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Viola Valerius

ESO-Rollenspiel Journalistin

  • »Viola Valerius« ist weiblich
  • »Viola Valerius« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8

Allianz: Unentschlossen

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1

Sonntag, 8. Dezember 2013, 21:18

"Viola Valerius' Volkskurier: Viola fragt ..." - Der Nekromant

In der heutigen Ausgabe von "Viola fragt..." möchte ich Euch allen eine Frage stellen. Eine Frage zu einer ganz bestimmten Situation und wie Ihr darauf reagieren würdet.

Stellt Euch folgende knifflige Situation vor.

Ihr habt einen üblen Nekromanten, auf den ein Kopfgeld ausgesetzt ist, gemeinsam mit seiner Verbrecherbande in einer Höhle gefangen genommen oder gefangen vorgefunden. Unglücklicherweise ist auf dem Weg dahin Euer treuester Weggefährte lebensgefährlich verletzt worden. Der Nekromant meint, er sei auch in den heilenden Künsten sehr bewandert (dazu macht er die dubiose Andeutung, dass ihm dabei auch seine nekromantischen Studien dienlich gewesen sind) und bietet Euch mit einem seidenweichen Lächeln an, Eurem Gefährten / Eurer Gefährtin das Leben zu retten, wenn Ihr ihn anschließend frei lasst. Weiterhin meint er, begleitet von Beschimpfungen aus seinen eigenen Reihen, dass seine Kumpane Euch bereits ein stattliches Sümmchen einbringen sollten. Wie verhaltet Ihr Euch in der Situation?


Eine schwierige Entscheidung ist zu treffen. Wie geht diese für Euch aus?

Nita

Denker

  • »Nita« ist weiblich

Beiträge: 355

Gilde: Triangulum

Allianz: Ebenherz-Pakt

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2

Montag, 9. Dezember 2013, 18:12

Nephelle betrachtete den Mann der als Necromant und wohl wenig Vertrauenswürdig bekannt war und legte einen Pfeil an. Sofern der Necromant die Wahrheit sprach, würde es ihr von großem Nutzen sein. Doch wenn nicht, würde er ebenso wie ihr Gefährte sein Leben verlieren.

Ein kurzer, fragender Blick zu ihrem Begleiter würde folgen, ehe der Necromant einen weiteren, misstrauischen Blick kassiert.

"Sofern Ihr die Wahrheit sprecht und meinem Gefährten nichts geschieht, werdet ich Euch laufen lassen. Sofern Ihr das Blut eines Mannes benötigt um das Leben meines Gefährten zu retten, wählt einen von denen da." Sie deutete auf einen der Männer, die sich bei dem Magier befanden. "Solltet Ihr auch nur versuchen, mich oder meinen Gefährten zu täuschen, werdet Ihr das mit einem schnellen Pfeil in Euren Schädel bezahlen, haben wir uns verstanden?"

Der Nekromant würde seine Chance bekommen und je nachdem, wie sein Handeln sich darstellen würde, würde sie ihn dann laufen - oder viel mehr rennen - lassen. Eventuell, je nachdem wie ihre Stimmung sein würde, würde sie ihm bevor er außer Sicht wäre, einen Pfeil in den Rücken jagen.


~ Die Wahrheit kann mehr schmerzen, als jede Lüge zuvor. ~

  • »Jiraken Venim« ist männlich

Beiträge: 252

Gilde: Triangulum

Allianz: Ebenherz-Pakt

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3

Montag, 9. Dezember 2013, 19:20

Jiraken Venim betrachtet neutral seinen verwundeten Gefährten und schaut dann zum Nekromanten, mit seiner rauen Stimme antwortet er ihm.
"Wirklich zu gütig von euch.", der Dunmer deutet eine leichte Verbeugung an und befestigte sein stählernes Langschwert wieder an seinem Gürtel. "Euer Angebot hat mir meine Entscheidung ob ich nur euren Kopf ab liefere oder euch im Ganzen zur Wache bringe abgenommen."
Ein schmales Lächeln huschte über das dunkelgraue Gesicht mit den Narben auf der linken Gesichtshälfte.
"Nur zu kümmert euch um meinen Freund."
Der Nekromant bewegte sich auf den Verwundeten zu und kniete sich neben diesen nieder, genau in diesem Moment bekam er ein schmale und scharfe Klinge, welche sich versteckt im Unterarmschutz von Jirakens Knochenrüstung befand in den Nacken gestochen und mit einem schmatzenden Geräusch zog der Hlaalu Anhänger die Waffe aus den sterbenden Nekromanten heraus.
Anschließend trennte er dem Toten den Kopf ab und befestigte diesen, mit dessen Vollbart an seinem Gürtel.
Bevor er den Ort mit den restlichen "Gefangenen" verließ betrachtete er noch einmal seinen inzwischen ebenfalls verstorbenen Weggefährten.
"Wirklich Schade, du hattest Potential - aber ich mag keinen Balast... und so habe ich mehr von meiner Belohnung."

