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Viola Valerius

ESO-Rollenspiel Journalistin

  • »Viola Valerius« ist weiblich
  • »Viola Valerius« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8

Allianz: Unentschlossen

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1

Montag, 18. November 2013, 00:49

"Viola Valerius' Volkskurier: Viola fragt ..." - Der Seelenbruch

Meine lieben Leserinnen und Leser,

heute möchte ich mich in einer weiteren Angelegenheit an Euch richten. Sicherlich wollt Ihr nicht immer nur in Interviews von mir lesen. Und so habe ich mir überlegt in Zukunft einere weitere Sparte in meinen Volkskurier aufzunehmen.

Bei "Viola Valerius fragt ..." möchte ich Euch, meine sehr verehrten Leserinnen und Leser, ein wenig einbinden. Ich berichte Euch zunächst über ein kleines Ereignis oder eine Begebenheit und Ihr antwortet mir im Anschluss darauf. Berichtet mir von Euren Erfahrungen, Euren Gedanken oder gar Euren Sorgen.



Seltsame Dinge geschahen in ganz Tamriel. Die Toten regten sich in ihren Gräbern, Zombies und dunklere Kreaturen rotteten sich immer häufiger in allen Ecken des Landes zusammen. Die Winter wurden härter und die Ernten blieben aus. Mystiker wurden von Albträumen und bösen Omen heimgesucht.

Alles begann vor vier Jahren, im Jahre 2Ä 578, mit dem Seelenbruch. Eine arkane Explosion in der Kaiserstadt erzeugte Nachbeben, die sich über ganz Nirn erstreckten. Magier starben oder wurden wahnsinnig. Übernatürliche Abscheuligkeiten der Oblivion Ebenen, die Daedra, erschienen in größeren Zahlen als je zu vor. Das Sternbild der Schlange erschien wieder am Himmel, so groß, dass es alle anderen Sternbilder zugleich zu bedrohen schien.



Mysteriöse dunkle Anker, Wirbel aus bösartiger Magie, schwächten die Barriere zwischen den Welten, und drohten Nirn dauerhaft zu verwandeln.




Nun möchte ich folgendes von euch wissen:

Wo wart Ihr, als der Seelenbruch geschah, beziehungsweise wie habt Ihr davon erfahren und was geht Euch dabei durch den Kopf?

Ich denke dies ist eine Frage, die jeder von Euch beantworten kann.
Ich freue mich schon auf Eure Antworten!

Eure Viola Valerius,
Freie Schriftstellerin des Volkskuriers


Spoiler Spoiler

Diese neue Rubrik soll euch einerseits immer mal wieder einen kleinen Einblick in die Hintergründe des Spiels und der Welt liefern, euch aber andererseits vielleicht auch auf nette kleine Ideen bringen, welche man noch in seinen Charakterhintergrund integrieren könnte.

Gedacht haben wir uns das Ganze so, dass ihr eure Antworten einfach aus der Sicht eures Charakter (also IC) in den Thread postet. Ihr könnt das gerne auch wie eine Art kleinen Leserbrief verfassen.


Originalquelle des Hintergrundes

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Viola Valerius« (18. November 2013, 00:55)


  • »Gragosh gro-Donneraxt« ist männlich

Beiträge: 476

Gilde: Bund der Triskele

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

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2

Montag, 18. November 2013, 09:39

*Am Abend eines kalten Herbsttages bettet sich der alte Krieger in einer Taverne nahe Wegesruh zur Nachtruhe. Seine Gedanken kreisen über die Zukunft des Bundes und die Gegenwart zu dessen Teil er geworden ist. Vor langer Zeit war aus Himmelsrand ausgezogen, weg von seinem Clan um seltene Rinden zu finden die für den Bogenbau und seinem Clan als wichtig amgesehen wurden. Die Augen schliessend, versinkt Gragosh in die Welt seiner Träume. Die Reise geht ganze vier Winter zurück. Bilder entstehen und formten seine Träume zu Realitäten die er nochmals durchlebt. Damals, es war Herbst und die Bäume schmückten in der kargen Gebirgslandschaft des südwestlichen Himmelsrand das Grau des Tages mit braunen Akzenten. Die Festung des Clans lag etwas abseits des Hanges in einem Waldstück und wurde geborgen vor Wind und Wetter von Tannen umarmt..*



