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Aquiel

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Sonntag, 26. Januar 2014, 21:20

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 14 (Schwarze Eule)




Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Die etwas heruntergekommene Frau bahnt sich scheinbar suchend ihren Weg durch Dolchsturz. Vor einem Gasthaus hält sie inne und tritt schließlich ein. Im Inneren klopft sie sich beiläufig den Staub der Straße von ihrer Kleidung, was der Wirt des offensichtlich bürgerlichen Gasthauses mit einem kritischen Blick verfolgt, bis sie sich zügigen Schrittes auf ihn zu bewegt. Nach dem Wechseln mehrerer Sätze, gefolgt von ein paar Blicken über die Schulter zu einem der Tische gesellt sie sich an eben diesen Tisch zu einer bereits dort sitzenden Gestalt, offensichtlich ein Bretone, mit dunkelgrauem halblangem Haar und einem irgendwie edel anmutenden Kinnbart samt Schnäuzer. Seine einzige Begleitung scheint ein auffälliger Zweihänder zu sein. Viola nähert sich dem Bretonen mit einem neugierigen Funkeln in den Augen und der Andeutung eines freundlichen, offenen Lächelns auf den Lippen, und neigt ihr Haupt.

Seid gegrüßt. Ihr müsst Armand Delgardis sein. Darf ich mich kurz vorstellen, auch wenn Ihr möglicherweise schon wisst, wer ich sein könnte? Fragt sie, als sei es ihr ein inneres Bedürfnis, es dennoch tun zu müssen.

Ohne eine Antwort abzuwarten, fährt sie unvermittelt in ihrem Redeschwall fort.

Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.


Viola setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Habt zunächst Dank, dass Ihr auf meinen Wunsch zu einem Gespräch eingegangen seid. Dürfte ich Euch kurz ein paar Fragen stellen? Murmelnd fügt sie hinzu. Nun, vermutlich darf ich. Sonst hättet Ihr mir das Gespräch wohl nicht zugestanden. Was hat es also mit dem alten Wachhaus in Dolchsturz, in dem Ihr und die Euren sich einquartiert haben, auf sich? Was ist das für ein Banner oder Wappen an dessen Eingangstür, diese Eule auf schwarzem Grund, die Ihr nun auch tragt?

Sie lässt sich direkt darauf auf einem Stuhl am Tisch nieder, als würde sie das des Öfteren tun.

Der Bretone, der bereits mit einem Bier an dem Tisch sitzt, hält sich nicht mit einer Vorstellung auf und antwortet direkt. Steht nicht gleich wieder auf, ich bin nicht verrückt! Er sieht ihr dabei fest in die Augen. Auch wenn es schwer fällt das zu glauben, aber die meisten Geschichten die man Kindern über Monster erzählt… sie sind wahr. Dort draußen gibt es Werwölfe und Vampire, wandelnde Leichen und Gespenster, Riesenspinnen und Wechselbälger. Wir suchen sie, spüren sie auf und vernichten sie! In Dolchsturz bin ich aufgrund einer Bedrohung, über die ich noch nicht sprechen kann, deshalb versammle ich auch andere Jäger um mich. Mit Euch will ich auch nur reden um den Bürgern die Angst vor uns zu nehmen und ihnen zu zeigen wohin sie sich wenden können, falls sie etwas Ungewöhnliches sehen. Er atmet kurz durch, dann ergänzt er: Das Symbol der Schwarzen Eule habe ich gewählt, da wir wie Eulen über die Nacht wachen und alles Ungeziefer ausmerzen.

Ein recht ungewöhnliches Unterfangen strebt ihr an, meint Ihr nicht? Aber wir schweifen ab. Wie steht Ihr und die Euren zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil? Nehmt Ihr in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein? Ihr Bretonen seid immerhin vor allem für Euer … Sie stockt kurz … Handelsgeschick bekannt.

An seiner Stirn tritt eine Ader hervor. Ich sag Euch mal was, der Konflikt in Cyrodiil interessiert mich kein Stück. Vielleicht haben einige unserer Leute gewisse Interessen bezüglich des Ausgangs des Krieges, aber die Schwarze Eule als Organisation ist unabhängig davon, welcher Adlige auch immer auf welchem Thron sitzt.

Gut es ... interessiert Euch also nicht. Viola hört den Worten des Bretonen aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihren Gesprächspartner. Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in Euren Reihen? Das ist doch sicherlich kein Alleingang, den Ihr da anstrebt.

Sein Gemüt scheint sich wieder zu beruhigen. Es ist kein Alleingang. Ich habe die Organisation nur gegründet weil es nötig war und noch immer suchen wir fähige Streiter. Ich werde Euch jetzt sicher keine Zahl nennen, denn wer weiß schon wer dieses Blatt liest und uns zu schaden versucht. Er macht eine kurze Pause und spricht dann etwas lauter als vorher: Wir sind immer einer mehr als unsere Feinde glauben. Schreibt das!

