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Sonntag, 5. September 2021, 00:11

Was darf es denn sein?

Hallöchen miteinander :)

Einige von euch kennen mich vielleicht noch als "Adlersang" mit meiner Main "Anwén Llewellyn", mit welcher ich lange Zeit das Projekt "Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit" geleitet habe. Nach dessen offizieller Beendigung habe ich mich, wie es ebenso einige von euch bemerkt haben könnten, vom aktiven RP zurückgezogen. Nun möchte ich jedoch wieder einsteigen, habe allerdings leider den Überblick verloren wo überhaupt was stattfindet. Daher habe ich mir überlegt: "warum nicht das Fleisch zum Hund kommen lassen?" Ich weiß, ist unüblich, macht man so auch nicht aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Also habe ich hier ein paar Charaktere vorbereitet, von denen ich einige regelmäßig im RP bespielen will und einige, die ich nur anbieten und einsetzen werde, wenn man Charaktere von ihrem Schlag braucht (ich habe sie entsprechend gekennzeichnet). Das sind dann zum Beispiel die Bösewichte, die man für seinen Plot benötigt oder die Helden, die man für den eigenen Bösewicht als Widersacher braucht. Ich werde jeden Charakter seinen eigenen Beitrag widmen, um die Übersicht zu gewährleisten. Zu jedem Charakter wird eine kurze Info geben, damit man sich ein Bild von ihm machen kann, wo ich Dinge verrate, die man theoretisch wissen könnte. Dabei halte ich jedoch auch Sachen geheim oder kennzeichne sie als Spoiler, die man sich IC erspielen sollte/müsste.

Die "Main-Charaktere" werde ich so oder so bespielen und ins RP einbringen, wie ich es für richtig empfinde. Die als "Plot-Charaktere" gekennzeichneten Charakter entweder nur auf Anfrage, weil man sie mal für seinen Plot oder für einen bestimmten Anlass braucht oder, weil ich eine Gelegenheit sehe, wo sie perfekt reinpassen.

Dazu möchte ich gleich vorab sagen, dass jeder Charakter und dessen Hintergrundgeschichte mit Liebe ausgefeilt worden ist, auch wenn ich hier nicht direkt jedes Detail offenlege. Das bedeutet und gilt insbesondere für die "temporären Plot-Charaktere", dass ich sie nicht als Kanonenfutter hergeben werde, wenn man mal einen Held oder einen Bösewicht braucht. Das bedeutet nicht, dass ich sie mit einer Meta-Rüstung ausstatte, damit sie auf keinen Fall sterben können, das heißt nur, dass falls sich ein Tod ergeben sollte, dieser absolut logisch und nachvollziehbar ausgespielt sein sollte, falls die Konsequenz des RP keinen anderen Ausgang zulässt. Insbesondere "böse" Charaktere segnen ja gerne mal das Zeitliche und das akzeptiere ich auch. Aber ich akzeptiere nicht, dass man sie mal eben an einem RP-Abend aus lauter Lust an der Freude verpulvert á la: Ich bin der Vampirjäger, du bist der Vampir und deswegen stirbst du auch jetzt sofort, damit ich meinen Heldenmoment habe... und umgekehrt.

In diesem Sinne, viel Spaß mit der Auswahl :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Silana« (5. September 2021, 00:34)


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Sonntag, 5. September 2021, 00:12

Die Schwertmagierin



Name:
Silana Larelleis (Main)
Alter: 46 Jahre
Sternzeichen: Der Krieger
Beruf: Söldnerin
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Schwertmagierin (aka Magierkrieger - Ausrichtung auf Sturmmagie)
Herkunft: Cyrodiil
Anwerbbar als: Schatzsucherin, Leibwächterin, Bestienjägerin, Kopfgeldjägerin und so ziemlich alles was Abenteuer (und Gold) verspricht.

Biographie:
Geboren und aufgewachsen ist Silana als Zweitälteste im behüteten Schoß einer angesehenen Familie in der Kaiserstadt von Cyrodiil. Ihre Mutter ist eine Adelige aus Alinor und ihr Vater ein Altmer im Ältestenrat, dessen Abstammung angeblich noch bis zu den Tagen der alten Ayleiden zurückzuführen ist. Wie es unter Altmern oft üblich ist, wurde auch Silana früh in die Kunst der Magie unterwiesen, wobei sie weniger talentreich als ihre große Schwester, jedoch besser als ihr jüngerer Bruder war und sich lieber mit diesem im Schwertkampf maß. Da sie und ihr Bruder eines Tages der kaiserlichen Armee beitreten sollten, scheute ihr Vater auch keinerlei Kosten seine Kinder von den Besten ausbilden zu lassen. So wurde sie in der Schwertkunst von einem Klingentänzer der Rotwardonen unterrichtet und von einem desertierten Maormer-Piraten in die einzigartige Kunst der Wettermagie unterwiesen, währenddessen er selbst ihnen die Politik und die Kultur des Kaiserreichs näherbrachte, damit sie nicht als einfache Fußsoldaten enden würden. Es war der Stellung und dem Insiderwissen ihres Vaters zu verdanken, dass die Familie es aus der Stadt schaffte, knapp bevor die dunklen Anker auf Cyrodiil niedergingen, abgesehen von ihrem Vater, welcher für die Sicherheit der Stadt zurückblieb und dessen Schicksal bis heute ungewiss bleibt. Trotz der Warnung verlor Sunnana, Silanas ältere Schwester, auf der Flucht ihr Leben um ihre Familie zu schützen und wurde von einem Daedroth nahezu in zwei Stücke gerissen.

Nur knapp schafften sie es, dank der Gildenmagierin Velynea Maryon, einer Kollegin Sunnanas, an die Küste von Himmelswacht, von derer aus sie planten weiter nach Schimmerheim zu reisen. Dort hatten sie noch Familie und hofften unterkommen zu können. Aufgrund der kritischen Lage jedoch, war es nicht weiter verwunderlich, dass die Hauptinsel gesperrt und eine Weiterreise somit unmöglich war, insofern man keinen triftigen Grund vorlegen konnte. Lorana, Silanas Mutter, schrieb daraufhin ihrem Bruder, dem derzeitigen Oberhaupt der Familie, er möge doch ihre Legitimität als Mitglied der Familie Elsinor von Schimmerheim bestätigen. Die Antwort ließ mehrere Bitten auf sich warten und war so kurz, wie sie lieblos war: Er bedaure ihren Verlust, könne ihr aber nicht helfen. So war die Familie dazu verdammt ihr Leben irgendwie weiterzuführen. Lorana als Wäscherfrau und ihre verbliebenen beiden Kinder als Söldner und Tagelöhner. Bergauf ging es erst, als eine vorbeiziehende Adelige aus Alinor, namens Loriel von Narlemae nach Söldnern für ihre Expedition suchte. Diese sollte wieder zurück nach Cyrodiil führen, in die namhafte ayleidische Ruine Narlemae. Obwohl Lorana ihre Tochter Silana und ihren Sohn Darren anflehte nicht zu gehen, sahen beide es als ihre Pflicht um der Familie aus der Armut zu helfen. Mehr als drei Monate waren sie fort und das Geschwistergespann verdankte ihr Überleben auch nur Glück und einer Bosmer namens Elyna, welche sie unterwegs aufgelesen hatten. Ansonsten waren mehr als die Hälfte der Söldnertruppe umgekommen, während die Expeditionsleitern wahnsinnig und in ein Sanatorium untergebracht wurde.

Trotz des fatalen Ausgangs, konnten Silana und Darren dennoch mit reichlichen Schätzen zurückkehren. Als die Grenze zur Hauptinsel schließlich geöffnet wurde, konnte die Familie nach Schimmerheim zurückkehren und erfuhren schließlich, warum Ganril Elsinor, Loranas Bruder, sie so unwirsch abgewiesen hatte: dieser hatte nach dem Tod seiner Eltern die Familienehre in den Schmutz gezogen und war offiziell aus der Gesellschaft der Altmer
ausgestoßen worden. Trotz dieses Ärgernisses konnten sie dank der neu angehäuften Reichtümer sowohl das Anwesen in Schimmerheim zurückkaufen, als auch die Ehre der Familie wiederherstellen und das alte Familiengeschäft wieder ins Leben rufen: Die Zucht und das Abrichten von Greifen. Lange währte der Frieden jedoch nicht. Die wahnsinnig gewordene Altmer brach aus dem Sanatorium aus und schwor Rache, da sie Silana und Darren für die, aus ihrer Sicht gescheiterte Expedition, verantwortlich machte. Was genau anschließend geschah ist nicht bekannt. Man weiß nur, dass sie Lorana entführt und in eine verlassene Ruine verschleppt hatte um Silana und ihren Bruder zu sich zu locken. Begleitet wurden sie dabei jedoch von einer jungen Altmer und Angehörige des Thalmor, namens Ilyara Lewellyn, welche Loriel wieder einfangen sollte. Am Ende dieser Liaison war schließlich auch ihre Mutter tot und die Wahnsinnige ebenso, niedergestreckt von dem Trio. Nach ihrer Heldentat bot der Thalmor den Zwillingen an sie entsprechend ihrer Fähigkeiten am Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit selbst zu Thalmor auszubilden. Im Gegensatz zu Darren jedoch, welcher in Ilyara ein neues Vorbild gefunden hatte und unbedingt ebenfalls ein Thalmor werden wollte, hatte Silana wenig Liebe für den Gedanken übrig sich an einen Ort binden zu lassen. So zog sie in die weite Welt und lässt sich von dort an nur sporadisch auf den Sommersend-Inseln sehen, wenn sie von einem weiteren Abenteuer zurückkehrt.

Dieser Beitrag wurde bereits 26 mal editiert, zuletzt von »Silana« (5. Mai 2022, 00:50)


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Sonntag, 5. September 2021, 00:19

Die mondgeborene Hüterin des Grün




Name: Elyna Mahariel (Plotcharakter)
Alter: 39 Jahre
Sternzeichen: der Lehrling
Beruf: Weberin
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Heilerin (Naturmagie und naturbezogene Heilkünste)
Herkunft: Valenwald
Anwerbbar als: Heilerin, kulturelle Führerin des Valenwalds, Begleiterin für Expeditionen in ayleidische Ruinen

Biographie:
Elynas Leben war bis auf wenige Ausnahmen ein ruhiges. Beinahe schon zu ruhig. Als Tochter eines Webers, wurde sie in ebenjener Philosophie mit all seinen Facetten unterrichtet. Die junge Bosmer zeigte dabei eine ganz besondere Hingabe zu so ziemlich jedem Wissen, welches ihr die Gelegenheit bot in sich aufzusaugen. Besonders talentiert zeigte sie sich in der Anwendung der Magie, wie man es sonst nur unter den Hochelfen sah. In ihrem Klan genoss sie aufgrund ihrer, für ihr junges Alter, sehr fortgeschrittenen Reife ein hohes Ansehen. Wenngleich sie sich hingebungsvoll ihren Pflichten als Weberin und Beschützerin des Grüns widmet, so zeigt sie auch ein besonderes Interesse für andere Kulturen und deren Magie. Insbesondere die, der Ayleiden scheinen es ihr sehr angetan zu haben. Umso erfreuter war sie, als eine Expedition ihren Weg streifte, welche sich eine alte ayleidische Stadt zum Ziel gemacht hat. Nachdem sie der Leiterin der Expedition ihre Wichtigkeit klar gemacht hatte, damit diese sie mitnahm, erbat sie von ihrem Vater die Erlaubnis die Gruppe begleiten zu dürfen. Wenngleich es diesem nicht gefiel sie so weit weg von den schützenden Wäldern zu wissen, so wusste er auch, dass sie sich vermutlich heimlich davonschleichen würde um diese Gelegenheit wahrzunehmen. Also erteilte er ihr seine Erlaubnis und sie zog mit der Gruppe gen Cyrodiil. Es dauerte knapp drei Monate, ehe sie und der Rest der Expedition heimkehrte und wie die anderen Überlebenden, verlor auch sie nicht viele Wörter über die Geschehnisse der Expedition. Man wusste nur, dass das, was geschehen war, schrecklich gewesen sein musste und dass sie eine gewisse Mitschuldigkeit an den Ereignissen zu tragen schien, wie es ihr immer wieder von der Leiterin der Expedition vorgeworfen wurde. Nach ihrer Rückkehr war sie nicht mehr ganz so unbeschwert wie vorher, nahm ihr altes Leben als Weberin ihres Klans jedoch wieder auf.

