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Aquiel

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Sonntag, 3. November 2013, 18:55

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 12 (Roter Sonnenaufgang)



Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Die etwas heruntergekommene Frau bewegt sich suchend durch die Reihen der dicht aneinander gedrängten, massiven Lehmhäuser Balmoras, bevor sie vor einem Türschild mit Blick darauf kurz verweilt und schließlich eintritt. Im Inneren des Gasthauses klopft sie sich beiläufig den Staub der Straße von ihrer Kleidung und bewegt sich zügigen Schrittes auf den Wirt zu. Nach dem Wechseln einiger Sätze, gefolgt von ein paar Blicken über die Schulter zu einem der Tische gesellt sie sich an eben diesen Tisch in einer der dunkleren Ecken der Taverne zu einer bereits dort sitzenden großgewachsenen Person von offenbar schlankem Wuchs.

Die Beine überschlagen und mit auffällig aufrechter Haltung lässt der Dunmer seine langen dürren Finger langsam auf dem Rand seines Holzbechers kreisen. Er trägt einen abgenutzten braunen Leinenumhang, der hier und da einige Risse aufweist und der sichtlich unter dem heißen und trockenen Klima Morrowinds gelitten hat. Sein in jenem Umhang umhülltes Gesicht ist in der Dunkelheit nur sehr schwer auszumachen und es scheint fast so, als ob er sehr großen Wert darauf legt, dass dem auch so bleibt. Ab und an spiegeln seine Augen die aufflackernde Flamme der kleinen Kerze, die sich auf dem Tisch befindet, wider und verraten, dass sich sein Blick von dem Moment des Eintretens keinen Augenblick lang von der fremden Frau abgewendet hat.

Mit einem neugierigen Funkeln in den Augen und der Andeutung eines freundlichen, offenen Lächelns auf den Lippen nähert sie sich dem Tisch und neigt ihr Haupt.

Seid gegrüßt, Fremder. Die Heimat Eures Volkes übt eine seltsame Faszination auf mich aus. Und dabei befinde ich mich den Erzählungen nach nicht mal im fremdartigsten Teil davon. Darf ich mich kurz vorstellen?

Der Dunmer hebt seinen Kopf etwas an, als die Frau an den Tisch herantritt. Dabei lässt das schwache Licht der Kerze gewisse Gesichtszüge erahnen und bekräftigt abermals den eindringlichen und musternden Blick, der die Frau von oben bis unten abtastet.

Ohne eine Antwort abzuwarten, fährt sie unvermittelt in ihrem Redeschwall fort.

Mein Name ist…

Viola Valerius, unterbricht der Dunmer die Frau in ihrem Redefluss mit nicht allzu lautem aber deutlich bestimmendem Ton.

Und Ihr seid Schriftstellerin, fährt er sichtlich unbeeindruckt fort. Und… Ihr werdet Eure gewonnenen Erkenntnisse eines Tages zusammenfassen und euer Wissen mit allen Völkern Tamriels teilen. Wie wird euer Werk noch mal heißen? Seine Stimme wirkt weiterhin sehr dominant, wenn auch zunehmend gelangweilt, dennoch scheint der Dunmer seine gesamte Aufmerksamkeit auf die fremde Frau zu fokussieren.


Ach ja, Violas Volkskurier, entgegnet er trocken. Das Kreisen der Finger ist mittlerweile in ein Tippen des Becherrands übergegangen. Sichtlich amüsiert über die Reaktion der Frau lehnt er sich wieder etwas in den Schatten zurück.

Diese Gegend scheint durchaus eine Faszination auf euch auszuüben, denn Balmora ist nicht die erste Station, die ihr bisher in Morrowind aufgesucht habt. Und es wird auch nicht eure Letzte sein, dessen bin ich mir sicher. Das willkürliche Flackern der Kerze lässt nun ein kaum sichtbares Lächeln auf dem Gesicht des Dunkelelfen aufleuchten. Meintet ihr wirklich, dass ihr eure Reise durch diesen Teil Tamriels unbehelligt und ohne Aufmerksamkeit zu erwecken einfach so durchführen könnt? Ihr solltet euch nicht der Annahme hingeben, dass es auch nur eine Sache gibt, die ein Fremdländer in, wie nanntet Ihr es gleich nochmal… ach ja, meiner Heimat, tun kann, ohne die Blicke der Hiesigen auf sich zu richten. Und obwohl Ihr gekommen seid, um euch meine Geschichte anzuhören, interessiert mich Eure Geschichte umso mehr, die euch den langen und beschwerlichen Weg hierher gebracht hat, daher fahrt doch bitte fort.