*Der Tag begann wie jeder andere zuvor auch mit einem steifen Wachwerden. Gragosh`s Blick erfassen die Feuerstelle dessen Glut zwar noch glimmte, aber die Wärme nicht mehr nach aussen tragen konnte. Sich aufrichtend bewegt der Orsimer sich auf die andere Seite des Rundhauses und nimmt seinen langen Holzspeer zur Hand. Mit zwei, vielleicht auch drei schnitten ist die Spitze des Stabes wieder einsatzbereit für die Jagd. Mit beiden Händen zieht der Krieger die Felle auf Seite und wirft einen Blick nach draussen. Es dunkelt noch und doch sind schon einige auf den Beinen um den Tag vorzubereiten. Das Feuer inmitten des Lagers brennt, die Sturmschwestern bereiten Kräuterbeutel vor und auch erfahrene Krieger ölen Ihre Waffen mit Hirschtalg um sie vor dem Rost zu schützen. Gragosh tritt nach aussen und gesellt sich ans Feuer um seine Glieder zu wärmen. Die Wärme fängt sofort an seine Haare auf der Armaussenseite zu kräuseln und spenden ein wohliges Gefühl der Geborgenheit. Eine Maka des Clans überreicht dem Krieger eine Schüssel mit heissem Kräuterbrei. Langsam schluckend beobachtet Gragosh wie sein Gefährte Urknig sein Lager in Richtung Feuerstelle verlässt. Beide sollen heute aufbrechen, um jenseits des Gebirgspasses in Hochfels nach seltenen Rinden zu suchen. Die beiden Orcs besprechen noch einige Einzelheiten und bereiten sich aus den Aufbruch vor. Am Himmel kündigt sich der Sonnenaufgang an, der zunehmend ein leichtes Erhellen des Horizonts vorrausschickt. Die Schamanin des Clans, eine alte Seherin kommt mit ans Tor der Festung und räuchert zeremoniell beide Orks noch etwa einige Auggenblicke um sie für den Tag zu segnen. Dann verlassen beide den Clan mit dem Ziel Nordwest...*




*Die Reise verlief ohne weitere Zwischenfälle und sie kommen gut vorran im Unterholz. Nach etwa zwei Stunden Marsch erreichen beide Orks erste Ausläufer des Grenzwaldes zu Hochfels. Von nun an wird es beschwerlicher da die Steigung zunimmt. Urknig ist noch etwas jünger wie Gragosh, sein Kampfhandwerk und die Jagd versteht er blendend und kann alleine nach dem Sonnenstand den Weg deuten. Er ist unersetzbar und Gragoshs Augenmerk liegt auf seinem Wohlbefinden. Plötzlich spürt gragosh einen stechenden Schmerk unter seinen Füßen. Mit nichts mehr als einen Lendenfellschutz bekleidet lässt der alte Ork sich auf den Boden sinken und blickt über seinen Fuß. Aus dem Boden ragt eine Wurzel senkrecht nach oben die dem Alten gerade bößwillig zugesetzt hat. Eilig stopft Gragosh einige Moose in die Wunde um die Blutung zu stillen. Lange noch sitzen beide Orks im grünen Wald und der Himmel gewinnt an Morgenfarbe. Einzelne kleine Wolken die ein orangenes Kleid tragen verlieren sich am Himmel durch die Fichtenspitzen...

..Plötzlich ein ohrenbetäubender Knall in weiter Entfernung, begleitet von einem donnernden Grollen dass sich reihum durch die Berge pflügt. Im dichten Wald ist nichts zu erkennen und auch keine Richtung bestimmbar woher dieser Knall kam. Das rollende Grummeln und Grollen wird bedrohlicher und verstärkt sich mit dem Echo der umliegenden Berge. Dann herrscht Stille, nichtmal mehr die Vögel zwitschern. Beide Orsimer blicken sich ratlos an als die Erde unter Ihnen leicht zu vibrieren beginnt und die Erdkörner tanzend und springend über Ihre Hände legen. Aus dem Vibrieren wird ein beben dass kunstlose Angst in die Gesichter der beiden Orks schreibt. Urknig und Gragosh klammern sich an einen umgestürzten Baum der schon etwas hier liegt. Geäst und Trümmer fallen aus den Baumwipfeln auf beide herab. Mit den Händen über den Kopf versuchen sich beide zu schützen was auch gelingt. Mittlerweilen ist ein Rauschen zu hören, dass sich wie starker Wind im Wald bewegt. Gragosh blickt über den Baumstumpf in den Wald und erkennt in etwa 200 Metern Entfernung eine Luftkrümmung die sich explosionsartig auf sie zubewegt. Gragosh zieht den Kopf ein und schreit urknig an dass er sich schützen sollte. Da bricht die Donnerluft über beide herrein und wirbelt den Wald ringsum in störrischem Chaos auseinander. Fünf Augenschläge später ist alles vorbei und bedrohliche Stille durchsetzt den Wald. Dem alten Ork offenbart sich ein Bild der Zerstörung. Nun begreift er, dass es sich bei diesem Ereignis um eine Exolosion mit Druckwelle handelte….*