Gut, ich werde es schreiben. Auf welche Weise versucht Ihr, Eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht Ihr ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder Eure Unterstützung anzubieten? Tut Ihr es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet Ihr Eurerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Sie schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm.

Delgardis trinkt einen Schluck Bier, stellt den Krug ab und umfasst mit der rechten Hand das Heft seines Zweihänders, der neben ihm an den Tisch gelehnt ist. Wir haben hier einen Auftrag und wir bleiben in Dolchsturz bis dieser erledigt ist oder wir getötet wurden. Andere Städte fallen in den nächsten Monaten nicht in unseren Aufgabenbereich. Manche von uns gehen nebenbei noch anderen Tätigkeiten nach, wie Schankmaid in einer Suppenküche oder Heiler für die Armen, doch das sind deren Dinge. Die Schwarze Eule wird, so lange wir hier unser Quartier haben, allen Bürgern als Ansprechpartner für Monsterprobleme zur Verfügung stehen. Er grinst. Je nach Auftrag verlangen wir einen Sold oder arbeiten unentgeltlich.

Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Welcher Abstammung gehören Eure Gefährten an? Ich meine ... Ihr seid ein Bretone, und ... Hüstelnd blickt Viola anschließend auf und sieht ihm beinahe starr in die Augen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.

Jeder der etwas gegen die Wesen der Nacht unternehmen will und dem erlaubt ist die Tore Dolchsturzes zu betreten, ist bei uns willkommen. Alter, Herkunft oder Sonstiges spielen da keine Rolle.
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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Sonntag, 26. Januar 2014, 21:21

Gestattet Ihr mir Euch einen Umtrunk zu spendieren? Mit einem freundlichen Lächeln sieht sich die Frau nach dem Wirt des Gasthauses um und deutet ihm an, sich ihrem Tisch zu nähern. Ich denke die eher privaten Fragen rutschen Euch so vielleicht leichter von den Lippen. Violas grau-blaue Augen funkeln abermals neugierig auf. Wohin soll Eure Reise gehen? Ich nehme an, Ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt Ihr geschäftliche Ziele?

Delgardis trinkt sein Bier in einem Zug aus, als er sieht, dass sie den Wirt herbeiwinkt – und bestellt direkt ein Weiteres. Wie gesagt, wir bleiben hier und haben etwas zu erledigen. Dazu gibt es heute nichts mehr von mir, auch wenn Ihr mir ein Fass hierher stellt.

Wie ist Euer Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, seht Ihr eine von Ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder habt Ihr zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil Euch irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

Die Ader an der Stirn tritt wieder hervor und pocht beachtlich. Ich habe in den letzten zwanzig Jahren mit den unterschiedlichsten Leuten gekämpft. Mer, Menschen, Kämpfer anderer Völker. Unabhängig davon welche Ausrichtung sich unser König ausdenkt, bin ich nur jemandes Feind der nach meinem Leben trachtet – und das tun die nicht. Die trachten nur nach unserem Land und unserem Geld, so wie es Emeric auf deren Besitz abgesehen hat. Das Schlimme ist jedoch: Auf kurz oder lang werden wir mit ihnen verhandeln und möglicherweise sogar Bündnisse schließen. Dann waren alle Tode umsonst. Das habe ich bereits bei unseren beiden jetzigen Verbündeten erlebt und schwinge mein Schwert eher nach einer Kreatur die es verdient, als nach meinem Nachbar, nur weil sein Hof auf Land steht, dass der falsche Adlige beansprucht. Ich halte jede Allianz für gleich gefährlich, weil sie so dumm sind sich von redenschwingenden Narren leiten zu lassen.

Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht Ihr zu den Zielen und der Vorgehensweise Eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie Ihr es für richtig haltet.

Die Ader droht zu platzen. Er trinkt einen Schluck Bier ehe er antwortet, nur um nicht zu schreien. Meine Allianz ist die Schwarze Eule. Ich bin Bretone aus Farrun und ich hasse es. Ich bin in Dolchsturz wegen eines Auftrages und nicht weil es meine Wunschheimat ist. Die großen Führer sind in ganz Tamriel gleich, würde ich einen Ort aus solch einem Grund aussuchen, so könnte es jeder beliebige sein.

Viola fährt sich während sie die Antwort ihres Gegenübers erwartet verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen. Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage. Sie setzt ein freundliches Lächeln auf. Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt Ihr Euch das im konkreten für Euch selbst und Eure Gemeinschaft vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?

Er schnaubte. Wir töten Monster. Habe ich das nicht deutlich machen können?

Ist ja schon gut Verehrtester. Ist ja schon gut. Ich versuche ja auch nur meinen Job zu machen, nichts weiter. Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

Wäre er nicht besser als der Letzte.

Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in Euer Tun, Armand … und das Eurer Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über Euch in meiner Erstausgabe von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Viola wechselt mit dem Wirt noch ein paar Worte und nickt Armand beim Verlassen des Gasthauses noch ein letztes Mal grüßend zu.

"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind