch lohnt sich also nicht. ;)

- Sollten wir eine Wahlmanipulation feststellen, so wird die betroffene Geschichte ausgeschlossen werden.

- Die Abstimmung endet am 3. November um 23:55 Uhr.

- Bei einem Gleichstand (was wir nicht hoffen) wird es eine Stichwahl geben.

Hier geht es zu den Geschichten:
Geschichte 1
Geschichte 2
Geschichte 3
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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2

Sonntag, 20. Oktober 2013, 23:56

Geschichte 1

Der Skeeverskipper von Amphess


In fransige Lumpen gehüllt saß der von den rauen Lebensumständen schnell gealterte Nord mit glücklichem wie teils zahnlosem Lächeln vor seinem eher glimmenden Feuer in den modrigen Gewölben unter Rifton und zählte rostige Nägel und abgefallene Knöpfe, während ein recht dicker Skeever mit feinem Fell ihm gegenüber saß und an einer schimmelnden Karotte nagte.
"Und Du hast wirklich noch nicht genug?"
"Natürlich nicht! Du hast versprochen, dass du mich einst reicher machen würdest, als alle Fürsten in Himmelsrand zusammen!"
"Wohl wahr, das habe ich wohl...", richtete der dickbäuchige Skeever den Blick kurz zum inzwischen wirklich enormen Haufen von Nägeln, Metallplättchen, Knöpfen und anderem glänzenden Unrat. "Und das recht erfolgreich, wenn ich das so anmerken darf."
"Du sagst es mein Freund, du sagst es..."
Gerade in diesem Moment huschte ein deutlich kleinerer und kränklich anmutender Skeever in die dürftig erhellte Kammer und brachte einen Goldring mit einem Saphir in der Fassung zum Nord. Dieser nahm den Ring entgegen und besah sich den Fund.
"Siglind! Was bitte ist das?" sprach er nun deutlich vorwurfsvoll und warf den Ring achtlos zur Seite. "Wie oft ... ", brüllte er nun beinahe um sich zu beruhigen atmete er aus um dann fast sanft, wie nachdrücklich weiterzusprechen: „Wie oft, habe ich dir gesagt, mir nur Dinge von Wert zu bringen!?"
Die Skeeverdame zuckte kurz zusammen, schien sich förmlich wie entschuldigend zu verneigen, bevor sie hastig wieder in der Dunkelheit der nächtlichen Kanäle verschwand.
"Sie ist so fleißig im Vergleich zu den anderen und doch bringt sie mir stets nur solchen wertlosen Tand!", brummelte er noch, als er sich wieder seinem Schatz zuwendete.
Der dicke Skeever hob den protzigen Goldring wieder auf und musterte ihn. "Also ich finde es meist sehr hübsch, was sie dir bringt. Du weißt, dass sie dich sehr gern haben?"
"Behalte es doch, wenn es dir gefällt", knurrte der Alte und griff nach einem alten Stück Brot, biss zünftig hinein, wobei einige der Maden zu Boden fielen, die sich bereits daran verlustiert hatten. "Hmmm", gab er genießend kund und besah sich wieder seinen Knopf. "Siehst Du das? DAS ist wertvoll!" hielt er dem Skeever den Knopf entgegen.
"Wenn du das sagst Agrum Midasson, dir wird einst das gesamte Weltenrund gehören, wenn sie nur lange genug sammeln.", sprach der Skeever mit einem Hauch von Sarkasmus in der Stimme. Dann biss er in den Ring, machte eine anerkennende Miene und begann den Saphir an seinem Fell zu putzen. „Aber eine Sache interessiert mich schon eine geraume Zeit...", sah er den Nord fragend an, als er sich wieder ihm gegenüber an die Glut setzte aus der gelegentlich müde Flammen empor züngelten.
"Und das wäre, alter Freund?", stand der Mann auf, um den Knopf auf einen Haufen von ähnlichen Knöpfen zu legen. Leise murmelte er dabei "Alles hat seine Ordnung."
"Na, was wirst du machen, wenn dir einst das Gegengewicht in Wertgegenständen zu ganz Himmelsrand gehören wird und unsere kleine Abmachung sich erfüllt?", schien der dicke Skeever wirklich interessiert zu sein, selbst das zynische Grinsen war aus seiner Schnauze verschwunden.
"Dann... hm, werde ich euch alle fürstlich entlohnen?", antwortete Agrum etwas zögerlich wie unsicher.
"Entlohnen... Einen Haufen von Skeevern? Mit Käse? Milch? Einem Skeever-Landsitz womöglich?"
"Ja, ja, genau so etwas. Vielleicht werde ich auch die Jagd auf Skeever verbieten!?"
"Ich weiß nicht Agrum, meinst du wirklich das ist es wert? Was ist mit deinem hübschen Weib, deiner Tochter Siglind und den anderen drei Söhnen, deren Namen mir stets entfallen?"
"Was soll mit denen sein!? Sie wussten den Wert der Dinge einfach nicht zu schätzen und haben mein gesamtes Gold mit vollen Händen auf dem Markt verjubelt. Ich habe mich nicht ohne Grund von ihnen getrennt!", wurde Agrum langsam wieder etwas lauter und seine Wut über das Gesagte kochte pulsierend in der Stimme, wie auch seinen Halsschlagadern.
"Beruhige dich... Aber das war recht hart von dir, sie so mittellos zurück zulassen."
"Sie haben es verdient und nun reicht es auch! Verschwinde einfach, ich möchte etwas allein sein. Und du solltest mir eigentlich deine Arbeit machen!" befahl Midasson dem Skeever.
"Du hast recht, verzeih Agrum.", nahm der Skeever den Ring, den er eben bekam ins Maul und tappste in Richtung eines Lochs in der Wand. „Bissch bald", meinte er noch vollschnauzig, doch Midasson winkte nur ab. "Hach! Geh schon!"
Der Skeever verschwand etwas schwerfällig durch das eigentlich fast zu kleine Loch in der Wand und trat auf der anderen Seite als graubärtiger Mann in edelsten Gewändern durch eine Ebenholztür wieder heraus. "Heim, trautes Heim, auch wenn Argum recht erbaulich ist, beginnt er mich zu langweilen.", monologisierte er, trat zum Balkon hinaus, lehnte sich auf die Balustrade und lies den Blick über die „Zitternden Inseln" schweifen. Den goldenen Saphirring warf er beiläufig in einen Brunnen unter dem Balkon.