*Dann öffnet Gragosh schweissgebadet in der Taverne in Wegesruh seine Augen und atmet ruhig tief
durch…*




3

Montag, 18. November 2013, 11:10

Spoiler Spoiler

Den äußerlichen Hergang des Seelenbruchs habe ich (in leicht abgeänderter Form) von Gragosh übernommen. Ich hielt es für in sich stimmiger, wenn das äußere Erscheinungsbild dieses Ereignisses bei jedem ähnlich ist. Danke dafür, Gragosh. Ich hoffe, das ist okay. Gruß, Willow.

Plötzlich ein Ohren betäubender Knall irgendwo, begleitet von einem donnernden Grollen, das sich durch durchs Land pflügte, bedrohlicher und verstärkt durch das Echo der Berge Himmelsrands. Anschließend kurzzeitig Stille: kein Windhauch, kein Vogelgezwitscher, kein Skeevergeziepe, kein Wildgeklapper. Doch nur Augenblicke später begann der Boden zu vibrieren. Stärker und stärker: Bäume hoben und senkten sich, Felsen stürzten von den Bergen herab, Wellen auf den Seen peitschten an Land, und Flüsse flossen bergauf. Ein Rauschen ertönte, das sich wie starker Wind im Wald bewegte. Donnerluft brach herein und wirbelte den Wald ringsum in störrischem Chaos auseinander. Tiere flogen durch die Luft, landeten zertrümmert in weiter Entfernung. Die Nord klammerten sich irgendwo fest, schlugen die Hände über den Kopf und hofften und beteten um Leben und Gut. Nur für einen kurzen Moment, dann war alles vorbei - und bedrohliche Stille durchsetzte das Land...

Da: Ein nicht enden wollender Schrei.

Ingmik war hinaus gelaufen. Natürlich war der Nord der Meinung, nachsehen zu müssen, was draußen los war. Dass er die Elfen in ihrer Unterkunft zu bewachen hatte, vergaß er derweil. Die Elfen selbst, unter ihnen auch Willow, waren zögerlicher, vorsichtiger – oder ängstlicher. Sie bewegten sich nicht, saßen wie erstarrt an ihrem Platz und schauten zum Fenster hinaus.

Schließlich sprang Willow auf, warf noch „Ich bin gleich wieder da.“ in die Runde und verschwand aus der Hütte. Sie folgte dem Ton, der wie eine dunkle Bedrohung über der Gegend lag. Schnell wurde ihr klar, dass er nicht aus dem Landgut kam, sondern irgendwo im Wald war.

Einzelne Äste waren von den Bäumen geknickt und versperrten herkömmliche Wege. Überall lagen Kadaver verendeter Tiere, irgendwo die zerfetzten Überreste einer Riesenspinne. Sie sah einen Hirsch, der mit dem Geweih zuvorderst in dem Stamm eines Baumes feststeckte. Und sie fand einen Fisch – fern ab jeden Gewässers.

Und sie näherte sich der Quelle des Schreis. Irgendwie verzerrt klang er. Nicht wirklich, unecht. Doch er kam aus einer menschlichen Kehle.

Was ist bloß geschehen?, fragte sie sich. Wer kann so eine Verwüstung bloß anrichten? Die Schlussfolgerung lag mehr oder minder auf der Hand: Es musste sich um ein Götterspiel handeln. Entweder hatte gerade etwas begonnen, oder es war etwas zu einem Ende geführt worden.

Sie hörte Stimmen. Aus dem Gemurmel und durch den Schrei hindurch erkannte sie, dass die anderen Personen in der Nähe ebenfalls nach der Quelle des Schreis suchten. Inzwischen befand sie sich auf halbem Weg nach Falkenring. Es mussten Jurgis' Leute sein, die sie da hörte, aber jenen sollte sie besser aus dem Weg gehen. Sie suchte einen Baum aus, der stabil aussah, und kletterte hinauf. Aus einiger Höhe erklang der Schrei noch intensiver, noch spitzer und lauter. Es war eindeutig nicht der Schrei eines Verwundeten! Irgend etwas anderes lag in dem Ton.