Spoiler Spoiler

Elyna sieht aus wie eine Bosmer, spricht wie eine Bosmer und ist in so ziemlich jeder kultureller Hinsicht eine Bosmer. Was jedoch nur sie selber und ihr Vater, Weber Fenarel wissen ist, dass sie in der Tat eine Khajiit ist, der man ihr wahres Erbe lediglich deswegen nicht ansieht, da sie eine Ohmes ist. Ihr Vater traf und verliebte sich in jungen Jahren in eine Khajiit, als er dieser an der Grenze zu Elsweyr über den Weg lief. Die Beziehung war so kurz wie sie stürmisch war und an ihrem Ende wurde ein junges Kätzchen gezeugt, welches durch die Konstellation der Monde als Ohmes geboren wurde, jene Khajiit, welche Bosmer zum Verwechseln ähnlich sehen. Da ihre, ohnehin schon kränkliche Mutter trotz aller magischen Bemühungen Fenarels bei der Geburt verstarb, zog er das Kind alleine groß, anstatt es auf Bitten der Khajiit in den Klan der Mutter zu übergeben und zog das Mädchen unter den Traditionen der Bosmer auf. Dies führte zu einigen Problemen mit dem Mutterklan, da diese das junge Kätzchen als eine der Ihren ansahen und in ihrer Mitte wissen wollten. Fenarel jedoch ließ sämtliche Anfragen unbeantwortet, verweigerte den Khajiit den Kontakt und erzählte Elyna auch nichts über ihr wahres Erbe. Den Umstand ihrer Entstehung entdeckte sie auch nur dadurch, dass ihre Cousine Shivani sie mittels eines Blutzaubers schlussendlich fand und sie über ihre Mutter aufklärte. In dem darauffolgenden Streitgespräch, welches sie zwangsweise mit ihrem Vater führen musste, verlangte dieser von ihr, dass sie Stillschweigen bewahren sollte, angeblich zu ihrem Besten, damit niemand ihre Position als Weberin des Grüns infrage stellte. Auf seine Abgeklärtheit reagierte sie zunehmend aufbrausender. Schließlich stellte sie fest, dass er ihre wahre Herkunft nicht ewig vor ihr hätte verbergen können, wenn sie selbst ein Kind empfangen hätte. Dessen Gestalt hätte sich schlussendlich wieder nach der Konstellation der zwei Monde gerichtet. Komplett zerstört hat das Vertrauensverhältnis, als ihr Vater ihr enthüllte, dass er dafür schon Sorge getragen und ihr als Kind bereits einen Trank verabreicht hatte, welcher sie unfruchtbar werden ließ, um seine Lüge perfekt zu machen. Derartig von der einen Person betrogen, welche sie bis dahin bedingungslos geliebt hatte, entschloss sie schließlich ihren Klan zu verlassen und begleitete ihre Cousine Shivani zurück zu ihrer Familie, welche sie nach all den Jahren mit offenen Armen empfing. Dort lernte Elyna viel über die Kultur und Geschichte der Khajit unter anderem die Konstellationen der zwei Monde und ihre Besonderheiten. Außerdem ließ sie sich, ganz der Tradition der Ohmes nach, am gesamten Körper tättowieren um khajitische Fellmuster nachzuahmen. Wenngleich sie sich bei ihrer khajitischen Familie wohlfühlte, nagte irgendwann das Heimweh an ihr. Sie vermisste ihre Wälder und sogar ihren Vater, allen voran aber ihre Verbindung zum Grün, welche sie immer irgendwie als Bosmer auszeichnen würde. Also kehrte sie in den Valenwald zurück und musste dort jedoch erkennen, dass ihr Zwiespalt zwischen ihrem bosmerischen und ihrem khajitischen Erbe zu einem handfesten Identitätsproblem geführt hat. Im Zuge dieses inneren Widerstreits hat sie ihre Verbindung zum Grün eingebüßt und könnte diese, laut ihrem Vater nur wiederherstellen, wenn sie dazu bereit war sich voll und ganz dafür zu entscheiden und ihr khajitisches Erbe hinter sich zu lassen. Wenngleich sie unbedingt wieder eine Weberin des Grün sein wollte, so konnte sie nicht vergessen, was sie bis hierher erlebt hatte und wollte sich nicht für eine Seite entscheiden müssen. So befindet sie sich momentan in einem existenziellen Zwiespalt und hofft eine Lösung für sich und ihr Dilemma zu finden.

Dieser Beitrag wurde bereits 13 mal editiert, zuletzt von »Silana« (4. Mai 2022, 22:57)


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Sonntag, 5. September 2021, 00:20

Die geläuterte Heroldin des Lichts



Name: Ilyara Llewellyn (/Direnni)
Alter: 54 Jahre
Sternzeichen: Die Fürstin
Beruf: Wanderpriesterin (Plotcharakter)
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Meridische Hexenmeisterin (Beschwörung meridischer Waffen & Rüstungen, Ausrichtung auf "Sonnenmagie")
Herkunft: Balfiera
Anwerbbar für: Säuberungen daedrischer Entitäten und sonstiger außerweltlicher Machenschaften, insbesondere Untote

Biographie:
Ilyaras bisheriges Leben ist bestenfalls als stürmisch zu bezeichnen, woran nicht zuletzt ihre Mutter, Anwén Llewellyn eine bedeutende Mitschuld trägt. Von dieser wurde sie nach ihrer Geburt direkt in die Arme des Direnni-Klans gegeben und von ihrem Vater, Corelian Direnni aufgezogen. Anwén selbst verschwand aus nach wie vor unbekannten Gründen. Da Ilyara das Ergebnis einer Affäre war, wurde sie vom Direnni-Klan nie als legitimer Nachkomme anerkannt und durfte daher den Namen der Familie auch nicht tragen, wenngleich sie von ihrem Vater bedingungslos geliebt wurde. Dies führte dazu, dass sie ungeachtet ihres Status' viele der Vorzüge einer Direnni genießen durfte und entsprechend ausgebildet wurde. Erst vor wenigen Jahren wurde sie von ihrer Mutter zu sich nach Auridon und in die Arme des Thalmor geholt, für welchen Anwén die Funktion als Administratorin des Kollegs der altmerischen Schicklichkeit übernommen hatte. In dieser Position hatte sie die Insel Auridon und ihre Tochter lange Zeit in einem eisigen Griff. Das Verhältnis zwischen ihnen war, gelinde gesagt, gespannt. Dennoch wurde Ilyara am Kolleg zu einer Thalmor ausgebildet und in Kampf, Magie und Diplomatie geschult. Das ging etwa so lange gut, bis Anwén eine Entscheidung treffen musste, entweder das Wohl ihrer Tochter zu opfern oder aber ganz Auridon., als eine daedrische Entität die Insel bedrohte. Ilyara zog bei dieser Wahl den Kürzeren und verfiel in einen magischen Schlaf, welcher ihre Seele in einer Taschenebene der daedrischen Fürstin Vaermina festhielt. Erst als die Dienerin Vaerminas durch die vereinigten Kräfte des Thalmor und der Magiergilde zu Himmelswacht besiegt wurde, brach der Fluch über Ilyara, wodurch sie erwachte… nach gefühlt 1000 Jahren psychischer Folter, da die Zeit in den daedrischen Reichen keine Bedeutung hat. Nach und nach kamen durch die Untersuchungen des Thalmor die Mitschuld der Administratorin ans Licht, welche die Dienerin Vaerminas, genannt Baobhan, erst zu ihrer Macht verholfen hatte, wenngleich unbeabsichtigt. Durch immer weitere Verstrickungen in unlautere Machenschaften wurden Ilyaras Mutter schließlich all ihre Ränge und Pflichten aberkannt und dazu verurteilt im Kloster der gleichmütigen Harmonie zu Schimmerhain als Nonne Buße zu tun.


Ilyara hingegen legte ihre Prüfungen am Kolleg schließlich ab und wurde eine vollwertige Agentin des Thalmor. Ihre erste Mission berief sich darauf eine flüchtige Wahnsinnige aus einem Sanatorium von Alinor wieder einzufangen, welche als potentiell gefährlich galt. Bei ihren Untersuchungen stellte sich heraus, dass diese bereits eine Adelige entführt und in eine verlassene Ruine verschleppt hatte um deren Tochter zu sich zu locken, welche sie für eine gescheiterte Expedition verantwortlich machte. Ilyara vereinte ihre Kräfte schließlich mit denen Silanas und ihres Bruders und gemeinsam stürmten sie zu dritt den Hort der Wahnsinnigen, die von sich selbst behauptete die rechtmäßige Königin einer ayleidischen Stadt zu sein. Als sie in der Ruine ankamen, war diese bereits geflutet von Untoten, was auf das Schlimmste hinwies, dass es sich bei der Flüchtigen um eine Nekromantin handeln könnte. Das weitere Geschehen war ein absehbares Trauerspiel. Man weiß, dass die Entführte offensichtlich von der Wahnsinnigen getötet wurde und diese anschließend von Ilyara und ihrer Begleitung getötet werden musste, da eine Ergreifung nicht möglich war. Anschließend erstatte Ilyara bei ihren Vorgesetzten Bericht. Anstatt jedoch mit der Verfolgung weiterer Übeltäter beauftragt zu werden, sollte sie für simple Bürokratie eingeteilt werden. Nach allem, was sie jedoch in ihrem recht kurzen Leben gesehen hatte, Untote und Daedra, welche Jagd auf Unschuldige machten, quittierte sie den Dienst beim Thalmor und schwor sich Jagd auf die Jäger zu machen, welche den Göttlichen ein Dorn im Auge sind. Seither bereist sie nun Tamriel um das Land von allem Übel zu befreien und sucht insgeheim ebenso nach ihrer Mutter, welche wohl ebenso aus dem Kloster geflohen zu sein schien.


Spoiler Spoiler

Ganz oben auf ihrer Abschussliste steht natürlich Nekromanten und Vampire und sonstige Untote. Tatsächlich war es der jungen Altmer gelungen einige Hinweise über eine Verschwörung in Wegesruh über jene Unholde zusammenzutragen und schwärmte aus um den Gerüchten über eine Vampirin nachzugehen, welche die Bevölkerung terrorisierte. Sehr zu ihrem Entsetzen war sie jener Vampirin, Orlionne Lalis, bei ihrer Jagd in eine unentrinnbare Falle gelaufen. Anstatt sie jedoch zu töten, hielt die verrückte Sadistin sie mehrere Tage lang in einem dunklen Kerkerloch gefangen und ließ sie hungern und dursten, bis ihre Kräfte zur Neige gingen. Erst als sie dem Tode Nahe war, machte sie ihr schließlich das Angebot sie von ihrem Leiden zu erlösen. Jedoch nicht etwa, indem sie sie tötete, sondern indem sie sie in einen Vampir verwandelte und somit unsterblich machte. Geschockt von diesem teuflischen Handel wies Ilyara Orlionne zunächst harsch zurück. Es war der jungen Altmer bewusst, dass es sich hierbei um eine Prüfung ihres Glaubens handelte und es der Vampirin nur darum ging sie zu brechen und ihren Glauben zu schwächen.Trotz diesen Wissens überfielen sie kurzerhand Zweifel. Sie wollte nicht sterben. Nicht so. Nicht, wenn sie noch so viele Ziele zu erreichen hatte. Wenngleich sie sich innerlich schämte, überrollte sie die Angst vor dem Ende und stimmte so, in einem schwachen Moment, der Verwandlung letztendlich zu.