Doch am nächsten Morgen lag der Ring auf dem Nachtisch einer hübschen Frau neben einem Stück Käse, einem Glas Milch auf einem gut situierten Landsitz. Als sie erwachte und die Dinge auf ihrem Nachttisch vorfand, rief sie nun aufgeregt: „Siglind! Kinder! Es ist schon wieder passiert!“
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Sonntag, 20. Oktober 2013, 23:56

Geschichte 2

Dunkelheit von Venroo

Funkelnd formte sich ein Tropfen aus trübem Wasser über seinem Kopf, seinen Mund leicht geöffnet fixierte er das schimmernde Nass an der steinernen Decke. Die Augen gingen ihm über, drifteten ab. Seine geschundenen Füße rutschten auf dem schlammigen Untergrund der nur dürftig mit Stroh bedeckt war, er drohte zu stürzen, doch er wurde gefangen vom festen Griff der Ketten, die ihm in die Handgelenke schnitten. Er hob den Kopf in dem Augenblick erneut als der Tropfen sich löste, wie in Zeitlupe fiel er hinab, das Fackellicht welches durch das kleine vergitterte Fenster drang brach sich in ihm. Wunderschön. Das kalte, trübe Nass tropfte auf seine rissige Unterlippe und wurde direkt von seiner Zunge empfangen. Es schmeckte bitter, verdorben. Das Kinn des Mannes senkte sich auf seine Brust, die Ketten spannten sich erneut.

"Warum lasst ihr mich nicht einfach gehen?", flüsterte der Gefangene mit gebrochener Stimme, seine Augen schlossen sich langsam, die Erschöpfung war ihm deutlich anzusehen. "..oder tötet mich.. einfach.", es war nur mehr ein Flüstern ehe die Erschöpfung ihn in den Schlaf zwang, an den Armen hängend baumelte er wie ein Stück Fleisch an den Ketten.

"Kalvin, übernehmt den Westturm! Achtet auf die Bogenschützen, Schilde hoch! Für den König!" - "FÜR DEN KÖNIG!". Die Truppen setzen sich in Bewegung, die Löwen-Banner wehten im Wind. Dies war der Tag an dem er Pakt fallen wird. Ob der Himmel wegen ihrem Schicksal weinte? Wohl kaum. Der Regen wurde stärker und stärker als die Truppen auf die Festung des Ebenherz-Paktes zusteuerten, das atmen viel schwer, es war so feucht und kalt, die Pfeile kaum zu erkennen im strömenden Regen.

"Wach auf, Idiot.", die Worte der Wache rissen Kalvin aus dem Schlaf, er lag auf dem Boden, das Gesicht mit Schlamm bedeckt. Neben ihm schmiss die Wache eine hölzerne Schale in den Schlamm, welcher bei dem Aufprall in Kalvins Augen spritzte. "Na, wird's bald? Aufstehen, sagte ich!", der Gefangene hob den Blick in Richtung der Stimme, er wanderte an dunklen Lederstiefeln hinauf bis zur Hüfte des Wärters, wo er von einem Schwall Wasser aus einem Hölzernen Eimer begrüßt wurde. "Lass es dir Schmecken, Schweinchen.", schmunzelte die Wache, als sie mit dem stiefel die Schale kippte und ihr Inhalt in den Schlamm kippte. Kalvin, der Bretone, war zu schwach um zu antworten. Die Tür schloss sich und mit der Wache ging das Licht aus der Zelle. "Schrei, wenn du fertig bist, kleines Schweinchen.", dieses mal konnte Kalvin einen Blick erhaschen, die Größe des Mannes hinter den Gittern sprach für sich, "verfluchter Nord..". Er schob sich mit den Beinen vorwärts in Richtung der Schale und begann zu essen, der Dreck auf Fleisch und Brot störte ihn herzlich wenig. Das erste Essen nach zwei Tagen. Klare Gedanken fielen ihm schwer, er spitzte die Lippen und trank aus der Pfütze in seiner Zelle. Flüssigkeit. Hauptsache etwas Flüssigkeit. "Ihr Göttlichen steht mir bei..".

"Turdas, der 10. im Eisherbst. Gefangener Kalvin Suadra aus Hochfels.." ein alter, Robe tragender Dunmer las aus einem Büchlein vor und rückte sein Monokel zurecht. Zu beiden Seiten saß jeweils ein Schriftführer, ebenfalls dunmerischer Herkunft. Kalvin befand sich auf einem Stuhl vor ihnen, die Nord-Wache legte seine Hand unsanft auf seine Schulter und blickte herab. "Ihr wisst weshalb ihr hier seid?", fragte der Dunmer mit einem Lächeln auf den Lippen. Kalvin senkte den Blick schweigend auf den Boden. "Wisst ihr, wenn ihr Reden würdet hättet ihr es schneller hinter Euch. Ihr könntet gehen, das wollt ihr doch, oder?" Kalvin hob den Kopf und blickte dem Elfen in die Augen, das lächeln des Dunmer füllte ihn mit Hass. Gedanken schossen durch seinen Kopf, sie waren wirr und verzweifelt, er begann kurz zu lachen. Ein verzweifeltes Lachen, das bald Tränen wich, den Kopf in die Hände stützend begann er leise Worte zu formen: "Glaubt ihr, ich Verrate mein Volk?" das Flüstern wurde zu einem Schreien, "Glaubt ihr das?! Ich sterbe lieber als meinen König zu verraten!", Kalvin spuckte vor Zorn auf den Boden vor dem Dunmer.
Der Dunmer führte einen Zeigefinger an seine Lippen: "Nun gut..," er räusperte sich kurz, "..Protokoll, der Gefangene verweigert die Zusammenarbeit am Tag der zweiten Anhörung." er schüttelte die Hände in einer wegschickenden Geste. Der Nord zog Kalvin nach Oben und trieb ihn vor sich her in Richtung der Zelle.