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Morthanios (16.12.2013)

Aszari

Denker

  • »Aszari« ist männlich

Beiträge: 207

Gilde: Orden der Dolche

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

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4

Montag, 9. Dezember 2013, 21:42

Verhandlungssache

Nach recht ereignisreicher Suche konnten Aszari und ihr Begleiter die berüchtigte Bande aus Verbrechern in einer Höhle stellen und festsetzen. Sie saßen nun allesamt auf dem feuchten Boden, an Händen und Beinen gefesselt. Sie selbst war unversehrt, doch traf es den Söldner doppelt so hart. Er kauerte, an die Höhlenwand gelehnt, in einer Ecke und schien lebensgefährlich verletzt zu sein. Schweißtropfen rannen ihm Kaskaden gleich über das aschfahle Gesicht. Die Augen blickten in die Leere und die Lider bewegten sich derart langsam, dass es einem vorkam, als kämpfte er gegen einen tiefen Schlaf an. Ihre Hilfsmittel waren zur Gänze aufgebraucht, daher stand es denkbar schlecht um sein Schicksal. Sie betastete seinen Leib und offenbarte einen Bolzen in dessen Brust. Sie war sich bewusst, dass er sterben würde, wenn sie ihn raus zöge. Doch sterben würde er sowieso, wenn sie nichts tat.

Sie erhob sich, wandte sich der Gruppe zu und fixierte den Nekromanten, der trotz seiner misslichen Lage immer noch selbstsicher drein blickte. Ihren Blick erwidernd öffnete der Dummer den Mund und hob an etwas zu sagen: „Er wird sterben.“ Seine Augen wanderte kurz zu dem Verletzten. „Ich kann ihm helfen. Doch dafür will ichhhh...“ Ehe er ausgesprochen hatte und seine Augen sich vor Überraschung weiteten, traf ihn ein harter Tritt gegen den Torso. Sein Körper kippte nach hinten, sodass sein Schädel auf dem harten Steinboden aufschlug. Die Rothwardonin kam auf ihn zu, beugte sich über ihn und zog ihm am Kragen hoch. Unterdessen bellte sie ihm mit ernster Mine entgegen:„Glaubst du etwa, ich verhandle mit einem Drecksack wie dir, noch dazu mit einem Spitzohr?“ Sie spuckte aus und verzog spöttisch den Mund. Sodann ließ sie ihn fallen und entfernte sich wieder von ihm. Der Dunmer versuchte sich Zähne knirschend zu erheben, doch war er dazu nicht imstande, da ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Hände gebunden waren – unzwar hinter dem Rücken. Nun wirkte er erzürnt und sagte etwas lauter unter leisem Stöhnen:„Dir wird nichts anderes übrig bleiben, wenn... dir sein Leben lieb ist.“ Seine Züge entspannten sich und formten wieder dieses, kaum wahrnehmbare, selbstgerechte Lächeln. Aszaris Augen formten sich zu Schlitzen. Sie drehte sich kurz um und nahm ihren Begleiter in Augenschein. Er regte sich nicht. Hastig beugte sie sich hinab und hielt eine Hand vor seinen Mund. Er atmete, jedoch sehr schwach. Vermutlich würde auch dieses bald verstummen, wenn sie nichts unternahm. Sie erhob sich und baute sich vor dem Nekromanten auf. Mit ernster Mine sagte sie in ruhigem Ton:„Du scheinst dir ja sehr sicher zu sein. Was kannst du tun?“ Die Augen des Dunmers funkelten voller Hinterlist, während er kurz die hellen Zähne zeigte. Sodann antwortete er:„Ich verfüge nicht nur über dunkle Fähigkeiten musst du wissen. Überdies bin ich auch in der Heilkunst bewandert.“ Er sagte es mit einem Stolz, als würde er sich um einen Posten als Hofmagier bewerben. „Diese Wunde ließe sich schnell heilen, wenn...” Wieder wurde er unterbrochen, doch nicht mit körperlicher Gewalt, sondern mit lauthals ausgesprochenen Worten. „Hör auf mit mir zu spielen und sag was du willst!“ Etwas irritiert antwortete der Dunmer:„Ja ja, natürlich will ich eine Gegenleistung. Meine Freiheit. Das Kopfgeld der anderen sollte mehr als genug sein, zudem hättest du weiterhin deinen treuen Begleiter an deiner Seite.“ Der Rest der Bande protestierte lauthals und stieß wilde Flüche gegen den Nekromanten aus, doch dieser schenkte ihnen wenig Beachtung. Die Rothwardonin überlegte kurz. Ihre Kiefer mahlten, während sie leichten Schrittes hin und her ging. Sie kam ihm etwas näher und fragte:„Ist gut. Ich lasse dich laufen, nachdem du ihn geheilt hast.“ Der Dunmer wirkte sichtlich erleichtert. „Dann schneidet meine Fesseln los, damit ich meinen Heilzauber anwenden kann. Dazu muss ich jedoch nah an die Wunde heran.“ Dachte ich's mir doch, du Schlitzohr. Das Risiko muss ich wohl eingehen. Sie näherte sich, trat hinter ihn und zerrte ihn an den Fesseln hinüber zum verletzten Söldner, der beinahe aussah wie eine Leiche. „Wehe dir, wenn du es versaust!“, sagte sie in festem Tonfall und schnitt seine rechte Hand los. Dann setzte sie ihn wieder aufrecht hin, sodass er den Verletzten vor sich sah. Sie stellte sich hinter ihn und zückte eine kurze Klinge, die sie ihm an den Hals legte. Der Dunmer streckte die Fingerglieder, bewegte mehrmals sein Handgelenk im Kreis und setzte eine konzentrierte Mine auf. Seine Hand begann zu leuchten...