Sichtlich überrascht von der für sie unbekannten Situation scheint Viola für einen Moment aus ihrem üblichen Konzept zu kommen, ehe sie mit zunächst zittriger Stimme spricht.

Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.

Viola setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Dabei hat mir der Wirt eine interessante Geschichte erzählt, als ich ihn nach solchen Personen in dieser Gegend fragte. Er meinte, Ihr würdet im Namen eines gewissen Indoril Velothren sprechen, der eine dieser interessanten Persönlichkeiten zu sein scheint. Dürfte ich Euch kurz ein paar Fragen stellen? Es dauert auch nicht lange. Ach, mit wem habe ich eigentlich die Ehre sprechen zu dürfen?

Sie lässt sich, scheinbar in der Gewissheit einer positiven Antwort, auf einem Stuhl auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches nieder.

Der Dunkelelf neigt den Kopf etwas zur Seite und wirft dem Wirt einen missbilligenden Blick zu. Der Wirt erwidert den Blick mit einem Anfangs überraschten, zunehmend aber nervösen Blick und sucht sich rasch eine andere Beschäftigung, in dem er willkürlich einige Becher wegräumt. Daraufhin widmet sich der Dunkelelf der fremden Frau zu und lächelt etwas unter seinem Umhang hervor.

Nun, das ist allerdings interessant, wenn auch kein zufälliger Umstand, Frau Valerius. Der Wirt sollte euch nämlich direkt zur mir führen, auch wenn er vorsichtiger im Preisgeben von Namen sein sollte. Dennoch liegt es im Interesse meines Herren, dass seine, sagen wir, Mission Gehör findet unter dem, wie ihr es nennt, gemeinen Volk Tamriels. Während des letzten Halbsatzes wandert der Blick wieder zum Wirt, der weiterhin gespielt beschäftigt hinter der Theke agiert, dann in einem der hinteren Räume verschwindet. Mein Name ist Valen Baro, Frau Valerius. Sprecher und Repräsentant der … Interessengemeinschaft meines Herren, dessen Namen ihr bereits vernommen habt. Und damit eure Notizen auch vollständig sind, so könnt, nein, so müsst ihr unsere Gemeinschaft als „Roter Sonnenaufgang“ in eure Aufzeichnungen mit aufnehmen. Noch während er den Satz ausspricht, hebt er langsam seinen Becher an und dreht ihn in sanften kleinen Kreisen in seiner Hand, bevor er sich einen kleinen Schluck genehmigt. Dabei lässt er weiterhin seinen Blick keinen Augenblick von der fremden Frau ab.

Ihr seid bestens informiert wie mir scheint. Selbst über eine einfache Schriftstellerin wie mich. Wie steht Ihr und die Euren zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil? Nehmt Ihr in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein? Ihr Dunkelelfen habt immerhin den Ruf, eher etwas … zurückgezogen zu leben.

Einen Moment lang scheint die Zeit stehen zu bleiben, als der Dunmer sie ohne weitere Reaktion ansieht, sichtlich nachdenklich und überlegt antwortet er dann: Frau Valerius, ich habe es Eingangs bereits gesagt, dass ihr mein Volk unterschätzt, wenn ihr euch der Annahme hingebt, dass die Geschehnisse außerhalb Morrowinds an uns vorbeigehen. Viele meines Volkes mögen keine Fremdländer und sie tun auch gut daran es so zu handhaben. Schließlich haben die Fremdländer uns ständig in kriegerische Auseinandersetzungen gezwungen, aufgrund von… von… irgendwelchen Interessen.

Die letzten Wörter kommen in einer Mischung aus Langeweile und Belanglosigkeit rüber, was mit einem leichten Abwinken seiner Hand nur bekräftigt wird.

Dennoch wird es euch mit Sicherheit überraschen, dass gerade die Umstände in eurer Heimat für uns von großem Interesse sind. Neben den Problemen und Herausforderungen, mit denen wir hier in Morrowind umgehen müssen, wird in Cyrodiil ein Kampf ausgetragen, der eine größere Tragweite besitzen mag, als wir es uns alle im Moment auch nur annähernd vorstellen können. Wir beobachten die aktuellen Ereignisse sehr genau, obgleich wir in keinster Weise aktiv auf dem Schlachtfeld agieren. Wir verstehen uns nicht als eine Gemeinschaft militanter Anhänger, sondern als… Unterstützer und beschränken uns auf die Aktivitäten die im Hintergrund der Kämpfe laufen. Mehr in steuernder Funktion, wenn Sie verstehen was ich meine.
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Aquiel

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Sonntag, 3. November 2013, 18:57

Viola hört den Worten des Dunkelelfen aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihren Gesprächspartner. Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in Euren Reihen? Das ist doch sicherlich kein Alleingang, den Ihr da anstrebt.

Es gibt viele Anhänger, die unsere Interessen vertreten. Eine Zahl kann und werde ich Ihnen aus unterschiedlichen Gründen nicht nennen, die ich hier aber nicht weiter ausführen will. Dennoch könnt ihr euch sicher sein, dass es genug Gläubige gibt, die bewusst oder auch unbewusst in unserem Sinne arbeiten, bis zu dem Tag, an dem wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.

Gerade, als er den Satz abklingen lässt, lässt sein Blick von der Frau ab, wandert in Richtung der Theke an der der Wirt zwischenzeitlich zurückgekehrt ist und weitere Gäste bedient. Dann lässt er ihn langsam aber eindringlich durch den Raum wandern, als ob er nach etwas suchen oder Ausschau halten würde.

Ich hoffe es ist alles in Ordnung mein Herr. Ich meine … Viola verstummt für einen Moment ehe sie ihre Stimme erneut erhebt.

Auf welche Weise versucht Ihr, Eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht Ihr ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder Eure Unterstützung anzubieten? Tut Ihr es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet Ihr Eurerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Sie schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm.

Wisst ihr, wir helfen unserem Volk, indem wir jenen helfen, denen es an Hilfe bedarf. Wir geben ihnen zu essen, wir geben ihnen Bücher, wir geben ihnen Arbeit, wir geben ihnen also einen Sinn in ihrem Leben. Wir helfen, indem wir gemeinsam unsere Vergangenheit bewältigen und gleichzeitig unseren Glauben stärken. Und das ist alles, was wir von den Leuten erwarten. All jene, die uns folgen, glauben an ein freies Land, ein Land in dem wieder Frieden herrscht, ein Land unter der Flagge des Einen. Und damit meine ich einen Frieden, der über die Grenzen Morrowinds hinausgeht… weit darüber hinausgeht.

Den letzten Teil des Satzes spricht der Dunmer langsam aber deutlich betont aus. Er überlegt einen Moment, setzt wieder an etwas zu sagen, entscheidet sich aber wohl doch zu schweigen. Stattdessen führt er den Becher zum Mund und leert ihn mit wenigen Schlucke. Er stellt ihn vorsichtig ab und fängt wieder an mit seinen Fingerkuppen am Becherrand entlang zu kreisen, dabei neigt er den Kopf etwas und wartet auf eine Reaktion der Fremden.

Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Welcher Abstammung gehören Eure Gefährten an? Ich meine ... Ihr seid ein Dunkelelf, wir befinden uns tief in Morrowind und ... Hüstelnd blickt Viola anschließend auf und sieht dem Dunkelelfen beinahe starr in die Augen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.

… und was? Seine Antwort klingt forsch, fast schon verärgert. Er wartet einen Moment auf eine Antwort, aber als Viola dazu ansetzt, unterbindet er das sofort wieder. Machen Sie sich nicht lächerlich, Frau Valerius. Den Schmerz und die Schmach, die die Dunmer über sich ergehen lassen mussten, kann kein Fremdländer nachempfinden.

Als er den Satz zu Ende spricht, nimmt er seinen Becher in die Hand und klopft mit ihm zwei Mal unsanft auf den Tisch, dabei wandert sein Blick an Viola vorbei zur Theke, wo er den Augenkontakt des Wirtes sucht, der ihn aber wohl in diesem Moment noch nicht bemerkt hat.

Gestattet Ihr mir Euch einen Umtrunk zu spendieren? Mit einem freundlichen Lächeln sieht sich die Frau nach dem Wirt des Gasthauses um und deutet ihm an, sich ihrem Tisch zu nähern. Ich denke die eher privaten Fragen rutschen Euch so vielleicht leichter von den Lippen. Violas grau-blaue Augen funkeln abermals neugierig auf. Wohin soll Eure Reise gehen? Ich nehme an, Ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt Ihr geschäftliche Ziele?

Geschäftliche Ziele? Ihr enttäuscht mich, Frau Valerius. Ich war kurz davor zu glauben, dass ihr in der Lage seid richtig zuhören zu können. Unsere Ziele sind mehr als nur … geschäftliche Ziele. Ich werde Folgendes nur ein einziges Mal sagen, und das nur, weil ich immer noch die Hoffnung habe, dass Ihr nicht so einfältig seid, wie der Rest eures Volkes. Also hört gut zu: Unsere Ziele gehen weit über die weltlichen Interessen hinaus. Unser Ziel ist es denjenigen zu finden, der den Frieden über Morrowind bringen wird, derjenige, der uns wieder zurück zu alter Stärke führt. Seine Worte scheinen von Stolz erfüllt und er spricht sie entschlossen aus, obwohl er zum Ende hin etwas leiser wird.

Wie ist Euer Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, seht Ihr eine von Ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder habt Ihr zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil Euch irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

Der Dunmer schmunzelt sichtlich bei den gesagten Wörtern. Wir unterscheiden nicht zwischen irgendwelchen Allianzen. Auf unserem Weg gibt es nur Freunde und jene, die nicht wissen, dass sie unsere Freunde sind.

Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht Ihr zu den Zielen und der Vorgehensweise Eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie Ihr es für richtig haltet.

Ihr fangt an mich zu langweilen, Frau Valerius. Wie ich bereits sagte, unterscheiden wir nicht zwischen den Fremdländern. Ob sie nun Teil unserer notgedrungen entstandenen Allianz ist oder nicht. Letztlich ist uns jedes Mittel recht an unser Ziel zu kommen. Denn den Einen zu finden, legitimiert uns dazu, alle notwendige Maßnahmen zu treffen, wenn ihr versteht was ich meine.

Viola fährt sich während sie die Antwort ihres Gegenübers erwartet verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen. Dann … probieren wir es doch nun mit einer eher persönlichen Frage. Sie setzt ein freundliches Lächeln auf. Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt Ihr Euch das im konkreten für Euch selbst und Eure Gemeinschaft vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?

Ich persönlich bin hier komplett nebensächlich. Ich diene meinem Meister, mit Leib und Seele. Ich spreche in Seinem Namen ich bin sein Auge und seine Hand. Er weist uns den Weg und wir folgen. Wir denken als Gemeinschaft, denn nur als Gemeinschaft sind wir stark und können in dieser Welt etwas bewegen.

Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

Der Dunmer zögert keinen Moment und die Antwort schießt nur so aus ihm heraus. … dann würde er den Frieden bis in die letzte Ecke der uns bekannten Welt bringen und Gerechtigkeit walten lassen, für die Sünden, die in der Vergangenheit geschehen sind.

Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in Euer Tun, Valen … und das Eurer Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über Euch in meiner Erstausgabe von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.
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Sonntag, 3. November 2013, 19:45

Viola wechselt mit dem Wirt noch ein paar Worte und dreht sich nochmal Richtung Valen, um ihn ein letztes Mal grüßend zu verabschieden. Zu Ihrer Überraschung ist der Stuhl auf dem der Dunmer bis gerade gesessen hat leer, schon fast wie unbenutzt. Allein die kleine Kerze flackert neben einem leeren Holzbecher einsam in der Ecke. Genau im selben Moment wird die Türe zur Taverne unsanft aufgestoßen und zwei große bewaffnete Gestalten in schweren Chitinrüstungen stehen plötzlich im Raum. Sie sehen sich einen Moment um, ehe sie an die Theke herantreten, dabei schiebt einer der beiden Wachen Viola unsanft zur Seite und scheint den Wirt über eine bestimmte Person zu befragen. Das ganze Gespräch kann Viola nicht verfolgen aber es fallen zwischendurch Begriffe wie „Sonnenaufgang“ und „Baro“.

Die andere Wache lässt ihren Blick weiterhin langsam durch den Raum gleiten. Als ihr Blick an Viola vorbeizieht, bleibt er einen Moment an ihr kleben und die Wache mustert die Frau vor sich genau von oben bis unten. Mit tiefer und unfreundlicher Stimme entgegnet er ihr: Wir suchen einen Verbrecher, Fremdländer. Er gibt sich als Kultist und folgt dem roten Sonnenaufgang. Wenn Du weiterhin so sicher durch die Stadt laufen willst, sag mir sofort mit dem Du gerade gesprochen hast.

Sichtlich verstört durch die beinahe unheimliche Situation scheint Viola zunächst nach Luft zu schnappen, ehe sie die ersten Worte findet.

Viola … Viola Valerius mein Name … Schriftstellerin … ich meine freie Schriftstellerin des Volkskuriers. Viola schnappt erneut nach Luft und scheint hilflos suchend um sich zu sehen.

Ich … ich habe doch nur ein Interview mit diesem … diesem … Viola blickt hastig auf ihre Unterlagen, welche sie mit einem festen Griff umklammertValen … er nannte sich Valen. Der Wirt … Viola deutet zu selbigem … machte mich auf ihn aufmerksam und jetzt entschuldigt mich bitte, mir ist nicht wohl.
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Corrupt Gnosis (07.11.2013)