Einige Wochen später hatte Ilyara bereits furchtbare Dinge getan. Dinge, die absolut nicht mehr zu verzeihen waren. Auch wenn sie innerlich wusste, dass sie diese Dinge nicht freiwillig getan hatte und niemals freiwillig tun würde, so hatte sie sich dennoch dazu entschieden dieses Unleben anzutreten und diese Schuld nagte an ihr in jedem wachen Moment. So begann sie schließlich zu allen ihr bekannten guten Göttern zu beten, dass man sie aus dieser Hölle erlösen möge, egal wie, auch wenn sie nicht glaubte, dass irgendjemand sie erhören würde. Tatsächlich jedoch fanden ihre Gefährten, denen sie sich angeschlossen hatte um die Verschwörung in Wegesruh zu bekämpfen eine Lösung, mithilfe einer Scherbe des Lichts, welche von Meridia gesegnet war. Sollte sie es wagen sich dem Ritual der ewigen Energien zu unterziehen, so könne sie von der Geißel, welche auf ihr lastete befreit werden. Sollte ihre Seele stark genug sein, würde sie von der Macht Meridias erfüllt und ihr Herz könne wieder anfangen zu schlagen. Sollte dem nicht so sein, so würde sie von den läuternden Flammen verzehrt werden. So oder so, wäre ihr Unleben beendet und sie befreit. Natürlich jedoch hatte die Sache einen Preis. Sollte das Ritual ihre Seele läutern und sie wieder ins Leben zurückholen, so wäre sie anschließend Meridia für alle Ewigkeiten verpflichtet. Dieses Mal, trotz der Möglichkeit des Todes, stimmte sie ohne zu Zögern zu. Der Priester führte das Ritual also an ihr durch, Ilyara wurde von den unendlichen Energien durchflutet... und überlebte, woraufhin sie zu der Heroldin der Göttin des Lichts wurde.


Spoiler Spoiler

Neueste Entwicklung: Es dauerte nicht lange, bis die Psijiker mittels ihrer Hellsicht über die seltsamen Energien in ihr stießen und neugierig waren, auf ob der magischen Anomalie, welche sie darstellte. Daher boten sie ihr einen Platz in ihren Reihen an. Zum einen, um sie zu untersuchen und zum anderen, damit Ilyara einen Ort hatteum ihre neu entfachten Kräfte mithilfe von Meistern der Magie schulen zu können. Seither ist die also ein Mitglied des mystischen Ordens.

Spoiler Spoiler

Dieser Beitrag wurde bereits 21 mal editiert, zuletzt von »Silana« (10. Juni 2022, 15:42)


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Sonntag, 5. September 2021, 00:22

Die pyromantische Verzauberin



Name: Velynea Maryon (Plotcharakter)
Alter: 113 Jahre
Sternzeichen: Der Magier
Beruf: Verzauberin der Magiergilde
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Hexenmeisterin (Zerstörung- und Beschwörungsmagie, Ausrichtung Feuerzauber & Beschworene Waffen & Rüstungen)
Außerdem Expertin für das Verzauberungshandwerk
Herkunft: Morrowind
Anwerbbar als: Verzauberin, Lehrerin für die arkanen Künste (Zerstörung & Beschwörung), Scholarin für die Kultur und Technologie der Dwemer

Biographie:

Geboren wurde Velynea als hochrangige Angehörige des Hauses Telvanni, wodurch sie schon früh nicht nur in der Magie, sondern auch in einem Verhalten geschult wurde, welches die einen einnehmend, die anderen als maßlos arrogant empfinden. Der Grund warum sie die Telvanni für die Magiergilde verlassen hat, ist schleierhaft. Sie selbst weigert sich darüber zu reden und versucht man das Thema anzuschneiden so beendet sie das Gespräch schneller als man "Rkindaleft" sagen kann. Egal was man für eine Meinung von ihr hat, man muss zugeben, dass sie Ahnung von dem hat was sie tut und nicht nur vieles kann, sondern vieles auch noch gut, was wohl der Grund ist, warum sie trotz ihres, für Elfen mittleren Alters, noch immer komplett faltenfrei ist. Bis vor dem Fall der dunklen Anker hat sie zuletzt an der arkanen Universität in Cyrodiil gelehrt. Wenngleich sie eine, für Dunmer typische, Affinität für pyroarkane Fähigkeiten aufwies, so waren es doch die Verzauberungskünste, denen sie ihr Herzblut bis zum heutigen Tage schenkt. Insbesondere der Technik der Dwemer widmet sie den Großteil ihrer Zeit und nicht selten kann man sie dabei beobachten, wie sie an den Konstrukten der Tiefelfen herumschraubt, wann immer sie die Gelegenheit dazu bekommt. Als Mannimarco jedoch die Kontrolle an sich riss, verlor sie nicht nur ihre Stellung, sondern auf der Flucht vor den Daedra auch ihre geliebte Schülerin Sunanna Larelleis und brachte deren Familie aus Zuneigung zu ihr außer Reichweite des Wurmkults und in Sicherheit.

Anschließend kehrte sie zurück in die Reihen ihrer Kollegen und fiel dort mit relativ radikalen Ansichten gegenüber Magiern und der Gilde auf. Ihrer Meinung nach habe die Magiergilde eine gewisse Verantwortung gegenüber der nichtmagischen Bevölkerung. So solle ihrer Ansicht nach die Magiergilde nicht nur optional eine Anlaufstelle für jeden angehenden Magier, sondern eine verpflichtende Organisation sein. Laut habe sie mehrfach gegenüber ihren Vorgesetzten und Adligen aller Länder die Forderung gestellt, dass jeder, welcher die Magie studieren wolle dies lebenslang in der Magiergilde tun müsse, soll heißen: keine geheimen Zirkel mehr, keine privaten Magier mehr, die selbst ihre Schüler unterrichten und so nicht beaufsichtigt werden können was sie lehren. Velynea fordert, dass alle Magier aufgrund des Potentials zu extremer Verheerung stets unter Beaufsichtigung durch andere Magier stehen müssen. Das Verbot der Magiergilde von Praktiken wie die Nekromantie oder auch daedrischer Beschwörung solle so auf alle Magier durchgesetzt werden. Alle anderen Magiervereinigungen, wie etwa die Akademie von Winterfeste, Hexenzirkel etc. sollten aufgelöst und der Gilde zugeführt werden. Zuwiderhandlungen sollten mit dem Tode bestraft werden. Selbst die Psijiks sollten sich diesem Urteil beugen oder aber für immer aus Tamriel entschwinden, wie sie es ja gerne tun, wenn es mal unangenehm für sie wird. Außerdem solle dem Orden des Lichts weitreichende Verfügungen zugestanden werden, um Missetäter der dunklen Künste für ihre Verbrecher zu bestrafen und die Magier im allgemeinen zu beobachten. Als Argumentation für ihre Forderungen führt sie hierbei die Kalthafen-Krise ins Feld, welche nunmal von Magiern, die nicht beaufsichtigt wurden durchgeführt wurde, sowie weitere namhafte Fälle, in welchen Magiern großes Leid hervorgerufen haben. Diese Regelung würde auch bedeuten, dass kein ausgebildeter Magier je wieder hochrangige Stellung in der Politik einnehmen könnte, da die Gilde zur Neutralität verpflichtet ist. Auf diese Weise soll es einen Ausgleich geben, da Magier ohnehin schon über große Macht gebieten und nicht noch mehr haben dürfen. Wenngleich ihre Forderungen gerne belächelt und mit einem Lachen abgetan werden, so ist dennoch ein steter Wachstum ihrer Bewegung zu verzeichnen, die aus anderen Magierkollegen besteht und von einigen Adligen aus allerlei Ländern unterstützt wird. So wächst ihre Gruppe, welche sich unlängst zu einer Bewegung entwickelt hat sowohl um Mitglieder als auch Unterstützer. Als Lehrmeisterin für die arkanen Künste ist sie hauptsächlich für die Schulen der Zerstörung und der Verzauberung tätig. Zwar ist sie an sich auch in den Künsten der Beschwörung versiert, jedoch weigert sie sich aufgrund des Schadenspotenzials grundsätzlich Schüler dafür anzunehmen, die sie nicht vorher eigens auf ihre moralischen Werte und ihre mentale Willendskraft geprüft hat. Da sie ohnehin der Ansicht ist, dass Magier das Potential zu einer flächendeckenden Zerstörung haben und ein fehlgeleiteter Adept allein schon einen sprichwörtlichen Flächenbrand auslösen kann, ist sie ihren Schülern gegenüber eine faire aber strenge Lehrmeisterin.


Spoiler Spoiler

Eine Telvanni in der Magiergilde ist so ungewöhnlich, wie es sich anhört. Tatsächlich hat Velynea sich in jungen Jahren schon bei ihrem Klang unbeliebt gemacht, indem sie die drei sterblichen Götter in Frage gestellt hat. Wenngleich die Telvanni eher lockere Verbindungen zum Tribunal halten, so sind auch sie nicht unbedingt davon begeistert, wenn eine der ihren sich so offen gegen dieses ausspricht. Tatsächlich teilt Velynea nicht den Abscheu der "zivilisierten" Dunmer und verkehrte regelmäßig in den Kreisen der Aschländer um deren Kultur und Spiritualität kennenzulernen. Infolgedessen scheint hat sie viel über die "guten" Daedra, Azura, Mephala und Boethiah erfahren und scheint allen voran zu Azura eine Bindung entwickelt zu haben, die sie nicht leugnete. Man hat sie zwar nicht direkt aus Sadrith Mora verbannt, sie wohl aber "gebeten zu gehen" um eine Blamage des Hauses zu verhindern.

Dieser Beitrag wurde bereits 18 mal editiert, zuletzt von »Silana« (4. Mai 2022, 22:59)


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Sonntag, 5. September 2021, 00:24

Die Lich-Königin





Name: Loriel von Narlemae (Plotcharakter)
Alter: 44 Jahre
Sternzeichen: Das Ritual
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Beschwörerin (Nekromantie & Seelenmagie)
Herkunft: Alinor
Anwerbbar für: mörderische Intrigen, daedrische Machenschaften, teuflische Tauschhandel und so ziemlich alles was ihr dabei hilft ihre Macht zu vergrößern

Biographie:
Die Herukunftsgeschichte der Familie Narlemae ist höchst umstritten und nicht nur deswegen gilt die Familie in adeligen Kreisen eher als eine Art Lachnummer, wenngleich hinter hervorgehaltener Hand. Laut eigenen Angaben, welche sie jedoch in keinster Weise belegen können, soll die Linie der Familie bis zur ayleidischen Königsfamilie von Narlemae, unter Celediil dem Sänger reichen. Nachdem die Ayleiden jedoch nach und nach fielen, sollen die Angehörigen des Königs nach Sommersend geflohen sein, um dem Massaker durch den alessianischen Orden zu entgehen. Seither pochen sie auf ein Anrecht königlichen Geschlechts, welchen sie jedoch nicht beweisen können und stehen beinahe wöchentlich vor dem alinorischen Hofe, um ihren Status legitimieren zu lassen, für den Fall, dass das Dominion Cyrodiil erobert, damit sie ihre Ländereien zurückerhalten. Diese Anträge wurden bisher bis auf weiteres abgelehnt. Um ihren Worten mehr Gewicht zu verleihen, beschloss die Jüngste des Hauses das letzte Gold ihrer Familie darauf zu verwenden eine Expedition nach Narlemae zu finanzieren um dort nicht nur neue Reichtümer zu erschließen, sondern auch einen Beweis ihrer Abstammung zu finden. Unter den Söldnern waren hierbei auch die Larelleis-Zwillinge Silana und Darren. Im Valenwald heuerte sie außerdem noch die junge Bosmer Elyna an, welche von sich behauptete eine Expertin auf dem Gebiet der Ayleiden und ayleidischer Ruinen zu sein. Was weiterhin geschah ist nicht bekannt. Man weiß nur, dass der Großteil der Expedition in Narlemae ihr Leben ließ.

Loriel selbst entwickelte auf der Rückreise nach Sommersend seltsame Charakterzüge, welche man darauf schob, dass sie zwar Reichtümer aber keinen Beweis ihrer Abstammung gefunden hatte. Über diesen Fehlschlag schien sie nach und nach wahnsinnig zu werden, an dessem Gipfel sie jedem Mitglied er Expedition, insbesondere Silana für das Scheitern verantwortlich machte. Nachdem sie einen der überlebenden Söldner lebensgefährlich verletzt hatte, setzte man sie fest und wies sie schließlich in ein Sanatorium ein, alsbald man Alinor erreicht hatte. Dort verblieb sie jedoch nicht lange. Nach einigen Monaten tötete sie einen nachlässigen Wärter und entkam, wobei sie auf ihrer Flucht Silanas Mutter entführte. Sowohl Silana, als auch eine Agentin des Thalmor nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Die weiteren Geschehnisse liegen im Dunkeln und werden vom Thalmor unter Verschluss gehalten. Man weiß nur, dass Lorana Elsinor verstarb und Loriel als Nekromantin verschrien vor Ort vom der Agentin des Thalmor für ihre Verbrechen getötet wurde. Bis heute weiß man jedoch nicht, ob sie sich diesen Fähigkeiten erst zugewendet hatte, als sie wahnsinnig wurde, oder ob sie diese nicht schon vorher beherrschte.

Spoiler Spoiler

Kurz vor ihrem Tod jedoch, gelang es ihr ungeachtet ihrer vielen Verfolger, das Ritual des Wegs der Transzendenz erfolgreich auszuführen. Mittels vieler unschuldiger Opfer und unheiligen Wissens, welches sie von Hermaeus Mora höchstselbst empfangen hatte, vollzog sie die Verwandlung zu einer Lich und somit zu einer ewigen Geißel Tamriels. Nur deswegen war es ihr möglich vom Tod selbst zurückzukehren. Für gewöhnlich verrät ihr Äußeres nichts über ihr neues Unleben, weiß sie dieses doch durch ihre Magie geschickt zu verbergen. Lediglich das eisige Glühen ihrer Augen verrät ihre wahre Natur. Doch wie üblich hat jede Magie, insbesondere eine so Mächtige ihren Preis: jedes Mal, wenn sie Magie anwendet macht sich dies zunächst an ihrer Erscheinung bemerkbar. Ihre Haut zerfällt, die Haare werden grau und auch wenn sie nicht mehr sterben kann, so würde eine exzessive Nutzung ihrer neuen Kräfte bedeuten, dass sie irgendwann nicht mehr als ein wandelndes Skelett ist. Ein Alptraum für eine Frau, welche sich nur zu gern im Spiegel betrachtet. Doch für jedes Problem gibt es eine Lösung und Loriel wäre nicht die selbsternannte Lichkönigin, wenn sie nicht auch dafür eine möglichst Grausame erdacht hätte. Schließlich leben in Tamriel genügend schöne junge Frauen, denen man ihre Lebensjahre aussaugen kann.




Spoiler Spoiler

Neueste Entwicklung: Nachdem es den Helden aus dem Haus der Wissenschaft, den Magiern der Gilde und einigen Priestern der Göttlichen gelang die Lich abermals zu vernichten, verbrannten sie ihre Überreste zu Asche und schlossen diese in eine von den Göttern gesegnete Urne ein, um sie an ihrer körperlichen Wiederauferstehung zu hindern. Anschließend nahm Ilyara die Urne an sich und brachte sie zurück zu dem Thalmor nach Sommersend, um ihre letzte Pflicht als Agentin des Thalmor (die Ergreifung Loriels) zu einem Ende zu bringen. Seither wird die Urne in einer speziellen, von Arkay gesegneten, Kammer aufbewahrt.

Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von »Silana« (10. Juni 2022, 15:41)


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Sonntag, 5. September 2021, 00:25

Die unsterbliche Blutmagierin




Name: Orlionne Lalis (Plotcharakter)
Alter: ???
Sternzeichen: Der Schatten
Beruf: Auftragsmörderin und Handlangerin Loriels
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Assassine (Blutmagie & Illusionsmagie)
Herkunft: Hochfels (Wegesruh)
Anwerbbar als: Auftragsmörderin, Diebin, Handlangerin abgründiger Zwecke (in Absprache mit ihrer Herrin Loriel Narlemae, welcher sie durch einen Blutfluch zum Dienst verpflichtet ist)

Herkunft:

Zu Lebzeiten war Orlionne Lalis einst eine adlige Bretone und in längst vergangenen Tagen Mitglied des Volkihar-Clans. Zwar war sie nicht gerade für ihre Menschlichkeit bekannt, allerdings dafür (wie es unter den bretonischen Adel so üblich ist) eine brillante Strategin zu sein, die mit ihrer Intelligenz und ihrem Können als Magierin überzeugt. Durch ihre Fähigkeiten und ihre vielen Verbindungen fiel sie dem Hof Harkons bei einem ihrer Besuche beim Adel Himmelsrands ins Auge und boten der jungen Dame im Schutze der Dunkelheit einen Platz in ihren Reihen an. Unter der Evaluation aller sich daraus bietender Möglichkeiten nahm sie das Angebot beinahe ohne zu Zögern an. Harkons Plan jedoch, ganz Tamriel mit Dunkelheit zu überziehen um den Vampiren so ein Paradies auf Mundus zu erschaffen empfand sie, gelinde gesagt, als herzhaft dämlich. Ohne Sonnenlicht gibt es kein Pflanzenleben. Ohne Pflanzen keine Nahrung für die Nutztiere der Menschen. Und ohne Menschen schließlich keine Beute für die Vampire, welche durch den Blutentzug nach und nach wahnsinnig und zu Monstern verkommen würden. Diese Bedenken teilte sie ihrem Vorgesetzten auch mit. Nachdem diese jedoch auf taube Ohren stießen, plante sie, mit einigen anderen Vertrauten, Harkon zu entthronen, weil sie in ihm eine Bedrohung für alle Vampire sah, sollte er Erfolg haben. Bei dieser Verschwörung kam es jedoch wie es kommen musste: Einer ihrer Mitverschwörer plapperte und die Farce flog auf.

Der Anführer der Volkihar fackelte nicht lange und beschloss Orlionne für ihren Verrat bezahlen zu lassen. Sie einfach nur zu töten war ihm jedoch als abschreckende Strafe nicht genug. Daher riss er ihr sämtliche ihrer Gliedmaßen einzeln aus und verstaute diese in sechs verschiedenen Sarkophagen unter der Erde an willkürlichen Plätzen in ganz Himmelsrand. Durch ihren eigenen Vampirismus und nekromantischer Magie starb Orlionne während und nach dieser Prozedur nicht und war dazu verdammt in sechs immobilen Einzelteilen weiter zu existieren. Das änderte sich erst, als eine andere junge Nekromantin, tausende Jahre später, jedes Teil barg, wieder zusammensetzte und mit ihrem eigenen Blut mit Kraft versorgte. Dies war jedoch kein Akt der Gutmütigkeit wie Orlionne kurze Zeit später erfuhr, sondern ein Versuch sich eine fähige Killermaschine als Sklavin anzueignen. Unter Verwendung eines Blutrituals ist die Vampirin nun gezwungen jeden noch so lächerlichen Befehl der Nekromantin, welche sich unter vielen großen Wörtern als ayleidische Königin vorstellte, zu folgen. Man kann sich denken, dass ihr dieser Spaß, schon wieder durch nekromantische Magie gebunden worden zu sein nicht wirklich gefällt und so sucht sie nach jeder noch so kleinen Möglichkeit sich ihrer Meisterin irgendwie zu widersetzen, bis sie sich ihrer schließlich entledigen kann und wieder als freie Vampirin durch die Lande zieht. Wenngleich sie von ihrer neuen Meisterin körperlich beinahe makellos wieder zusammengesetzt wurde, kann man das von ihrem Verstand jedoch leider nicht behaupten, der nach den vielen Jahrhunderten wohl verständlicherweise ein wenig gelitten zu haben schien.

Spoiler Spoiler

Neueste Entwicklung: Nachdem ihre Meisterin durch die gemeinsamen Anstrengungen des Hauses der Wissenschaft, göttlicher Agenten und der Magier der Magiergilde vernichtet und ihre Asche in eine von den Göttern gesegnete Urne gesperrt wurde, brach der Einfluss Loriels über Orlionne. Als nun freie Vampirin schloss sie sich der dunklen Bruderschaft an, welche ihre Freude am Morden mit offenen Armen empfingen.

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8

Samstag, 18. Dezember 2021, 09:05

Das verfluchte Elfenblut





Name: Lilija (Plot-Charakter)
Beiname: Elfenblut
Alter: 18 Jahre

Sternzeichen: Der Atronach
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Schwertmagierin (aka Magierkriegerin, Ausrichtung auf Frostmagie)
Beruf: Bardin am Bardenkolleg von Einsamkeit / Magierin der Akademie von Winterfeste
Herkunft: Himmelsrand
Anwerbbar als: Bardin / Spionin / Bestienjägerin / Söldnerin / Scholarin für die Geschichte und Kultur der Schnee-Elfen


Biographie:

Lilija sagt man viele Dinge nach: eine unvergleichliche Schönheit mit Augen, die so glitzern wie der Morgentau in der Sonne, ein Talent in der Bardenkunst mit einer Stimme, so lieblich wie die der sagenumwobenen Meerjungfrauen und eine flinke Hand im Umgang mit dem Schwert. Das ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite schreit: Verflucht, verhasst und verstoßen. Mehrfach zum Sterben ausgesetzt, mehrfach durch gnädige Hände davor bewahrt. Die junge Nord mit der hellen Haut und dem schneeweißen Haar wuchs, nicht in der Stadt, sondern in sprichwörtlicher Einsamkeit auf, als man sie in der Umgebung Morthals als Neugeborenes schreiend vorfand. Ein Bauernpaar des Dorfes entdeckte sie auf einem zerstörten Karren, bedeckt mit Lumpen und dem Blut ihrer Familie, welche tot im Schnee lagen und mutmaßlich einem Falmerangriff zum Opfer fielen. Barmherzig wie das Bauernpaar war, nahmen sie das Kind zu sich und versprachen es großzuziehen, hatten sie sich doch, neben ihren drei Söhnen, doch schon lange eine Tochter gewünscht. Wenngleich sie der Göttin Kynareth für ihren Segen dankten, welcher das Kind beschützt haben musste, warnte man sie im Dorf vor der möglichen Verderbtheit des Kindes, welches unmöglich einfach so von den Falmern liegen gelassen werden würde. Stimmen wurden laut, welche das Neugeborene bezichtigten ein so genanntes Wechselbalg der Falmer zu sein, von elfischem Blut, dazu gedacht Unheil über alle zu bringen mit welchen es in Kontakt kommt. Das Bauernpaar, weniger abergläubisch als der Rest der Dorfgemeinschaft hörte nicht auf die Warnungen und zog das Mädchen ungeachtet der Vorurteile groß, welches von den anderen Dorfbewohnern fortan "Elfenblut" oder auch "Elfenbrut" genannt wurde, von ihren Zieheltern jedoch schlicht Lilija.