Einige Momente später stand der Söldner munter neben Aszari und streckte sich, den Bolzen zwischen den Fingern drehend. Der Dunmer schien geschwächt und ließ unter Anstrengungen verlauten: „Ich habe meinen Teil der Abmachung erfüllt, nun erfüllt euren.“ Abwartend musterte er die Rothwardonin, während der Söldner langsamen Schrittes aus seinem Gesichtsfeld verschwand. Kurz darauf knallte es in seinen Ohren.


Schaukelnde Bewegungen ließen ihn langsam erwachen. Sein Schädel brummte, die Glieder schmerzten und Blut troff aus einer Wunde an seinem Kopf. Langsam öffnete er die Augen und bemerkte, dass er gefesselt auf dem Rücken eines Trampeltiers herum baumelte. Er schaute geradewegs auf seine Kumpanen, die ebenfalls gefesselt, stolpernd hinter dem Tier her stapften. Dahinter türmten sich Sanddünen auf, so weit das Auge reichte. Die Sonne stach ihm in die Augen und ließ ihn blinzeln. Dann trübte sich sein Blick und er verlor das Bewusstsein.



„Manchmal muss man Schlechtes tun, um Gutes zu erreichen.“ – Aszari

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aszari« (9. Dezember 2013, 21:47) aus folgendem Grund: Wörtliche Reden farbig gekennzeichnet.


  • »e´Gotrek« ist männlich

Beiträge: 6

Gilde: Katze sucht Korb mit Notfalldolch

Allianz: Aldmeri-Dominion

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5

Montag, 16. Dezember 2013, 13:00

Der Weg der Schatten

e´Go lächelt. "Einverstanden, aber pass auf, dass du keinen aus Versehen tötest." Ein Ton, wie ein Schnurren kommt aus seiner Kehle und er ist verschwunden. "WAS ZUM?!?" Ein Messer steckt vor dem Nekromanten im Boden. Vorsichtig rutscht er nach vorne und beginnt, seine Fesseln abzuscheuern. Die anderen Gefangenen rutschen verängstigt weg, als er seine Finger beugt und einen erleichterten Ton von sich gibt.

Der Todeshändler steht mühsam auf und schaut sich um. Wo ist diese verdammte Katze?... naja, Handel ist Handel... Er dreht sich um und ein Licht flackert über dem Verletzten auf, dann ein Schrei. Der Räuberhäuptling spring auf ihn zu, einen riesigen Zweihänder schwingend. Und natürlich habe ich alles für die Heilung verschwendet... DUMM!
Die Luft begann zu flimmern und eine Klinge erscheint vor dem Nekromanten. Ein Stöhnen ist zu hören und der Riese kippt seitlich um, sauber in der Mitte zerstückelt. Der inzwischen vollkommen erschienene Khajiit dreht sich endgültig um und schaut dem Nekromanten tief in die Augen. Neben ihm steht der gerade noch bewusstlose Begleiter auf. "Du bist würdig, mein Freund. Wir werden dich nicht ausliefern... dafür wirst du uns ein Stück begleiten. Okay?" Der Khajiit tätschelt die Schulter seines riesigen Rothwardonen-Begleiters und lächelt."Ein Dunmer, ein Khajiit und eine Schwarzhaut... mir fällt keine Ausrede mehr ein, was wir darstellen sollen." Die beiden Gefährten fangen an zu lachen und der Dunmer schaut verwirrt. Ist das... Freundschaft?

...