Das unentwegte Tropfen des Wassers trieb Kalvin in den Wahnsinn, hier hing er nun wieder. Die Handgelenke schorfig von den Ketten und Fesseln, abgemagert, ein Schatten seiner selbst. Er hatte die Tage schon nicht mehr gezählt. Seine Gedanken waren trüb, wie der funkelnde Tropfen Wasser, an den er sich erinnerte. Sie drehten sich im Kreis, waren verworren, bitter. "Sie brechen mich nicht.." flüsterte er sich selbst immer wieder zu. "Sie...", sein Murmeln wurde von einer Dumpfen Erschütterung unterbrochen. Kalvin hielt inne, die Vibration ging ihm durch Mark und Bein. Die Ketten wackelten und grober Sand fiel raschelnd von der Decke. Dann ein weiterer, tiefer, dumpfer Schlag der die Wände erschütterte, rennen in den Gängen über ihm und durch den Kerker. "ALARM! ZU DEN WAFFEN!", die Glocken wurden geläutet. Kalvin lies sich in die Ketten fallen, er Blickte zu Boden, ein Lächeln auf den Lippen.
Das rieseln von Sand, fallende Steine.
Dunkelheit.

"Für.. den.. König."
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Sonntag, 20. Oktober 2013, 23:57

Geschichte 3

von Davien

Man sollte sich normalerweise von solchen Dingen fernhalten. Diesem Geschwätz kein Gehör schenken. Und obwohl sich jeder Anwesende der geistigen Umnachtung des plappernden und sabbernden Greises sicher war, wusste er die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und sie alle in einen Bann der herablassenden Belustigung und herzhafter Lacher zu ziehen. Blitz und Donner vor kleinen Fenstern sorgten für ständig wechselndes Hell und Dunkel, ein fast erloschenes Kaminfeuer blies Rauch in die sich verkrampfenden Lungen und das billige Bier floss in Strömen. Der groteske und recht jämmerliche Haufen Haut und Knochen wirkte, als wolle der Hocker ihn geradezu von sich werfen. Den Bierkrug hielt er bereits seit Stunden verkehrt herum und stieß sich nach jedem Zug imaginären Biers die Nase. Alles lachte, nur der merkwürdige Mann schien ziemlich vertieft eine Geschichte ohne jeglichen Sinn zu erzählen. Weit aufgerissene, blutunterlaufene Augen zuckten in jede Richtung und schienen sich auf ein Ziel konzentrieren zu wollen, dass einfach nicht still bleiben wollte. Die zittrige freie Hand gestikulierte wild, verkrampfte und erschlaffte wieder - immerfort. „… und um die Beschaffenheit dieses Gefühls wirklich zu begreifen, muss man es zuerst zerpflücken! Wie Beeren vom Strauch! Und beginnt man, diese zu essen… dann füllt sich Hirn und Magen mit Erkenntnis über Dinge, die keinem jemals Kopfzerbrechen bereitet haben, da wir nicht einmal von der Möglichkeit ihrer Existenz wussten! Natürlich ist das alles rein metaphorisch gesprochen, ja! Denn in absolut wirklicher Wahrheit ist es ein ganzer Schrank voll mit gar lustigen Farben und Gerüchen, versiegelt in diesen kleinen… Dingern! Natürlich will sich der unwissende Besucher davon fernhalten und all das ignotirieren... zen… doch egal wie lange man sich wehrt, nach einer Weile oder vielleicht zwei schnuppern sie alle am verbotenen Saft und kippen ihn in ihre Körperöffnungen, bis die Saftversiegler nichts mehr hergeben wollen von ihrem saftigen Saft!“ Spätestens als das Wort „Körperöffnungen“ fiel, konnte sich kaum einer der Saufbolde noch vor Lachen beherrschen. Bierhumpen fielen zu Boden, Höcker rutschten unter den breiten Gesäßen weg und man konnte sich nicht mehr sicher sein, ob das Unwetter von draußen der nächtlichen Stille wich oder vom vergnügten Brüllen übertönt wurde. „Euch fehlt es an… nun, wie nennt man dieses Etwas in der gewissenhaft gefalteten Welt noch gleich? Dieses etwaige Etwas? Es gibt kein Wort, ha!“ Er brach in schrillem Gelächter aus und die Übrigen taten es ihm gleich. „Jedenfalls braucht man viele davon, wenn nicht sogar vielfach Viele! Etwa acht drittel! Acht für sich selbst, drittel für den Gastgeber…“ Erneut stieß er sich die Nase an seinem Krug und wiederholte die Fingergesten. Es folgte nur das übliche Gelächter der stark erheiterten Zuschauer, die sich rundherum um die unterhaltsame Gestalt platzierten, doch viele von ihnen gaben es auf, sich wieder aufzurichten und würden außenstehenden Betrachtern einen nun mindestens genauso armseligen Anblick darbieten, wie der verwirrte Geschichtenerzähler. „Und um endlich ein Wort oder einundachtzig über den großzügigen Gastgeber, aber gleichsam gierigen Gefängniswärter zu verlieren: Nun, er ist… großzügig und gierig zugleich! Was er sich nimmt, das ist frisches und reines Wasser! Was er uns gibt, das ist ein zu heißer Saft für unsere schmelzenden Saftversiegler! Wer nur genug Zeit vor seinem Schrank verbringt, der wird die eigene kleine Seele im Chaos des großen und bedeutungslosen Nichts wiederfinden! Ich meine verlieren! Ja, mein Meister hat einen Namen! Aber… den habe ich vergessen…“ Als der Greis mit seinem stundenlangen Gefasel plötzlich fertig zu sein schien, wollten die Betrunkenen immer noch nicht aufhören, zu lachen. Der dürre Knochensack stieg vorsichtig vom Hocker, begab sich mit schwerfälligen Schritten hinter den Tresen und befüllte seinen Bierkrug, ehe er ihn an die rissigen Lippen hob und leerte. Während alle anderen brüllend am Boden lagen, verließ er unbemerkt die Taverne, aus der noch bis zum Morgengrauen und lange danach das wahnsinnige Gelächter austreten sollte.
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5

Freitag, 25. Oktober 2013, 15:27

Denkt bitte daran Eure Stimmen abzugeben!

Eure Lieblingsgeschichte kann nur dann gewinnen, wenn sie genug Stimmen bekommt ;)
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6

Montag, 4. November 2013, 00:14

And the winner is ...

Es ist vollbracht!

Der erste ESO-Rollenspiel Geschichtenwettbewerb ist zu Ende und wir haben einen Gewinner.



Platz Nummer 3: Geschichte Nummer 1 von Amphess!

Herzlichen Glückwunsch!

Platz Nummer 2: Geschichte Nummer 3 von Davien!

Auch hier herzlichen Glückwunsch!

Platz Nummer 1: Geschichte 2 von Venroo!


Damit ist Venroo ab heute der erste offizielle ESO-Rollenspiel Skalde!

Wir gratulieren recht herzlich.

Da wir euch die anderen Geschichten (sofern keiner der Autoren ein Veto eingelegt hat) auch nicht vorenthalten wollen hier auch die anderen bei uns eingereichten Geschichten. An dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank für eure Teilnahme. Es waren wirklich richtig gute Geschichten dabei.
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7

Montag, 4. November 2013, 00:17

Eisblaue Augen von Silvany Alvaris

Die rothaarige Nord-Frau lehnte an der kalten und feuchten Mauer des Kerkers. Durch das
vergitterte Fenster konnte sie nur dann schauen, wenn sie sich auf den einzigen Holzschemel stellte,
den sie zur Verfügung hatte. Dann fiel ihr Blick auf das stürmische Meer, welches sich wütend tief
unten gegen den hochaufragenden Felsen warf.
Der Kerker war eine Festung an der Küste der Sommersend-Inseln, nördlich von Erstburg auf
einem gewaltigen Felsplateau erbaut; jede Flucht von hier schien unmöglich. Gordanae war noch
nicht lange eingesperrt, doch sie hatte das eine oder andere Gespräch der Wachen mitangehört,
wenn deren Knochenwürfel klapperten und der Geruch billigen Mets bis in ihre Zelle gedrungen
war.
Vor drei Monden waren sie mit einem Schiff am Küstenstreifen angelandet, nachdem sie aus dem
sicheren Schutz von Calluis Lar herausgesegelt waren. Die Mannschaft hatte sich eine Menge von
diesem Raubzug versprochen, aber es war anders gekommen. Sie wurden alle ohne Ausnahme
überwältigt und gefangengenommen, bevor sie auch nur einen Fuß in ein Haus gesetzt hatten.
Was für eine Pleite!
Jetzt war sie hier eingesperrt und der Hunger rumorte in ihrem Bauch, es gab kaum zu essen, auch
das Wasser war knapp. Die Nord erwartete nicht, in der nächsten Zeit freizukommen - und wo ihre
Kameraden abgeblieben waren, wusste sie nicht. Offensichtlich hatte man hier eine Menge Platz,
um jedem Gefangenen ein 'Einzelzimmer' geben zu können, sie verstand nur nicht, wieso man sie
noch nicht aufgeknüpft hatte, und niemand redete mit ihr, das war eigentlich das Schlimmste.
Sie grübelte einmal mehr und stieg vom Schemel herunter, um sich auf ihr schmutziges Strohlager
zu setzen.
Im Gang vor ihrer Zelle war es totenstill, nicht einmal das betrunkene Lallen oder Rülpsen eines
Wächters war zu hören. So still war es noch nie, seit sie hier einsaß. Oder wurde sie langsam
verrückt? Sie spitzte die Ohren.
Was ging da vor? Neugierig schlich sie zur Gittertür und spähte durch die Eisenstäbe in den Gang.
Niemand war zu sehen, die Kohlepfanne auf dem Dreibein schräg gegenüber brannte flackernd und
erhellte den Gang, und dann nahm sie aus den Augenwinkeln eine knappe Bewegung wahr. Sofort
blickte sie in diese Richtung.
Ungefähr neun Ellen entfernt saß eine fette Ratte auf den Steinen und musterte die Gefangene.
Gordanae zuckte zusammen, seit wann hatten Ratten einen solch' klugen Blick? Sie schauderte
abergläubisch.
Ratten im Gebäude waren nichts Ungewöhnliches, wer eine davon fangen konnte, besaß etwas
Kostbares, denn für jede Ratte erhielt der Gefangene eine kleine Extramahlzeit, wobei niemand
danach fragte, ob genau diese Ratte die Hauptrolle in der Küche gespielt hatte oder nicht. Aber
dieses Exemplar ... Gordanae schüttelte ihren Kopf.
...
In einem kleinen, gemütlichen Raum saß ein junger Mann in einem alten, aber bequemen
Ledersessel. Die Augen hatte er geschlossen und seine feingliedrigen Hände ruhten auf spreckigen
Armlehnen. Er atmete ruhig und gleichmäßig, doch er schien nicht zu schlafen. Auf seiner Stirn
bildeten sich langsam winzige Schweißtröpfchen, die von einer unsichtbaren Anstrengung zu
zeugen schienen. Seine langen schwarzen Haare lagen hinter spitz zulaufenden Ohren und seine
edlen feingeschwungenen Augenbrauen hatten sich aufeinander zubewegt, was seinem Gesicht
einen konzentriert-verärgerten Ausdruck verlieh.
Er hob langsam die rechte Hand und ballte sie zur Faust, der Zeigefinger wurde ausgestreckt, und er
sprach leise: "Verzaubern. Umgarnen. Schläfern ... tief und fest ... anschauen, schläfern ..." Das ging
eine ganze Weile so, und jetzt löste sich eine Schweißperle von seiner rechten Schläfe und rollte
kitzelnd an seiner glattrasierten Wange herab. Das unterbrach die Konzentration und seine rechte
Faust fuhr mit einem Krachen auf die Lehne herab. "Verdammt," entfuhr es ihm. Erneut schloss er
seine Augen und zwang sich zur Konzentration.
...
Die Ratte begann, sich zu putzen, sie saß direkt vor Gordanaes Zelle, während diese sich langsam
hinhockte und ruhig blieb. Dies wäre ihre erste Ratte, für die sie etwas zu essen bekommen würde.
Sie hatte bisher kein Glück bei der Ratten-Jagd gehabt, aber das Blatt musste sich ja eines Tages
wenden, dachte sie grimmig. In stiller Vorfreude zwang sie sich dazu, ruhig zu bleiben und die Ratte
zu beobachten. Diese schnupperte, die kleinen Äuglein waren klar und hellwach, wiederum putzte
sie sich.
Dann hob das Tier seinen Kopf und blickte Gordanae direkt in die eisblauen Augen.
Sekundenlang blieb für die Nord die Zeit stehen, als sie im durchdringenden Blick der kleinen Ratte
versank und sie vermeinte ein Gesicht zu erkennen, schleppte sich zu ihrem Schlaflager, legte sich
nieder und schloss die Augen, um kurz darauf direkt einzuschlafen.
KRACH! Ein Eisenhammer zertrümmerte den Kopf der Ratte, das unangenehme Geräusch wurde
nur noch vom unappetitlichen Anblick der verteilten blutigen Hirnmasse übertroffen.
"Hab' ich dich," lachte ein Mann und hob die kleine Leiche auf. "Das wird unseren Hauptmann
freuen!" Seine schweren Schritte entfernten sich rasch.
...
Der junge Mann erblickte zwei eisblaue, verwundert und fast ängstlich wirkende Augen, bevor er in
einer endlos wirbelnden und tintenschwarzen Tiefe versank. Es dauerte eine geraume Weile, bis er
völlig verstört wieder zu Bewusstsein kam.
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Montag, 4. November 2013, 00:18