Wie bereits angemerkt, wuchs Lilija zwar in einer liebenden Familie, jedoch ohne freundschaftliche Bande auf, da nicht nur sie, sondern bald auch die gesamte Familie von der Dorfgemeinschaft gemieden wurde. Bis zu ihrem sechsten Lebensjahr, verlief ihre Erziehung ohne aufsehenerregende Fälle, mal abgesehen davon, dass sie immer wieder zum Opfer übler Späße der Dorfkinder wurde., vor denen ihre Brüder sie nicht immer schützen konnten. Dies gipfelte jedoch darin, dass ihr zu später Stunde von einer Bande, welches es schon länger auf sie abgesehen hatte, aufgelauert wurde, um sie weiter zu schikanieren. Verängstigt von den Drohungen, man würde sie als die "Missgeburt welche sie sei" an einem Baum aufhängen oder ihr Heim anzünden, übermannten sie ihre eigenen Kräfte. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Der Tatsache jedoch geschuldet, dass Lilija eindrucksvoll ihre magischen Kräfte bewiesen hatte, welche sich in unkontrollierter Eismagie manifestierte, entschlossen sich nun auch ihre so treuen Zieheltern, dass es das Beste sei sie in andere sichere Hände zu geben, welche ihr möglicherweise besser zu helfen vermochten. Schweren Herzens und unter Tränen auf beiden Seiten, wurde sie in die Akademie von Winterfeste gebracht, wo sie die nächsten zehn Jahre ihres Lebens ausgebildet wurde, damit sie ihre Kräfte nicht nur kontrollieren, sondern auch beherrschen lernte und wo ihre zweifelhafte Herkunft nicht mit Argwohn betrachtet wurde. Wenngleich es ihr zunächst schwerfiel sich einzugewöhnen, verstand sie bald, dass dies der Ort war, wo sie hingehörte, da man sie hier verstand und akzeptierte, ein Gefühl welches bis dahin für sie vollkommen fremd war.

Doch nach zehn langen Jahren hinter staubigen Regalen und alten Büchern, schlich sich auch bei Lilija irgendwann das Gefühl von Rastlosigkeit ein. Das Gefühl einer fehlenden Aufgabe im Leben. Obschon sie das Leben in der Akademie mochte, war es keines, das ihr Erfüllung versprach. Sie mochte zwar eine, für die Standarte der Nord, talentierte Magierin sein, doch sah sie sich selber nicht ihr Leben lang die arkanen Gefüge erforschen. Sie wollte mehr, auch wenn ihr lange nicht klar war, was dieses "mehr" war. Das änderte sich erst nach der schicksalhaften Begegnung mit der Abenteurerin namens Silana Larelleis, welche die junge Nord vor einem rasenden Eistroll rettete, der ebenso immun gegen natürliche, als auch magische Kälte war wie Lilija. Mit einigen gekonnten Schwertstreichen streckte die Hochelfe das Biest hin und bewahrte sie vor einem blutigen Ende. Wenngleich sie bis zum Einschreiten der Elfe in Todesgefahr schwebte, spürte Lilija jenes Gefühl, nach welchem sie sich gesehnt hatte und welches sie überhaupt wieder in die eisige Ödnis hinausgezogen hatte, weg von den sicheren Mauern der Akademie. Silanas Heldenmut war es zu verdanken, dass Lilija wusste, was sie mit ihrem Leben anfangen wollte und beschloss ebenso wie ihr neues Vorbild eine Abenteurerin zu werden und harkte sich ein kleines bisschen bei der Hochelfe. Diese war von der Idee einer Schülerin zwar weniger angetan, ließ sich letztendlich jedoch dazu breitschlagen der jungen Frau während ihrer gemeinsamen Reise einige Kniffe in den Künsten der Schwertmagie und dem Schwert selbst zu zeigen. Irgendwann kam jedoch der Moment des Abschieds, da Silana immer mal wieder aufgrund ihrer familiären Verpflichtungen auf die Sommersend-Inseln zurück musste.

Nach den Höhenflügen einiger erster abgeschlossener Aufträge ganz ohne die Hilfe ihrer Mentorin, entschied Lilija sich dazu einen anspruchsvolleren Job anzunehmen: Die Jagd auf einen Werwolf, welcher ihr einstiges Heimatdorf Morthal terrorisierte. Mit dem Gedanken von ihrer alten Gemeinschaft als Heldin gefeiert zu werden, wenn sie die Bestie erschlug zog sie aus sich dem Ungetüm zu stellen. Tatsächlich schaffte sie es die Fährte des Werwolfs aufzunehmen und ihn zu einer einsamen Höhle verfolgen. Dort jedoch musste sie erkennen, dass das Biest stärker war, als sie angenommen hatte. Schnell stand fest, dass sie die Unterlegene war und allein ein plötzliches, unkontrolliertes Ausbrechen ihrer Magie im Angesicht des beinahe sicheren Todes war es zu verdanken, dass sie dennoch überlebte und der Werwolf zu einer Eissäule erstarrte. Doch der Sieg war nicht ohne Preis: Während des Kampfes war die junge Nord gebissen worden und wusste, dass sie nun ebenfalls zu dem werden würde, was man ihr bereits als Kind vorgeworfen hatte zu sein; eine mordlüsternde Bestie. Ohne das Gold für ihren Sieg einzusacken, floh Lilija in die Wildnis, tief in die Berge, da sie Angst hatte, Unschuldige zu verletzen, wenn sie die Kontrolle über sich verlor. Lange Zeit zog sie immer weiter und blieb nie lange am selben Ort, schon gar nicht in der Nähe von Siedlungen und Städten, damit sie nicht zu dem werden würde, was sie so verabscheute. Diese Isolation hielt so lange an, bis sie einer jungen Ork-Schamanin begegnete, welche sich als die Hexe der Wildnis, Yevena gra-Pandrum vorstellte. Diese bot ihr an, dass sie ihr Leiden lindern könne, wenn Lilija gewillt wäre, mit dem Vater der Tiermenschen einen Handel einzugehen. Sie versprach der Nord die völlige Kontrolle über ihre innere Bestie, insofern Lilija akzeptierte, dass sie einmal im Monat, nämlich zu jedem Vollmond in ihrer Wolfsgestalt auf die Jagd gehen und Hircine ein würdiges Opfer würde darbringen müssen. Solange sie dies täte, bliebe sie nicht nur vor unfreiwilligen und unkontrollierbaren Verwandlungen verschont, sie würde auch noch in ihrer Werwolfsgestalt die völlige Beherrschung über sich selbst haben. Wenngleich es der jungen Nord widerstrebte einen Pakt mit einem daedrischen Fürsten einzugehen, erkannte sie dennoch, dass dies ihre vermutlich beste und einzige Chance war, ein zivilisiertes Leben ohne Angst führen zu müssen. Daher willigte sie ein, besiegelte den Pakt und erhielt dafür einen verzauberten Ring von Hircine, mit welchem sie ihre Verwandlungen kontrollieren konnte, solange sie ihn trug. Auf ihrem Rückweg in die Zivilisation fand sie, inmitten von Schneedünen in eisiger Kälte einen kleinen Wolfswelpen, welcher jämmerlich nach seiner Mutter jaulte, die jedoch nirgends auffindbar war. Also entschloss sich Lilija das Tier unter ihre Fittiche zu nehmen. Überraschenderweise akzeptierte der Welpe sie relativ schnell als seine neue Mutter, was, so vermutete sie zumindest, daran liegen könnte, dass er den Wolf in ihr irgendwie spürte. Aufgrund seines schneeweißen Fells, taufte sie auf den elfischen Namen "Falriel", Schneeschönheit.

Spoiler Spoiler

Lilijas wahre Herkunft mag mysteriös sein aber tatsächlich sind die Gerüchte um ihre elfische Abstammung nicht ganz unrichtig. Wenngleich sie kein sogenanntes "Wechselbalg der goblinhaften Falmer" ist, so fließt durch ihre Adern dennoch Schnee-Elfenblut. Ihre Mutter, eine junge Nord, lebte außerhalb, nahe dem Rande des "vergessenen Tals" in einem Dorf, welches sich der Nachbarschaft zu den noch existierenden Schnee-Elfen durch deren Heimlichkeit keineswegs bewusst war.
Manche mögen es Zufall, andere jedoch Schicksal nennen, dass sie beim Herumwandern in der Wildnis letztendlich einem jungen Jäger der Schnee-Elfen begegnete, welcher zögerte sie mit einem Pfeil zu erschießen und ihr damit die Gelegenheit gab ihn mit ihrem Lächeln zu verzaubern. Tatsächlich waren ihre Absichten unschuldig und ihr Herz frei von Niedertracht, sodass sie sich fortan heimlich trafen und eine Liebesbeziehung eingingen, obwohl die Nordfrau sich bereits in einer arrangierten Verbindung befand und verlobt war. Als sie schließlich schwanger wurde, beschlossen die beiden fortzulaufen.
Weder der verborgen lebende Schnee-Elfenklan, noch die Menschen aus ihrem Dorf würden diese Verbindung jemals akzeptieren. Trotz ihrer Sorgfalt und ihrer Heimlichkeit begab es sich, dass der Elfenklan von der Verbindung und dem Kind erfuhr und verlangte die Tötung der Menschenfrau und des ungeborenen Kindes. Allein dem Flehen, des Tobens und des Drohens des Schnee-Jägers ihre Existenz der Welt zu offenbaren war es zu verdanken, dass der Elfenklan von der Ermordung der Frau und des Kindes absah und stattdessen beschloss, lediglich die Erinnerungen der Nord zu verändern. Unter dem Vorwand eines Treffens, um ihrem alten Leben endlich zu entfliehen, wurde sie also in eine verlassene Höhle gelockt, wo die Magier der Schnee-Elfen bereits auf sie warteten. Sie löschten ihre Erinnerungen an ihren Schnee-Jäger aus und schickten sie zurück in ihr Dorf.
Das ungeborene Kind, wuchs im Irrglauben aller als das Kind des Verlobten des Nord in ihrem Leib heran. Erst mit der Geburt des Kindes zweifelte der Nun-Ehemann an dessen Herkunft, da es zwar eine Nord, allerdings untypische, elfische Züge aufwies. Gekränkt in seiner Ehre und zornig über das Wechselbalg das man ihm unterschieben wollte beschloss er die vermeintlich untreue Mutter, samt Neugeborenes zu töten. Unter dem Vorwand einer Reise nach Morthal, spannte er mitten in der Nacht den Karren und fuhr mit seiner Frau in die eisige Ödnis. Weit genug entfernt von jedweder Zivilisation ließ er seiner Rage freien Lauf und tötete seine Frau mit einer einzigen Kraftanstrengung, bevor diese überhaupt wusste wie ihr geschah. Als er sich dann jedoch über das Kind beugte, schoss ihm ein Pfeil mitten ins Auge, von dem Bogen des Schnee-Jägers, welcher seine alte Liebe nie vergessen konnte und sie aus der Ferne beobachtet hatte, um sie zu schützen.
Wenngleich es ihm nicht möglich gewesen war sie zu retten, so wollte er doch seinem Kind den Tod ersparen. Das Dilemma war nun jedoch, dass er mit dem neugeborenen Mädchen nicht zu seinem Klan zurückkehren konnte, da sie das Kind ebensowenig akzeptieren würden. Also brachte er den Karren nah genug an die nächste Menschensiedlung heran und präparierte den Ort des Geschehens so, als hätten Falmer das Paar angegriffen, das Mädchen bei ihren Plünderungen jedoch übersehen. Erst 16 Jahre später, als Lilija von Winterfeste nach Einsamkeit wanderte, sah er seine erste und vermutlich letzte Möglichkeit in einer ähnlich eiskalten Nacht, in welcher er damals seine Geliebte kennenlernte, zu seiner Tochter zu sprechen und ihr ihre wahre Herkunft zu offenbaren, welche ihre so viele der Fragen beantwortete, die sich in ihr aufgestaut hatten.

Dieser Beitrag wurde bereits 23 mal editiert, zuletzt von »Silana« (5. Mai 2022, 01:27)


9

Donnerstag, 6. Januar 2022, 23:32

Der Spross im Schatten



Name: Darren Elsinor (plot-Charakter)
Alter: 46 Jahre
Sternzeichen: Der Krieger
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Schwertmagier (aka Magierkrieger, Ausrichtung auf Feuermagie)

Beruf: Agent der göttlichen Strafbehörde
Herkunft: Cyrodiil
Anwerbbar als: Hüter der Ordnung auf den Straßen Sommersends

Biographie:
Darren ist, wenngleich sie Zwillinge sind, Silanas um wenige Sekunden jüngerer Bruder und so scheint es, als würde er immer irgendwie in dem Schatten seiner Schwester stehen, schaffte sie es doch ihn in so ziemlich allen zu übertrumpfen, woran er sich versuchte, wenngleich er die exakt selbe Ausbildung erhielt wie sie. So ist sie die bessere Magierin, um einen Hauch ebenso die bessere Schwertkämpferin, gewitzter, wagemutiger und oft auch beliebter. Obwohl Sunnana die älteste unter ihnen war, war es doch immer Silana gewesen, welche die Entscheidungen unter den Geschwistern traf und dies hatte schon früh an Darrens Selbstbewusstsein genagt. Nicht selten lässt er seinen Unmut in sarkastischen Kommentaren seinen freien Lauf und lässt selten eine Gelegenheit aus, um seiner Schwester eine verbale Spitze zu erteilen. Wenngleich er sie als Mitglied seiner Familie respektiert, so spürt man dennoch seine Verbitterung darüber nie selbst etwas ohne sie erreicht zu haben. Als die dunklen Anker über Cyrodiil niedergingen, war es allein dem Einsatz seiner älteren Schwestern zu verdanken, dass sie lebend aus der Stadt kamen, wenngleich Sunnana kurz darauf ihr Leben verlor, ein Umstand, den er nicht selten Silana zum Vorwurf macht, wenngleich er innerlich weiß, dass sie nichts dafür kann. Nach ihrer Flucht in Richtung Auridon und anschließend Sommersend schien es, als folge er nur noch den Weisungen seiner Schwester und lief ihr oft hinterher wie es Hund es bei seinem Frauchen tat. Dies änderte sich erst, als seine Mutter von einer verrückt gewordenen Nekromantin entführt wurde und er zusammen mit seiner Schwester und der Agentin des Thalmor, Ilyara Llewellyn versuchten sie zu befreien. Bei dieser Rettungsaktion fühlte er sich stark von Ilyara beeindruckt, welche ihm zeigte, dass man sein eigenes Schicksal immer in der Hand halten konnte, wenn man es denn nur wollte. So beschloss er sich endlich von seiner Schwester zu lösen und ihr nach dem Tod ihrer beider Mutter nicht in die große weite Welt hinaus zu folgen. Stattdessen nahm er das Angebot des Thalmor, als Belohnung für seine Heldentat, an ihn im Orden aufzunehmen, in der Hoffnung so seinen Platz in der Welt zu finden. Um dieser Entscheidung Nachdruck zu verleihen, nahm er den Familiennamen seiner Mutter "Elsinor von Schimmerheim" an und somit das Erbe jener adligen Familie.

Trotz, oder vielleicht gerade wegen seiner Ambitionen tut er sich allerdings nach wie vor schwer, sich in seiner neuen Position zurechtzufinden. So stieg er nicht ganz so schnell in den Rängen des Thalmor auf, nachdem er sich am Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit hat ausbilden lassen. So ist er zwar nach seinem Abschluss zu einem Teil der Göttlichen Strafbehörde geworden, agiert dort jedoch als einfacher Fußsoldat und nimmt nach wie vor Befehle entgegen, anstatt welche zu erteilen. Trotzdem wirkt er alles in allem zufrieden mit der neuen Situation, da er immerhin nun die Chance hat, seinen eigenen Weg zu finden.

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Silana« (4. Mai 2022, 23:02)


10

Montag, 17. Januar 2022, 02:01

Die Prinzessin der Nacht



Name: Amara Suda (Plot-Charakter)
Beiname: Die schwarze Viper
Alter: 33 Jahre
Sternzeichen: wäre eigentlich unter dem Zeichen der Liebenden geboren worden, jedoch hat sich die Schlange vorgeschoben und beeinflusst nun ihr Schicksal.
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Schattenklinge (Illusionsmagie & Schattenkünste)
Beruf: Händlerin hochwertiger Stoffe
Herkunft: Taneth
Anwerbbar als: Händlerin, (im Geheimen als Diebin, Spionin, Hehlerin)

Biographie:
33 Jahre, unverheiratet und kinderlos. Das waren so ziemlich die ersten drei Informationen, die man über Amara aus dem Haus Suda von Taneth verlor, wenn man hinter hervorgehaltener Hand über sie sprach. Wenngleich von einer einzigartigen Schönheit, die ihresgleichen suchte und Verehrer aus der gesamten Iliac-Bucht anlockte, war es ihre Sturheit und ihr Temperament, welche sie sogleich wieder verjagte. Als Älteste von insgesamt sieben Kindern des Hauses verbreiteten sich nach und nach immer skandalösere Gerüchte, da selbst ihre jüngeren Schwestern bereits verheiratet waren. So wurden ihr, aufgrund ihres ständigen Junggesellinnenlebens ein promiskuitiver Lebensstil nachgesagt, die Unfähigkeit Kinder zu empfangen oder sogar heimlich ein Mann zu sein. Da ihr Vater sie, aufgrund ihres Alters, der vielen Gerüchte und ihres Talents für die Magie kaum mehr an einen anderen Sohn von adliger Herkunft verheiraten konnte, stellte er ihr irgendwann ein Ultimatum: Entweder sie würde den Antrag eines niederen Handelsfürsten aus Hews Fluch annehmen und sofort zu ihm ziehen, oder er würde sie mittellos auf die Straße werfen und sie ihrem Schicksal überlassen. Wenngleich sie sich nach wie vor dagegen sträubte sich mit einem fremden Mann vermählen zu lassen behagte ihr die Vorstellung im Dreck zu leben und ihren Lebensunterhalt möglicherweise mit Bettelei oder Prostitution verdienen zu müssen überhaupt nicht. Also gab sie sich schließlich geschlagen und wurde noch am selben Tag auf ein Schiff verfrachtet und nach Hews Fluch gebracht.

Dort angekommen, konnte sie feststellen, dass ihr in etwa gleichaltriger Gemahl, Rajad at-Senabad nicht ganz das Ekel war, das sie sich in ihrem Kopf auf der Schiffsfahrt ausgemalt hatte. Tatsächlich wirkte er auf sie wie ein intellektueller, gelehriger und vor allem sanfter Mann, welcher in ihrem Intellekt eher eine Bereicherung sah, denn eine Bedrohung, wie es viele andere Männer vor ihm getan hatten. Ihrer Obzession für Schlangen wegen, schenkte er ihr sogar eine saphirblaue Schlange, von einem Händler für exotische Tiere, welche sie anlässlich ihrer Schuppen nach "Safira" nannte. Auch wenn sie womöglich niemals Liebe für ihn empfinden würde, so stieg dennoch eine gewisse Zuneigung zu ihm in ihr auf, was die gesamte unglückliche Konstellation etwas erträglicher machte. Rajad selbst war, wie sie erfuhr, aus dem Nichts heraus zu einem Handelsfürsten aufgestiegen und handelte mit exquisiten und hochwertigen Stoffen in der Iliac-Bucht, Hews Fluch und sogar der Goldküste. Da er Amaras scharfsinnigen Geist schätzte setzte er sie schnell als seine rechte Hand für seine Geschäfte in Hews Fluch ein. Gerade ihre Fähigkeiten als Händlerin waren unübertroffen, da sie immer genau zu wissen schien, wonach ihre Kunden begehrten, was nicht zuletzt daran lag, dass sie durch ihre Illusionsmagie auch einem Bettler deren Erbetteltes hätte abjagen können. Wenngleich sie diese Geste sehr schätzte und die Beschäftigung, die sich ihr daraus ergab genoss, so fühlte sie sich dennoch nicht ganz ausgeglichen. Dies änderte sich erst, als sie mit der örtlichen Diebesgilde in Kontakt geriet und mehr oder minder zufällig von einem Coup erfuhr, den diese plante. So planten diese sich als Bedienstete verkleidet in das Haus eines Adligen zu schleichen und dort einen wertvollen roten Diamanten zu stehlen, welcher angeblich aus Schatzkammer eines ehemaligen kaiserlichen Regenten stammte. Angestachelt von ihrer Neugier und dem Adrenalin, das durch ihren Körper rauschte, beschloss sie den Plan der Diebesgilde umzusetzen und ihnen zuvorzukommen. Trotz ihrer Unerfahrenheit ging ihr Vorhaben tatsächlich auf, wobei sich zeigte, dass sie ein natürliches Talent für die heimlichen Künste zu haben schien, welches sie mit ihren Künsten in der magischen Schule der Illusion unterstützte, und stahl den Diamanten, bevor die Gilde es tun konnte. Wieder zurück in ihrem Laden kam sie zu dem Schluss, dass dies nicht das Ende ihrer neu entdeckten Leidenschaft sein sollte und ließ der Diebesgilde eine verschlüsselte Nachricht zukommen, sie in einer einsamen Nacht an einem bestimmten Punkt auf Hews Fluch zu treffen. Maskiert, um ihre Identität nicht entlarven, stellte sie sich den Dieben und hielt ihnen den Diamanten unter die Nase. Eher beeindruckt als beleidigt von ihrer Dreistigkeit, luden sie Amara in ihren Unterschlupf ein und nach einigen zähen Verhandlungen wurde sie schließlich offiziell, unter ihrem alter Ego „Schwarze Viper“ ein Mitglied der Diebesgilde, angelehnt an die Schlangenschuppen-Tättowierung, die sie sich hat stechen lassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Silana« (4. Mai 2022, 23:03)


11

Montag, 17. Januar 2022, 02:02

Die Hexe der Wildnis



Name: Yevena gra-Pandrum (Plot-Charakter)
Beiname: die Hexe der Wildnis
Alter: 28 Jahre
Sternzeichen: das Ritual
Klasse & Besondere Fähigkeiten: Hexe (Nekromantie / Heckenhexerei (Orkmagie))
Beruf: Schamanin
Herkunft: Wrothgar
Anwerbbar als: Vermittlerin zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten / Vermittlerin für daedrische Tauschhandel

Biographie:
Yevena wuchs in den kümmerlichen Resten des einst so mächtigen Pandrum-Klans auf, welcher dereinst aus Schamanen und wilden Feuermagiern bestand und nach der zweiten Belagerung des alten Orsiniums nahe vollständig ausgelöscht wurde. Als Yevena 18 Jahre alt wurde, bestand der Klan nur noch aus einer Hand voll Orks, welcher nicht der Tradition gemäß von einem Häuptling, sondern von ihrer Mutter, der Schamanin Zorusha "die Ruferin" geführt wurde, welche für eine Ork unüblich lange lebte, beinahe 200 Jahre. Sie unterwies ihre Tochter in die Kunst der sogenannten „Orkmagie“, welche anderso, gerade in Hochfels, als Heckenhexerei bekannt war. Als sie schlussendlich am Sterbebett lag, bat Zorusha ihre Tochter zu sich und eröffnete ihr, dass sie die Jahrhunderte nur deshalb überdauern konnte, da sie den Schutzgeist des Pandrum-Klans in sich beherbergte und Yevena diese Tradition nun fortführen müsse, damit der Klan nicht endgültig starb. Dieser Geist, so erzählte sie ihr, war das Verbindungsstück zwischen der jenseitigen und der diesseitigen Welt und würde Yevena im Austausch für ihren Körper das kollektive Wissen aller frühere Schamaninnen des Klans zur Verfügung stellen. Sich der Wichtigkeit dieser Pflicht bewusst, akzeptiere Yevena und nahm den Geist in sich auf, was den Tod ihrer Mutter zur Folge hatte. Obwohl sie sich lange auf diesen Moment vorbereitet hatte, an ihrer Mutter statt als Vermittlerin zwischen den Welten zu dienen und alle ihre Studien mit Feuereifer anzunehmen, schien es als wäre sie nicht dazu in der Lage den Schutzgeist des Klans auf Wunsch zu beschwören, wodurch die Verbindung zu ihren Ahnen fehlte. Nur in seltenen, eher intuitiven Situationen schien der Geist sein Wissen und seine Macht mit ihr zu teilen. Dies reichte den verbliebenen Orks ihres Klans jedoch nicht aus, weswegen sie sich irgendwann dazu entschieden Yevena nicht länger zu folgen. Sie verließen den Klan um sich entweder einen anderen anzuschließen oder in das neu gegründete Orsinium zu ziehen. Da es nun jedoch keine anderen Orks mehr zu führen gab, beschloss sie ebenso nach Orsinium zu reisen um den Orks dort ihre Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen, wie es von einer guten Schamanin erwartet wurde. Dort angekommen war sie jedoch entsetzt darüber, wie die „Stadt-Orks“, mit den Traditionen der Alten verfahren und sie quasi mit Füßen getreten hatten. Allein dass Trinimac, statt Malacath einen Tempel innerhalb der Stadt hatte, empfand sie als pure Blasphemie und beschloss sich nicht in der Stadt niederzulassen, sondern stattdessen durch die Wildnis Wrothgars zu ziehen und den nomadisch lebenden Orks, welche nach vor die alten Sitten achteten ihre Dienste anzubieten. Unter jenen wurde sie daraufhin schnell als die „Hexe der Wildnis“ bekannt, da sie nie lange an einem Ort blieb und scheinbar die Abgeschiedenheit der Wildnis einem weiteren Klanleben oder Orsinium selbst bevorzugte.

Dies änderte sie sich erst, als sie einem rein weiblichen Hexenzirkel der Reik begegnete, welchen sie an der Grenze zwischen Hochfels und Wrothgar vorfand. Da deren magische Methoden sich kaum von den ihren unterschied (und wenn dann nur in den unterschiedlichen Namen „Orkmagie“ und „Heckenhexerei“) und die dunkleren Aspekte der Natur verehrten, sahen beide Seiten darin eine Chance ihr magisches Wissen auszubauen. Daher nahm sie deren Einladung, sich ihnen anzuschließen mit Freuden an.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Silana« (4. Mai 2022, 23:06)


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Isebrand Hermannson (17.01.2022)

12

Montag, 17. Januar 2022, 02:04

Gefährten/ NSC's

Da ZOS uns ja nun mit zwei weiteren Gefährten und etwas mehr Vielfalt beglückt hat, dachte ich mir, dass man das auch gewinnbringend für das RP nutzen kann, um dieses lebendiger und flexibler zu machen. Natürlich handelt es sich bei den folgenden NSC's nicht um die von ZOS vorgegebenen Gefährten, sondern um eigene Charaktere, mit einem eigenen Hintergrund.

1. Ma'Shivani-Jo



Beschreibung:
Ma'Shivani-Jo oder auch einfach "Shivani" ist die Halbschwester von Elyna und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass diese von ihrem wahren Erbe als Khajiit erfuhr. Als Agentin des Thalmor, welche einstmals am Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit unterwiesen wurde, war es ein leichtes für sie, das verschollene Familienmitglied ausfindig zu machen. Die meiste Zeit über hält sie sich auf den Sommersend-Inseln auf, wo sie als Partnerin von Darren Elsinor für Recht und Ordnung bei der göttlichen Strafbehörde sorgt.

Beziehungen:
Elyna Mahariel - Schwester
Darren Elsinor - Partner
Ilyara Llewellyn - ehemals Partnerin


2. Malyna Ienith



Beschreibung:
Der Name "Malyna" stand schon immer für Ärger. Die liebste Beschäftigung dieser Aschländerin besteht darin ihre Finger dort zu haben, wo sie nicht hingehören. Was zunächst unanständig klingt, macht mehr Sinn, wenn man dazuerwähnt, dass sie eine versierte Diebin der Diebesgilde ist, die sich auch schon mehrmals mit dem Thalmor auf den Sommersend-Inseln angelegt hat. Malyna ist jedoch eine ruhelose Seele, die ständig von einem Punkt Tamriels zum nächsten reist, um die "zivilisierte" Welt kennenzulernen... während sie ihre Tasche mit Dingen füllt, die nicht ihr gehören.

Beziehungen:
Amara Suda - Gelegentliche Partnerin
Darren Elsinor - Gegenspieler
Ilyara Llewellyn - ehemals Gegenspielerin
Vittorio Valtieri - gelegentliche Partnerin
Lilija Elfenblut - Freundin & Vertraute


3. Adrien Picus




Beschreibung:
Ein junger Kaiserlicher und fortgeschrittener Adept der Magiergilde zu Wegesruh. Einst studierte er an der arkanen Universität, musste diese jedoch nach dem Einfall des Wurms verlassen. Es war seiner Lehrmeisterin Velynea Maryon zu verdanken, dass er überlebte, weswegen er ihr nach Wegesruh folgte, um seine Studien dort fortsetzen zu können. Seit dem Fall der Kaiserstadt, scheint er ein reges Interesse für die dunklen Künste zu hegen, weswegen er sich ab und zu aus den Mauern der Magiergilde hinausschleicht um sich von der "Hexe der Wildnis" im Austausch für gewisse Gefälligkeiten in jene Künste unterrichten zu lassen - jedoch ohne diese jemals für niederträchtige Zwecke anwenden zu wollen.

Beziehungen:
Velynea Maryon - Lehrmeisterin
Loriel Narlemae - ehemalige Kollegin
Yevena gra-Pandrum - Vertraute
Lyria Nereus - Kollegin

4. Béatrice Guimard



Beschreibung:
Eine Bretone adeliger Herkunft, die sich nicht zuliebe ihrer Familie in eine gewinnbringende Ehe unterbringen lassen wollte, sondern lieber dem Ruf Stendarrs folgte, Gerechtigkeit in der Welt zu verbreiten. Nach dem Gräuel, welches der Wurm in Cyrodiil verbreitete, war sie der Auffassung dass Magie an sich nicht nur eine Gabe, sondern auch ein Fluch sei, mit dem sowohl Gutes, als auch unsaglich Böses angerichtet werden konnte. Daher schloss sie sich als Ritterin dem Orden des Lichts an, um die Magier der Magiergilde sowohl zu beschützen, als auch zu beobachten und nötigenfalls einzugreifen, sollte einer von ihnen den dunklen Künsten verfallen. Abgesehen von ihrer inbrünstigen Verehrung Stendarrs, entwickelt sie ebenfalls eine Sympathie für die Herrin des Lichts, nachdem sie Ilyara Llewellyn über den Weg lief, welche sich ebenso dem Kampf gegen alles Unheilige gewidmet hatte.

Beziehung:
Velynea Maryon - Schützling
Loriel Narlemae - ehemals Schützling, nun Feindin
Ilyara Llewellyn - Verbündete
Lysia Nereus - Schützling

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Silana« (24. Juli 2022, 18:18)


13

Mittwoch, 29. Juni 2022, 23:15

Die Sirene



Spoiler Spoiler

Lysias Aussehen ist dem in der Lore beschriebenen Aussehen der Maormer nachempfunden, nach welchem die Maormer eine chameläonartige Haut und gelbe Augen haben. Die Maormer im Spiel geben dieses Aussehen wenig wieder. Ansonsten verlasse ich mich hier auf künstlerische Freiheit und das Ingame-Wissen, dass es auch bei den Maormern verschiedene Stämme mit verschiedenen Erscheinungen gibt.


Name: Lysia Nereus
Beiname: die Sirene
Alter: 22 Jahre
Sternzeichen: Der Atronach
Besondere Fähigkeiten: Sturmmagie (Wettermagie der Maormer) & Thaumavokalistin (magische Manipulation des Geistes über ihren Gesang)
Beruf: Freibeuterin
Anwerbbar als: Plünderin, Söldnerin, Piratin, Diebin und alles was nicht so ganz erlaubt ist


Biographie:
So stürmisch das Wesen dieser Maormer ist, so stürmisch war auch ihr bisheriges Leben. Vor einigen Jahren noch, segelte sie Seite an Seite mit ihrer Mutter, Galateia die Meerhexe über die Meere, welche sich als Schrecken der See einen Namen gemacht und an den Küsten gleichermaßen gefürchtet und bewundert wurde. Einst war Galateia ein ranghoher Kommodore der Flotte König Orgnum Thras von Pyandonea, desertierte jedoch, als dieser von ihr und anderen Kapitänen verlangte ihm Sklaven aus Völkern aller Herren Länder zu bringen. Galateia glaubte mit jeder Faser ihres Herzens an Freiheit und den freien Willen. Andere zu knechten widersprach ihrem gesamten Wesen, weswegen sie in einer Nacht und Nebelaktion das Schiff, welches sie befehligte stahl und allein mit ihrem ersten Maat Lykorias davonsegelte um sich eine neue Crew aufzubauen. Wenn ihre Mutter mal nicht plünderte, brandschatzte sie und kaperte Schiffe wie es ihr gefiel. So gab sie ihr erbeutetes Gold an verschiedenen Häfen aus und nahm sich die Männer, wie es ihr ebenso gefiel. Bei einer dieser Affären wurde auch Lysia gezeugt, die auf ob der Schieren Masse der einstigen Liebhaber ihrer Mutter daher nicht weiß wer ihr Vater ist. Möglicherweise ein Altmer von Auridon, möglichweise ein Rothwardone aus Alik'r, vermutlich eher kein Argonier oder Khajiit... Die Mannschaft der Meerhexe bestand nicht etwa nur aus Maormer, sondern setzte sich aus gescheiterten aber fähigen Existenzen der meisten Völker Tamriels zusammen und schien keiner Missetat abgeneigt zu sein. Dies ging viele Jahre gut, bis Lykorias irgendwann vorschlug, König Orgnum um Gnade zu bitten, nach Hause zurückzukehren und wieder unter seiner Flagge zu segeln. Galateia lehnte rigoros ab und drohte ihrem ersten Maat damit, ihn zu den Fischen zu schicken, sollte er noch einmal mit so einer lächerlichen Bitte kommen. In der darauffolgenden Nacht wurde die volltrunkene Galateia und den meisten Mitgliedern der Crew im Schlaf die Kehlen durchgeschnitten. Niemand geringeres als Lykorias selbst hatte sie unlängst an Orgnum verraten, mit welchem er einen Handel eingegangen ist: der Tod der Verräterin und ihrer Crew im Austausch für die Kontrolle über das Schiff und den Titel des Kommodore. Lysia selbst überlebte diesen feigen Angriff nur, da sie, wie es für sie üblich war, bis spät in die Nacht ein gutes Buch las, anstatt wie der Rest der Mannschaft sich einem Saufgelage hinzugeben. Als sie erkannte, dass sie nichts mehr tun konnte, um ihrer Mutter zu helfen, sprang sie vom Schiff und schwamm was das Zeug hielt in Richtung Land. Wie es der Zufall wollte, wurde sie an die Küste Auridons angespült und noch bevor sie Rachepläne gegen Lykorias schmieden konnte, musste sie feststellen, dass dieser bereits die Jagd nach ihr eröffnet hatte. Zunächst ging sie in den Untergrund und versteckte sich bei den Dieben, unwissend, dass Lykorias indes einen Handel mit dem Thalmor eingegangen war, dem er vorgegaukelt hatte, er käme in friedlicher Absicht und wolle lediglich eine Verräterin seines Volkes zurück nach Pyandonea bringen. So schlug er dem Thalmor vor, dass sie ihm dabei helfen sollten die vermeintlich flüchtige Verbrecherin zu ergreifen und im Gegenzug würden sie die Insel unbehelligt wieder verlassen. Argwöhnisch ging der Thalmor, damals unter der Administratorin des Kollegs der aldmerischen Schicklichkeit, Anwén Llewellyn, auf den Handel ein. Vor allem, weil auch ihnen daran gelegen war, eine umherstreunende Maormer so schnell es geht wieder von der Insel zu entfernen. Tatsächlich war es den Agenten des Kollegs möglich Lysia zu ergreifen, behielten diese Tatsache jedoch vorerst für sich und beschlossen die angebliche Verräterin zunächst zu verhören. Lysias Geschichte mochte für die Thalmor wenig interessant sein: Intrigen innerhalb der Maormer sollten die Maormer ruhig selbst lösen, solange es die Altmer nicht betraf. Doch was sie dann zu erzählen hatte, ließ die Agenten aufhorchen. So plante Lykorias nicht etwa friedlich wieder abzureisen, alsbald er Lysia in seiner Gewalt hatte, sondern plante einen Sturm ohnegleichen auf Auridon zu entfesseln. Vor ihrer Flucht, hatte Lysia erfahren, dass Lykorias mittels eines mächtigen Rituals plante tausende und abertausende Seeschlangen auf Auridon loszulassen, welche die Bevölkerung restlos von der Insel tilgen sollte. Dies sollte darin gipfeln dass eine uralte Bestie, eine Seeschlange so riesig wie mehrere Schiffe vom Meeresgrund erweckt werden sollte um das Schicksal der Sommersend-Inseln zu besiegeln. Mit diesem Wissen schlug der Thalmor eine andere Richtung ein. Sie schickten Lysia, unter Aufsicht, zu den Magiern der Magiergilde von Himmelswacht und mit ihrem Wissen über die archaischen Rituale der Meereselfen und den Fähigkeiten der Verzauberin der Stadt, schafften sie es magische Runen zu erschaffen, welche die Runen der Maormer außer Kraft setzen können sollten. Schließlich, nach Abschluss der Vorbereitungen vereinbarte der Thalmor mit den Maormern eine vermeintliche Übergabe der Gefangenen. Tatsächlich diente das jedoch lediglich als Ablenkungsmanöver, um auf das Schiff der Maormer zu gelangen und den riesigen Runenstein zu zerstören, welcher die Meeresbestie anlocken sollte. Während am Strand heftige Kämpfe zwischen den Agenten des Thalmor und den Maormern entbrannten, bei welchem sich bereits die Seeschlangen aus dem Meer erhoben, vollbrachte es Lysia mit den Magiern der Magiergilde nicht nur den Runenstein, sondern auch das Schiff der Maormer zu vernichten. Lykorias wurde indes festgesetzt und später der Prozess gemacht: Nicht etwa sollte er hingerichtet, sondern in Schande zu König Orgnum zurückgebracht werden, der nicht bekannt für seine Gnade mit Versagern war. Seither hat man von dem Kommodore, der sowohl die Schlacht als auch die Crew und sein Schiff, sowie etliche wertvolle Runen und Seeschlangen verloren hatte, auch nie wieder etwas gehört. Lysia hingegen, welche maßgeblich an dem Sieg Auridons beteiligt war, wurde Gnade für ihre Dienste gewährt, insofern sie die Sommersend-Inseln sofort verließ. Tatsächlich jedoch hatte die junge Maormer andere Pläne: Sie trat der Magiergilde von Himmelswacht bei, mit welcher sie bereits ein gutes Band geknüpft hatte und wurde so vom überraschten Thalmor unter Beachtung des Neutralitätsabkommens der Gilde auf Auridon geduldet. Einige Zeit studierte sie an der Seite anderer Novizen die arkanen Künste und brachte auch das Wissen über das Sturmrufen ein, welches sie von ihrer Mutter, als Tradition der Maormer erlernt hatte. Dann jedoch verschwand sie, ohne formelle Verabschiedung. Zwar ist sie offiziell nach wie vor ein Mitglied der Magiergilde, doch insgeheim versucht sie eine neue Crew aufzubauen, mit welcher sie wie einst die Meere bereisen kann... doch dafür braucht es wohl erst einmal ein Schiff.


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Dienstag, 19. Juli 2022, 00:59

Der Dwemerologe




Name: Vittorio Cyrus Valtieri
Alter: 32 Jahre
Sternzeichen: Die Liebende
Besondere Fähigkeiten: Experte auf dem Gebiet der Dwemer / Ingenieur für Dwemertechnologie & Heiler (im Geheimen)
Anwerbbar für: alles was mit Dwemern zu tun hat (Expeditionen in Dwemerruinen oder das Basteln an deren Konstrukten)

Biographie:

Obwohl Vittorio, oder "Vito" wie er gerne von Freunden genannt wird, wie ein allzeit unbekümmertes Stehaufmännchen rüberkommt, lässt seine Vergangenheit annehmen, dass er soetwas wie einen "holprigen Start" ins Leben hatte. Seine Mutter, eine bürgerliche Kaiserliche aus der Kaiserstadt kümmerte sich größtenteils allein um ihren Sohn, während dessen Vater Cyrus Suda von Taneth, ein angesehener rothwardonischer Forscher, welcher sich auf die Dwemer spezialisiert hatte, häufig in der Weltgeschichte unterwegs war um die Elfen der Tiefe und deren Konstrukte zu studieren. Zwar schrieb er oft Briefe und schickte die ein oder andere kleine Apparatur nach Hause, mit denen Vito herumbasteln konnte, jedoch war die Abwesenheit seines Vaters deutlich spürbar. Als Vito gerade 7 Jahre alt wurde, verschwand Cyrus spurlos bei einer seiner Expeditionen und wurde ein Jahr später schließlich für tot erklärt. Obwohl Vito eine Affinität für die Technik der Dwemer aufwies und bereits in jungen Jahren komplexe Apparaturen mit den Teilen die ihm sein Vater schickte bauen konnte, teilte seine Mutter seine Begeisterung nicht. Sie fürchtete, dass Vitos aufkeimender Forscherdrang, mit welchen er seinem Vater nacheiferte, irgendwann dazu führen könnte, dass er ihr auch entrissen werden würde. Da sie sich nicht besser zu helfen wusste, wie sie seinen Drang nach Abenteuer abflauen lassen konnte, entschied sie sich letztendlich ihren Sohn in ein Kloster der Göttlichen zu bringen, fernab jeglicher Zivilisation. Dort übte er sich in asketischer Einsamkeit und obwohl die Mönche ihr Bestes taten aus ihm einen sitt- und folgsamen jungen Mann zu machen, war er dafür bekannt immer wieder Ärgernisse zu stiften, da seine kleine Konstrukte die er baute dazu tendierten zu explodieren. Bevor er jedoch sein Gelübde ablegen und offiziell ein Bruder des Klosters werden konnte, stahl er sich in einer Nacht- und Nebelaktion aus der Einrichtung fort, da er sich dieses sichere aber langweilige Leben sich für sich nicht vorstellen konnte. Trotzdessen er die knapp zehn Jahre im Kloster als die schlimmste (weil langweiligste) Zeit seines Lebens bezeichnet, hat sie ihn dennoch geformt. Man mag es seiner vorwitzigen Art zwar nicht anmuten, dennoch ist er ein inbrünstiger Gläubiger der Göttlichen und hat den ein oder anderen Zauber gelernt, wie man die Abscheulichkeiten (nämlich Untote und Daedra) abwehren kann oder mittels Magie Wunden und Krankheiten heilt. Obwohl diese Eigenschaften durchaus nobel sind, so hält er dennoch sie lieber geheim, weil er der Ansicht ist, dass dies seinem Image als wagemutiger Abenteurer und flirtlustiger Charmeur im Wege steht. Seine Mutter war von seinem neu gewählten Lebensweg alles andere als begeistert, sah jedoch schnell ein, dass er sich sein Leben selber gestalten musste und sie nichts mehr tun könne um ihn von seinem Willen abzuhalten. Also trat Vito in die Fußstapfen seines Vaters, unter der Bedingung, dass er sich wenigstens einmal im Jahr für ein paar Wochen bei seiner Mutter sehen lassen würde und er ihr mindestens einmal die Woche schrieb.

Hauptsächlich führten ihn seine Reisen in die Gebiete, wo man am Ehesten die alten Ruinen der Dwemer finden konnte: Himmelsrand, Morrowind und die Alik'r Wüste. Ab und zu jedoch auch nach Hochfels, wenn er mal auf der Durchreise war. Häufig vernetzt er sich auch mit den örtlichen Magiergildenniederlassungen, da diese nicht selten ebenfalls Expeditionen in die Ruinen der Tiefelfen veranstalteten. Als die dunklen Anker auf Cyrodiil und die Kaiserstadt niedergingen war er selbst wieder auf einer Forschungsreise nach Stros M'Kai und erfuhr erst von der Katastrophe, als er wieder auf dem Festland war. Seine erste Reaktion war sich, wider aller Warnungen, sofort zur Rückreise aufzumachen um seine Mutter zu suchen und sie, bestenfalls, zu retten. An den Toren der Kaiserstadt angekommen, musste er feststellen, dass von dieser kaum noch etwas dort stand, wo er es gewohnt war, weswegen er sich dazu entschied die Stadt über die Kanalisation zu betreten. Mithilfe eines Priesters von Akatosh und seinen Konstrukten, schaffte er es tatsächlich sich in die alte Behausung seiner Mutter zu schleichen, nur um zu erkennen, dass sie bereits fortgebracht worden war, um in der Arena als Daedrafutter zu enden. Um sie zu retten blieb nicht viel Zeit und um dies zu vollbringen konstruierte er aus dem ihm zur Verfügung stehenden Material eine höchst instabile Waffe, die nicht etwa dazu gedacht war alle Daedra in ihrem Weg auszumerzen, sondern nur eine Ablenkung sein sollte. Im Detail handelte es sich dabei um einen Würfel, welcher dazu gedacht war tonalmagische Störsignale zu entsenden um die Konstrukte der Dwemer kurzzeitig handlungsunfähig zu machen. Durch die Segnung des Priesters konnte der Würfel stattdessen auf die Essenzen der Daedra eingestimmt werden, wodurch dessen heilige Magie verstärkt und in Wellen auf die Daedra entladen wurden. Dies verschaffte Vito genügend Zeit die Fesseln seiner Mutter zu lösen und mit ihr und einigen anderen Gefangenen aus der Kaiserstadt zu fliehen. Anschließend flohen sie nach Taneth, wo Vito väterlicherseits Verwandte vom Haus Suda hatte und brachte sie dort unter. Nach einiger Zeit brach er dann jedoch zu seinem nächsten Abenteuer auf um seiner eigentlichen Profession zu folgen.

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