Willow erspähte die anderen Suchenden und blickte umher. Einige kahle Stellen in dem Wald waren auszumachen, wo zuvor noch Bäume gestanden hatten. Von ihrer Stelle aus aber konnte sie über den Köpfen der anderen hinweg einige Wipfel erklimmen und sprang deshalb von Ast zu Ast – bis sie den Rand einer Lichtung erreichte.

Ein Altar aus Stein stand dort, umringt von einigen Obelisken. Irgend ein Schrein war auf dem Altar fest vernagelt, und darunter hockte ein Mann in einer Magierrobe. Willow kniff die Augen zusammen: Mojan, der Hofmagier des Landgutes! Er schrie ohne Unterlass, schien nicht einmal Luft holen zu müssen.

Sie blickte umher. Die Nord, die dem Schrei folgten, waren noch in einiger Entfernung, also beschloss sie, den Baum zu verlassen. Rasch kletterte sie hinab, sprang die letzte Höhe hinunter und lief schnell zu Mojan hinüber. Sie griff mit beiden Händen sein Gesicht und drehte es zu sich. Mojan schrie weiter. Seine Miene zu einer grässlichen Fratze verzogen: Die Augen weit aufgerissen, doch sie erkannten die Elfe nicht. Die Kehle weit geöffnet, aus der dieser schreckliche Ton dröhnte. Die Muskeln vollends verkrampft, der Bewegung der Gliedmaßen unfähig.
„Mojan!“, rief sie ihm zu, doch er reagierte nicht, schrie und schrie. „Mojan, verflucht!“ Sie schlug ihm mit der flachen Hand ins Gesicht.

Der Schrei verstummte mit einem Mal. Der Magier blickte sie an – aus nicht minder verzerrtem Gesicht als zuvor. Seine Haltung versteifte und seine Miene verzerrte sich noch weiter. Nur ein einziges Wort ertönte noch aus seiner Kehle: „Veränderung!“ Es klang wie ein Befehl. Willow wusste, dass Mojan ein Magier aus der Schule der Veränderung war, und so zögerte sie kurz, bis sie bemerkte, dass Mojan mit seinen Händen, die durch Krämpfe hart wie Stein und kalt wie Eis geworden waren, versuchte, sie wegzustoßen. Sie gab dem nach und rutschte ein paar Schritte von ihm fort.

Dann zerfetzte es seinen Leib. Von innen heraus.

  • »e´Gotrek« ist männlich

Beiträge: 6

Gilde: Katze sucht Korb mit Notfalldolch

Allianz: Aldmeri-Dominion

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4

Freitag, 3. Januar 2014, 10:11

"RAUS MIT DIR!"
Mit einem uneleganten "PLATSCH!" landet eGo im Schlamm. Hm... Das wars wert. Nennt mich Mietzekatze... Idiot.
Er rappelt sich auf, schüttelt sich den Schlamm vom Leib und holt etwas unter seinem weiten Umhang hervor. Schnell entkorkt er die Flasche und nimmt einen großen Schluck. Wenigstens hatte er gutes Skooma. Nicht so gut, wie in Torval, aber immerhin...

Ein Mensch in weiter Robe läuft auf ihn zu und schaut ihn von oben bis unten an... verächtlich... musternd.
Sollte ich ihm zeigen, was er alles nicht über Illusionen weiß? Hm...
eGo setzt das freundlichste "Ich-bin-nur-eine-liebe-Mieze"-Lächeln auf und läuft an dem Magier vorbei.

Plötzlich ein Ohren betäubender Knall
irgendwo, begleitet von einem donnernden Grollen, welches zwischen den Häusern immer und immer wiederhallt.

Der Khajiit rutscht vor Schreck aus undreißt den Magier mit
.
"Es tut mir leid, mein Herr..." Er reicht ihm eine Tatze, doch der Mensch starrt auf die Herkunft des Donnerns... Donnerns?
Es war weg. An seiner Stelle war ein alles verzehrende Stille getreten.

Was zum?!?
eGo reicht es. Er steht auf und läuft um die nächste Ecke, springt auf ein Dach und öffnet die Tasche des Magiers als ihn ein Licht ablenkt. Er schaut nach Oben und schluckt. Dann setzt er sich hin und leert die Flasche des Idioten in einem Zug.

Verdammt...


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