von Rowan

In der Nähe eines kleinen Dorfes in Hochfels 2. Sonnenaufgang 553

Der Abend brach gerade an und der Himmel wäre in den Farben der Dämmerung erstrahlt, wären da diese Wolken nicht gewesen. Devi sass unter einem Baum am Rand eines Flusslaufs und warf Steine ins Wasser. Dann und wann schaute sie hoch zum Himmel, doch die düsteren Wolken nahmen ihr alle Sicht. Stattdessen zuckten schon die ersten Blitze hervor und erhellten kurzzeitig unter fernem Donnern die Szenerie.
Devi zog die Beine nah an sich heran und schlang die Arme um sie. Ihr altes Wollkleid bot ihr nicht viel Schutz vor der aufziehenden Kälte. Sie rutschte ein wenig näher zum Baum in der Hoffnung, dass wenigstens er sie vor Wind und Regen schützen könne. So sass sie also da und beobachtete wie die ersten Regentropfen kreisförmige Wellen in die Oberfläche des Flusses schlugen.

Doch plötzlich wurde alles in ein grelles Licht getaucht, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Lärm und Devi erschrak fürchterlich. Sie zuckte zusammen und presste ihre Beine noch fester an sich.
„Ist dir nicht kalt, Kleines?“ Erklang hinter ihr eine sanfte Stimme.
Devi zuckte erneut zusammen. Langsam drehte sie ihren Kopf und erkannte im düsteren Licht einen älteren Bretonen.
„Hab keine Angst. Ich will dir nichts Böses.“ Sprach dieser zur kleinen Devi.
Sie jedoch schaute ihn mit grossen Augen an.
„Hier, nimm die, damit du nicht frierst.“ fuhr der Mann fort und zog hinter seinem Rücken eine Decke hervor.
„I... ihr seid nicht aus dem Dorf! I...ich habe Euch noch nie gesehen.“ stotterte das Mädchen.
„Ganz recht, meine Kleine. Gut erkannt. Aber nun nimm schon die Decke, du holst dir noch den Tod oder er dich.“
Zögernd nahm Devi die Decke entgegen und streifte sie sich schnell über.
„Das ist doch schon viel besser. Wird aber nicht lange reichen.“
Der Mann entfernte sich vom Baum und die Kleine schaute ihm nach. Wieder erhellte ein Blitz kurz die Landschaft, doch dieses mal weiter entfernt. Devi erschrak auch nicht wieder ganz so arg. Ihr Blick folgte also dem Mann und sie konnte für einen Sekundenbruchteil ein Pferd bei einem weiteren Baum stehen sehen. Dann war es wieder zu düster um was erkennen zu können.
Einen Moment später hörte Devi Schritte durch den Matsch schmatzen. Der Bretone trat mit einem Bündel trockener Ästen in den Armen unter den Baum.
„Leider nicht viel, aber etwas.“
Er kniete sich auf den Boden und begann gekonnt ein kleines Feuerchen mit Feuerstein und Stahl zu entzünden, während Devi bibbernd dasass.
Als das Feuer entfacht war, schaute sich Devi den Mann nun etwas genauer an. Er war nicht gekleidet wie andere Reisende. Denn er trug feine Stoffe und gute Stiefel, was das kleine Mädchen daran erkannte, dass die Kleider gar nicht nass zu werden schienen. Aber vor allem hatte sie das Gefühl ein Geruch von Blumen ginge von ihm aus. Devi atmete tief ein und musste einwenig lächeln.
„Komm ruhig und wärm dich.“
Zögerlich rückte sie näher zum Feuer. Als sie erkannte, dass er sie ebenfalls musterte, schaute sie schnell, beschämt zu Boden.
Stille.
Dann erklang wieder die sanfte Stimme des älteren Bretonen:
„Zeig mir dein Gesicht, junge Dame. Ich möchte ein Blick in deine tiefen Augen werfen.“
Devi reagierte nicht. Der Mann seufzte. Er griff in eine Tasche und zog einen toten Hasen hervor.
„Wenn du mir dein Gesicht zeigst, bekommst du etwas zu Essen.“
Devi schaute ganz kurz zu dem Hasen. Ihr Magen knurrte augenblicklich. Sie hob den Blick und schaute dem Mann in die Augen.
Wieder ein Moment der Stille.
„Das war dein Vater, nicht wahr? Nein, du musst nichts sagen, kleine Dame. Schon in Ordnung.“
Schnell schaute Devi wieder zu Boden.
Doch dann hörte sie ein seltsames Geräusch und schaute schnell wieder auf. Im flackernden Licht der Flammen bot sich ihr ein faszinierender Anblick. Der Mann zog mit einem Dolch und langsamen, präzisen Bewegungen dem Hasen das Fell ab und entfernte die Innereien. Devi schaute ihm dabei gebannt zu. Ihre Augen folgten jeder Bewegung der Klinge, wie sie durch Fell und Fleisch schnitt. Der ältere Mann bemerkte ihre Blicke. „ Hier nimm und versuch es selbst.“ Er reichte ihr den Dolch. Mit einer sanften Berührung führte er ihre Hand, während sie den Hasen fertig ausnahm. Dann brieten sie ihn an einem Stock über dem Feuer. Sie assen so viel sie konnten und nagten das Fleisch genüsslich von den Knochen.
Danach legte sich Devi einfach auf die Wiese, nahe ans Feuer. Sie war schrecklich müde geworden.
„Träum süss, kleine Devi.“ flüsterte der Mann ihr zu und sie schlief ein.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte waren die Wolken und der Mann verschwunden. Sie schaute sich suchend um, doch fand keine Spur von ihm. Also rannte sie so schnell wie möglich nach Hause um ihrer Mutter alles über diese seltsame Begegnung zu erzählen...
Als sie jedoch im Dorf angekommen war, befand sich auf der Strasse eine grosse Menge von Menschen. Neugierig, wie sie war, drängelte sich die kleine Devi nach vorne und als sie erkannte worauf alle Anwesenden starrten, verschlag es ihr den Atem.
Sie sah ihre Mutter ohne Ausdruck im Gesicht – weder Traurigkeit, noch Freude- vor etwas Schwarzem kniend. Es stank schrecklich nach angebranntem Fett. Der Körper war aufgeschnitten worden, die Gedärme lagen etwas entfernt im Dreck und dort wo das Fleisch nicht verkohlt war, konnte man in unregelmässigen Abständen die Knochen sehen.
In der Ferne konnte man ein Lachen hören.
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Montag, 4. November 2013, 00:18

Von fahrenden Händlern und Zufällen von Khaylan Naeven

In was für einen Scheiß war er da nur geraten.
Eigentlich war Roc nur ein fahrender Händler. Und eigentlich hatte er es nur bis zum nächsten Kaff schaffen wollen, bevor es dämmerte, damit er sich noch eine Bleibe hätte suchen können. Und dann war er auf die Armee gestoßen. Was für ein Geschenk das war! Die Nachhut der Armee war noch nicht groß gewesen und sein altes Händlerherz hatte Sprünge gemacht, als er sich eingereiht hatte und auch schon die ersten Soldaten zu ihm gekommen waren. Er hatte ein Viertel seiner Waren schon am ersten Abend verhökern können! Und auch am nächsten Tag hatte das Geschäft gebrummt. Ein Traum.
Und dann war er irgendwie zwischen die Fronten geraten. Roc konnte sich nicht mehr erinnern, wie es dazu gekommen war, aber irgendwie war er auf einmal mittendrin statt nur dabei gewesen. Und in was für einer Scheiße er da mittendrin gewesen war! Er hatte selbst mal gedient, vor langer Zeit, und hatte schon so manches Geplänkel erlebt, aber das - das war einfach nur blutig und elend und erschreckend gewesen. Und eigentlich hatte er alles Mögliche versucht, um wieder da weg zu kommen, aber dabei war er von seinem Wagen gestoßen worden und irgendwann hatte er sich natürlich mittendrin im fröhlichen Tanz um Leben und Tod gefunden. Natürlich passierte ihm das. Es war schon zu lange gar nichts passiert, also war es jetzt wieder an der Zeit, dass er sich gleich den knietiefsten Mist raussuchte und sich darin wälzte.
Na, er war immerhin noch am Leben.
Nicht, dass er glaubte, dass das noch lange so bleiben würde.
Roc sah auf die Ketten an seinen Füßen hinab, hörte den nächsten Schrei durch die Dunkelheit dringen, und seufzte.
Natürlich war er ausgerechnet über die Armee gestolpert, die wohl am schlechtesten organisiert war. Er hatte noch nie so ein Durcheinander gesehen. Also waren sie besiegt worden, was kein großes Geschick der anderen Seite erfordert hatte.
Roc war zwar nicht besonders gut auf eine Niederlage zu sprechen gewesen, schon gar nicht, als er gesehen hatte, dass sein Wagen während des Gemetzels zu einem kaputten, klumpigen, zersplitterten Häufchen Elend geworden war. Aber er hatte sich ergeben. Was wäre ihm auch übrig geblieben - er hätte höchstens noch den Toten mimen können. Aber zwischen stinkenden Kadavern die Zeit totschlagen war nichts gewesen, was er sich lustig hätte vorstellen können, also hatte er darauf gehofft, dass sie ihn einfach gehen ließen, wenn er bekundete, dass er die Waffen senkte und eigentlich gar nicht hier sein dürfte.
Natürlich hatten sie ihm nicht geglaubt.
Das Ende vom Lied war nun also, dass er hier in der Dunkelheit saß. Seine Füße waren angekettet, seine Hände mit einem Seil gebunden, das so rau war, dass er zuweilen glaubte, es wären Dornen. Er hatte seit zwei Tagen nichts gegessen und sein Durst wurde langsam so unerträglich, dass er ernsthaft begann, sich zu fragen, ob da was dran war, dass man seine eigenen Körperflüssigkeiten zu sich nehmen konnte. Das war wirklich ein widerwärtiger Gedanke, das musste er gestehen, aber bevor er austrocknete... Nein. Ein bisschen Würde konnte man sich ja behalten.
Sein Arsch tat weh, denn die dünne Leinenhose, die er trug, half gar nichts gegen den abgewetzten Steinboden. Und die Schreie der anderen Gefangenen nervten ihn tierisch. Er wusste, er würde auch wie ein kleines Kind zu weinen anfangen, wenn er an der Reihe war. Wenn sie Namen von ihm haben wollten, die er nicht kannte. Wenn er Geheimnisse preisgeben sollte, von denen er nichts wusste. Er hatte das alles schon erlebt. In einem früheren Leben. Da hatte er gesehen, dass Männer bei der Folter entweder brachen oder verreckten. Roc fragte sich, was er machen sollte. Er kannte keine Namen, keine Geheimnisse. Er wusste nichts über diesen Krieg, in den er da geschlittert war. Ob er sich schon mal darauf vorbereiten sollte, zu sterben? Darauf hatte er eigentlich so gar keine Lust. Aber vielleicht musste man da einfach realistisch sein: Roc war ein fahrender Händler, war in ziemlich große Scheiße gerutscht und kam nun nicht mehr so einfach davon.
Er hörte einen weiteren Schrei und seufzte.
Dann wurde die Tür aufgeschlossen und Fackelschein fiel in die winzige Zelle.
Roc kniff die Augen zusammen und blinzelte zu dem massigen Kerl, der sich durch die Tür bückte.
„Du bist dran.“, brummte er.
Roc seufzte wieder.
Was für eine Scheiße.
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Montag, 4. November 2013, 00:19

Die Fabel von Klippenläufer und Alit von Nysha

Es war an einem idyllischen Abend, als die Sonne sich schon fast hinter den Hügeln versteckt hatte und nur noch winzige Strahlen ihren Weg zum Boden fanden. Die Luft war klar und man hätte meinen können, dass die Welt einen Moment still stände und nichts diesen Augenblick stören könnte.
Doch ein gellender Schrei gefolgt von wildem Gezeter zerriss urplötzlich diesen kleinen Traum. „Alles nur Deine Schuld!“, hallte es mit krächzend hoher Stimme durch die Abenddämmerung. Der schrill plappernde Klippenläufer flatterte aufgeregt in dem engen Käfig. Vermutlich hätte er noch Stunden, vielleicht gar die ganze Nacht in dieser trommelfellzerreißenden Lautstärke weitergemacht.
„Sei endlich still!“, drang es dann jedoch aus der anderen Ecke. Eine tiefe, knurrige Stimme wollte nun die Umgebung für sich vereinnahmen. Doch tat sie dies nicht durch bloße Lautstärke, sondern durch ein wütendes Grollen, bei dem selbst die Bäume in der Nähe zu zittern begannen. Das Beben verging und langsam kehrte wieder Ruhe ein, als wäre nie etwas geschehen.
Irritiert über die abrupte Störung seiner Schimpftiraden hätte der Klippenläufer beinahe vergessen weiter mit den ledrigen Flügeln zu schlagen und kam dem Boden bedrohlich nahe. Doch kurz vorm Aufschlag besann er sich wieder, fing an zu flattern und blickte zu dem Tier im anderen Käfig hinüber. Der Alit versuchte die Flugechse möglichst bedrohlich aus den kleinen Knopfaugen zu fixieren. Es blieb bei dem Versuch und bereits beim nächsten Lidschlag krächzte es wieder: „Wärest Du nicht so gierig und würdest jeden Tag meine Eier stehlen wollen, wäre das alles nie passiert!“
Doch der Alit schnaubte nur abfällig und bleckte sich bei der Vorstellung an das schmackhafte Innere der Eier die Zähne des riesigen Mauls. „Du warst es doch, der mich in diese Schlucht lockte. Nur deshalb sind wir hier drin!“
Es begann ein wildes Gekeife, ein ständiges Hin und Her von schrillem Gekrächze und donnerndem Knurren. Keiner der beiden wäre gewillt gewesen die Schuld für ihre missliche Lage auf sich zu nehmen.
„Der Jäger hätte uns nie bekommen, wenn Du nicht so tollpatschig wärst!“, keifte der Klippenläufer. Erneut ging er demonstrativ in Angriffshaltung, da er die nächste verbale Attacke des Alit bereits erwartete. Doch der brummte diesmal nur leise, was wiederum die Flugechse verwirrte.
„Gibst Du schon auf?“, stichelte er weiter.
„Du hast Recht.“, raunte der Alit auf einmal deutlich leiser und verträglicher für jede Art von Gehör.
„Was?“, kreischte der Klippenläufer erschrocken. Vollkommen fassungslos sah er seinen Gegenüber an. „Du kannst doch nicht einfach aufgeben und mir Recht geben!“, empörte er sich.
Mit rauer Stimme warf ihm der Alit erneut grollende Worte entgegen. „Was? Nein! Der Jäger ist unser Problem.“
„Der Jäger?“, wiederholte der unablässig flatternde Klippenläufer fragend.
„Der Jäger.“, bestätigte der Alit.
„Der Jäger!“, quäkte der Klippenläufer verstehend und versuchte dabei möglichst nachdenklich drein zu blicken, als wüsste er genau, worauf der Alit hinaus wollte. Natürlich wusste er es nicht.
Tief seufzte der Alit und schüttelte leicht den massigen Kopf. „Blödvogel.“, murmelte er leise zu sich.
„Das hab ich gehört!“, schrie der Andere direkt.
„Ach sei still!“, kam es knurrend zurück. „Der Jäger ist unser Problem. Er hat uns hier eingesperrt und wegen ihm sitzen wir fest. Wir müssen aus diesen Dingern raus! Also, irgendwelche Vorschläge?“
Der Klippenläufer war offensichtlich ein Großmeister der jähen Fassungslosigkeit, denn erneut sah er das Raubtier mit weit geöffneten Augen an. „Du fragst mich um Rat?“ Doch der Alit schien es ernst zu meinen und so versuchte sich die Flugechse ausnahmsweise zu besinnen.
„Ha! Ich weiß!“, ertönte es gellend vom Klippenläufer, der begeistert mit den Flügeln wedelnd zum Alit blickte. „Wirf Dich gegen Deinen Käfig und versuch ihn so nach und nach hier rüber zu rutschen. Wenn Du nah genug bist, versuch ich das Schloss aufzuhacken.“
Stolz über seine Idee sah er abwartend zum Alit, wie dieser wohl reagieren würde. Der sah zweifelnd zu ihm rüber und man hätte meinen können, gleich würde er wieder anfangen wild zu brüllen. Stattdessen warf er sich plötzlich gegen die Gitterstäbe, sodass der Käfig schwankte und sich ein kleines Stück in Richtung des anderen Käfigs bewegte. Wieder und wieder wiederholte sich dieses kleine Szenario und am Ende war er nah genug, sodass der Klippenschreiter das Schloss tatsächlich öffnen konnte.
„Geschafft! Nun, äh, hol mich raus!“, aufgeregt flatterte die Flugechse in ihrem Käfig. „Lass mich hier ja nicht sitzen, Stinker!“
„Eigentlich hättest es verdient.“, antwortete der Alit grummelnd mit einem fast hinterhältigen Grinsen auf dem gewaltigen Maul. „Na dann wollen wir mal.“, und er holte Anlauf und schuppste mit einem kräftigen Hieb den Käfig um, der daraufhin zerbrach und einen durchgeschüttelten Klippenläufer frei ließ. „Frei!“, jubelte dieser kreischend.
Nun drehte sich der Alit in Richtung der aufgehenden Monde und brummte: „Lass uns verschwinden.“
„Darf ich auf Dir reiten?“, fragte der Klippenschreiter, als er sich neben ihn wieder in die Lüfte erhob.
„Übertreibs nicht!“, donnerte der Alit zurück, während er mit ihm davon stapfte.

So denkt stets daran, Hilfe kommt oftmals aus unerwarteter Richtung.
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Montag, 4. November 2013, 00:19

von Valen Baro

In einem Gefängnis in Himmelsrand saßen die letzten fünf Überlebenden nach ihrem verlorenen Kampf am Vorabend ihrer Hinrichtung beisammen. Zuvor haben sie in den anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen Nord und Dunmer ein Nord-Lager überfallen, wo sie aber von den Nord überwältigt und gefangen genommen wurden.
Vier von ihnen, dunmerische Krieger, wärmten sich gegenseitig mit ihren spärlich bekleideten Körper, um in der eiskalten Nacht nicht ihrem ehrenvollen Tod zuvorzukommen. Der Fünfte, ein ärmlicher und dürrer Nord, saß im Hintergrund blutüberlaufen, zusammengekauert und bis auf die Haut ausgezogen in der Ecke und wimmerte Leise vor sich hin.
Hin und her waren die Gespräche gegangen. Da brachte einer auf, was sich wohl jeder zu wünschen dächte, wenn er einen Wunsch frei hätte. Im Angesicht des nahenden Todes sahen sich die Dunmer gegenseitig an und hielten einen Moment inne. Dann begann einer von ihnen leisen Wortes und beschrieb seinen Wunsch von unsäglichem Reichtum, der andere wollte einen Sohn, der Dritte erzählte von seinem Traum den roten Berg wiederzusehen. Der Letzte unter ihnen sprach von einem mächtigen Schwert, welches von einem großen Krieger in vielen Schlachten geführt wurde und seine Klinge in das Blut unzähliger Nord tauchte. Jenes Schwert wünschte er sich jetzt, um sich an seinen Peinigern zu rächen und seinen Weg in die Freiheit zu bannen.
Als die Dunmer alle zu Worte gekommen waren und sich gegenseitig an Ideen und Einfallsreichtum übertroffen hatten, wandte sich schließlich einer von ihnen zum Nord in der Ecke und forderte ihn auf, seinen letzten Wunsch preiszugeben.
Widerwillig und zögernd gab er dem Fragenden nach. Er richtete sich auf und setzte sich hin, seine Augen mit Stolz erfüllt und sein nackter Körper mit erhobener Haltung, gab er von sich:

„Ich wollte, ich wäre ein großmächtiger König und herrschte über ganz Himmelsrand und läge nachts und schliefe in meinem Palast und von der Grenze bräche der Feind, euer schwarzhäutiges bedauernswertes Volk, herein und ehe es dämmerte wären die Berittenen bis vor mein Schloss gedrungen und keinen Widerstand gäbe es und aus meinem Schlaf geschreckt, nicht Zeit mich auch nur zu bekleiden, und im Hemd, hätte ich eine Flucht antreten müssen und sei durch Berg und Tal und über Wald und Hügel und ohne Ruhe Tag und Nacht gejagt und aus Verzweiflung und am Hungertod nagend ein paar Vorräte aus einem Lager stähle und in Gefangenschaft gerate, weil der Feind genau im selben Moment das Lager angriff, bis ich hier in diesem Käfig in eurer Ecke angekommen wäre und die letzten Momente in meinem Leben mit meinen größten und verhassten Feinden überdauerte. Das wünsche ich mir.“

Überrascht von seinen Worten sahen die Dunmer einander an und wandten sich mit verständnislosen Blicken wieder dem Nord zu.

„Und was genau hättest Du von diesem Wunsch?“, fragte einer von Ihnen.

Der Nord lächelte und schüttelte den Kopf, was nicht weiter durch das Zittern seines gesamten Körpers auffiel.

„Ein Hemd.“, war seine Antwort.
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Montag, 4. November 2013, 17:57

Gratulation an Venroo!

"A recent report stated that 30% of the average playerbase
in a MMORPG buy gold and up to 20% are using bots."

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Montag, 4. November 2013, 22:29

Gratulation zum ersten Platz! Und ein herzliches Dankeschön an meine Unterstützer ;).


„Je bewusster man sich unserer Last wird, desto mehr wächst die Ehrfurcht vor unseren Taten und uns selbst.“

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Dienstag, 5. November 2013, 17:39

Psst ...

Venroo, Davien und Amphess ...

schaut mal in die aktuelle Ausgabe der Tamriel Rundschau.

Wie wäre es, wenn die Geschichte welche gewonnen hat auch zu der TESO Crew geschickt wird?

Es wird sie aber glaub ich nciht wirklich interessieren oder?


Tja, sieht wohl ganz so aus als gäbe es einen Zusatzpreis für unsere ersten drei Plätze auch wenn es wieder mal schwer war euch vorher davon nix zu verraten.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle dazu. Ich hoffe ihr freut euch darüber und die Überraschung ist gelungen.
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Dienstag, 5. November 2013, 17:54

Erst einmal ein Dankeschön für die Glückwünsche und: Yeah wie geil ist das denn! 8o
Gratulation dazu auch an Amphess und Davien sowie an alle die mitgemacht haben. Ich fand die Geschichten allesamt lesenswert und gelungen. :thumbsup:

Davien

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Mittwoch, 6. November 2013, 11:36

Wahnsinn! Ja, die Überraschung ist gelungen :D. Danke!


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